• 15.06.2019
      17:30 Uhr
      Tür an Tür Spielfilm Deutschland 2012 | 3sat
       

      Endlich hat die junge Architektin Sophie ihre Traumwohnung gefunden und freut sich auf das Zusammenziehen mit ihrem Freund Martin. Doch als der verheiratete Mann von der Neuigkeit erfährt, bekommt er Angst vor der eigenen Courage: Trotz seiner Gefühle für Sophie scheut er sich, seine Familie zu verlassen. Also heißt es für Sophie auch weiterhin, die ewig hoffende Geliebte zu spielen. Bis sie ihre neue Nachbarin Hannah kennenlernt: Die grantige, aber lebenserfahrene Seniorin durchschaut sehr schnell, dass Martin seine Frau niemals verlassen wird – und sie wählt einen nicht ganz gewöhnlichen Weg, um auch Sophie die Augen zu öffnen.

      Samstag, 15.06.19
      17:30 - 19:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Endlich hat die junge Architektin Sophie ihre Traumwohnung gefunden und freut sich auf das Zusammenziehen mit ihrem Freund Martin. Doch als der verheiratete Mann von der Neuigkeit erfährt, bekommt er Angst vor der eigenen Courage: Trotz seiner Gefühle für Sophie scheut er sich, seine Familie zu verlassen. Also heißt es für Sophie auch weiterhin, die ewig hoffende Geliebte zu spielen. Bis sie ihre neue Nachbarin Hannah kennenlernt: Die grantige, aber lebenserfahrene Seniorin durchschaut sehr schnell, dass Martin seine Frau niemals verlassen wird – und sie wählt einen nicht ganz gewöhnlichen Weg, um auch Sophie die Augen zu öffnen.

       

      Stab und Besetzung

      Hannah Weller Thekla Carola Wied
      Sophie Mehnert Tanja Wedhorn
      Friedrich Seliger Uwe Friedrichsen
      Martin Ahlers Bernhard Schir
      Instituts-Assistentin Annika Ernst
      Lena Katrin Heller
      Chef Andreas Schlager
      Student Julian Simon
      Geschäftsmann Christoph Jacobi
      Makler Peter Meinhardt
      Regie Matthias Steurer
      Musik Andreas Koslik
      Kamera Helmut Pirnat
      Buch Nina Bohlmann

      Nach langer Suche hat die Architektin Sophie endlich eine traumhafte Altbauwohnung gefunden - genau die richtige, um mit ihrem Freund Martin einzuziehen. Doch es kommt anders als geplant. Als sie Martin die freudige Nachricht überbringt, reagiert der verheiratete Chefarzt nicht sehr euphorisch: Obwohl seine Ehe längst am Ende ist, fühlt er sich nicht bereit, seine Frau und Tochter zu verlassen. Schließlich bezieht Sophie allein ihre Traumwohnung.

      Ihre neue Nachbarin, die Seniorin Hannah, setzt alles daran, weiterhin für sich zu bleiben. Mit Temperament und herrischem Durchsetzungsvermögen ist es ihr bisher gelungen, fest auf eigenen Füßen zu stehen. Doch angesichts ihrer zunehmenden Gebrechlichkeit nimmt die grantige alte Dame widerwillig an einem Pilotprojekt teil, das dank modernster Technologie das selbstständige Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht. Und siehe da: Bei einem begleitenden Computerkurs lernt sie den Rentner Friedrich Seliger kennen, der ihrer Spitzzüngigkeit mit charmanter Gelassenheit begegnet.

      Auch bei den flüchtigen Begegnungen mit Sophie gibt Hannah sich spröde und abweisend. Bis sie eines Tages - dank ihrer neu erlernten Computerkenntnisse - Zugang zum E-Mail-Account ihrer jungen Nachbarin bekommt. Ganz korrekt läuft der Weg in Sophies Postfach zwar nicht, aber Hannahs Neugierde übertrumpft das schlechte Gewissen. Beim Lesen von Martins Mails erkennt sie sehr schnell, dass er zu jener Sorte Männer gehört, die alles in Aussicht stellen, aber keine Taten folgen lassen: Er wird seine Frau niemals verlassen.

      Natürlich kann Hannah nicht verraten, was sie über das Privatleben und den Liebeskummer der jungen Frau weiß. Deshalb greift sie zu einem pfiffigen Trick, um Sophie zu zeigen, dass sie mit dem Warten auf ihren vermeintlichen Traummann vor allem ihr eigenes Leben verpasst.

      Matthias Steurer, Regisseur von hintersinnigen Unterhaltungsfilmen wie "Zimtstern und Halbmond", erzählt in "Tür an Tür" von der Freundschaft zweier in jeder Hinsicht gegensätzlicher Frauen, die von Thekla Carola Wied und Tanja Wedhorn verkörpert werden. Dabei gelingen ihm einige pointierte Seitenhiebe auf modernes Großstadt- und Beziehungsleben und auf die Rollenklischees von Alt und Jung. Das Drehbuch schrieb Nina Bohlmann, die sich neben ihrer Autorentätigkeit vor allem auch als Produzentin von Kinofilmen wie "Die Fälscher" und "12 Meter ohne Kopf" einen Namen gemacht hat.

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