• 20.05.2019
      23:50 Uhr
      37¬į: Vickys Traum vom Sehen Film von Michael Petsch | 3sat
       

      Vicky war 15, als sie ihr Augenlicht nach einem Unfall verlor. Seit mehr als vier Jahren begleitet "37¬į" die junge Frau durch ihr Leben - zwischen vielen Tiefschl√§gen und neuer Hoffnung. Nach einem Sportunfall sah Vicky pl√∂tzlich nichts mehr. Seitdem k√§mpft sich die junge Frau aus der Eifel durchs Leben. Die Kamera begleitet sie beim Abitur, der Ausbildung mit ihrem Blindenf√ľhrhund Louis und beim Start in ein eigenes Leben in Berlin, ohne Familie.

      Der Film dokumentiert das Schicksal eines jungen Menschen - mit einer erstaunlichen Lebenskraft.

      Montag, 20.05.19
      23:50 - 00:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Vicky war 15, als sie ihr Augenlicht nach einem Unfall verlor. Seit mehr als vier Jahren begleitet "37¬į" die junge Frau durch ihr Leben - zwischen vielen Tiefschl√§gen und neuer Hoffnung. Nach einem Sportunfall sah Vicky pl√∂tzlich nichts mehr. Seitdem k√§mpft sich die junge Frau aus der Eifel durchs Leben. Die Kamera begleitet sie beim Abitur, der Ausbildung mit ihrem Blindenf√ľhrhund Louis und beim Start in ein eigenes Leben in Berlin, ohne Familie.

      Der Film dokumentiert das Schicksal eines jungen Menschen - mit einer erstaunlichen Lebenskraft.

       

      Vicky war 15, als sie ihr Augenlicht nach einem Unfall verlor. Seit mehr als vier Jahren begleitet "37¬į" die junge Frau durch ihr Leben - zwischen vielen Tiefschl√§gen und neuer Hoffnung.

      Nach einem Sportunfall sah Vicky pl√∂tzlich nichts mehr. Seitdem k√§mpft sich die junge Frau aus der Eifel durchs Leben. Die Kamera begleitet sie beim Abitur, der Ausbildung mit ihrem Blindenf√ľhrhund Louis und beim Start in ein eigenes Leben in Berlin, ohne Familie.

      Alles begann damit, dass sie im Schulsport ein Ball mit voller Wucht am Kopf traf. Am Tag darauf sah Vicky nichts mehr. Die √Ąrzte r√§tseln nach wie vor, wie dies geschehen konnte. Aber es ist eine Tatsache, mit der Vicky seitdem leben muss. Unterst√ľtzung und Beistand erh√§lt sie seitdem von ihren Schwestern Becky und Franziska - und auch von Adoptivschwester Lina, einer jungen Frau mit Downsyndrom.

      Vor allem aber durch ihre Mutter Astrid, die seit dem pl√∂tzlichen Tod des Vaters die Familie leitet. Sie war es auch, die lange Zeit den m√ľhseligen Kampf mit Gutachtern und Beh√∂rden f√ľhrte - ob es um die Genehmigung des Blindenf√ľhrhundes ging, die Zusage, in einem Zentrum f√ľr Sehbehinderte in Soest die Schule zu Ende f√ľhren zu d√ľrfen oder den Schweregrad von Vickys Sehbehinderung festzulegen. Dies ist wichtig, um beispielsweise technische Hilfen und mehr Zeit bei den Pr√ľfungen f√ľr ein Studium zu erhalten. Hoffnung keimte auf, als Vicky durch ein sogenanntes Elektrostimulationsverfahren - eigentlich f√ľr Glaukom-Patienten gedacht - zun√§chst wieder helle und dunkle Partien zu erkennen glaubte, doch nach kurzer Zeit war dieser Effekt wieder verpufft. Ihre Sehkraft w√ľrde nicht wieder zur√ľckkommen, so die √§rztliche Diagnose.

      Im Interview, unmittelbar danach, versuchte Vicky, wie so oft, auch diesen Tiefschlag zu √ľberspielen: trotzig immer wieder aufstehen, das Leben geht weiter, so der Tenor. Vicky hat sich inzwischen darauf eingestellt, nie wieder sehen zu k√∂nnen. Sie ist jetzt 20 Jahre alt und hat eine Ausbildung bei einer Beh√∂rde der Bundeswehr begonnen: in Berlin, weitab von Familie und Freunden. Der Film dokumentiert das Schicksal eines jungen Menschen - mit einer erstaunlichen Lebenskraft.

      Erstsendung 14.05.2019

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      Montag, 20.05.19
      23:50 - 00:20 Uhr (30 Min.)
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