• 04.04.2019
      21:00 Uhr
      scobel - Rechte der Tiere Moderation: Gert Scobel | 3sat
       

      Menschen behandeln Tiere unterschiedlich. Manche werden gehegt und gepflegt, andere gemästet und getötet. Gert Scobel diskutiert mit Gästen den widersprüchlichen Umgang mit Tieren. Ist es die fehlende Bindung zu den Nutztieren, die Rechte von Tieren in einem anderen Licht erscheinen lassen? Lassen sich die gegensätzlichen Einstellungen des Menschen im Umgang mit Tieren verändern? Gäste:

      • Kurt Kotrschal, Verhaltensbiologe, Uni Wien
      • Michael Marahrens, Veterinärmediziner, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Tiertransporte in der TVT
      • Saskia Stucki, Juristin, Forschungsschwerpunkte: Tierrecht und Tierschutz

      Donnerstag, 04.04.19
      21:00 - 22:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV

      Menschen behandeln Tiere unterschiedlich. Manche werden gehegt und gepflegt, andere gemästet und getötet. Gert Scobel diskutiert mit Gästen den widersprüchlichen Umgang mit Tieren. Ist es die fehlende Bindung zu den Nutztieren, die Rechte von Tieren in einem anderen Licht erscheinen lassen? Lassen sich die gegensätzlichen Einstellungen des Menschen im Umgang mit Tieren verändern? Gäste:

      • Kurt Kotrschal, Verhaltensbiologe, Uni Wien
      • Michael Marahrens, Veterinärmediziner, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Tiertransporte in der TVT
      • Saskia Stucki, Juristin, Forschungsschwerpunkte: Tierrecht und Tierschutz

       

      Menschen behandeln Tiere unterschiedlich. Manche werden gehegt und gepflegt, andere gemästet und getötet. Gert Scobel diskutiert mit Gästen den widersprüchlichen Umgang mit Tieren. Ist es die fehlende Bindung zu den Nutztieren, die Rechte von Tieren in einem anderen Licht erscheinen lassen? Lassen sich die gegensätzlichen Einstellungen des Menschen im Umgang mit Tieren verändern? Und wie können Tiere vor Misshandlungen geschützt werden?

      Diese Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen:

      • Kurt Kotrschal, Verhaltensbiologe, Uni Wien
      • Michael Marahrens, Veterinärmediziner, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Tiertransporte in der TVT
      • Saskia Stucki, Juristin, Forschungsschwerpunkte: Tierrecht und Tierschutz

      Das deutsche Tierschutzgesetz aus dem Jahr 1972 soll dafür sorgen, dass sowohl das Leben als auch das Wohlbefinden der Tiere geschützt wird. "Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen", lautet der Grundsatz des Gesetzes. Tierwohl und Tierethik spiegeln das Verhältnis des Menschen zu Tieren. Schon der Wolf hatte eine enge Beziehung zum Menschen. Aus seiner Domestizierung entwickelten sich mehr als 30 Hundearten. Forscher fanden in Belgien einen Hundeschädel, den sie auf über 36.000 Jahre datierten. Damit ist der Hund das älteste Haustier des Menschen. Heute gibt es fast zehn Millionen Hunde in deutschen Haushalten.

      Die Zahl der Katzen beträgt fast 14 Millionen, dafür leben sie aber erst seit 9500 Jahren in der unmittelbaren Umgebung des Menschen. Haustiere wie Hunde und Katzen werden in der Regel geachtet und versorgt. Sie können Glücksgefühle auslösen und haben einen positiven Effekt auf die körperliche Gesundheit der Tierliebhaber.

      Ganz anders verhalten sich Menschen zu bedrohten Tierarten oder zum Schlachtvieh. Der Rückgang der Artenvielfalt berührt nur wenige. Auch die Tierhaltung und Tiertransporte von zum Verzehr vorgesehenen Tierarten lässt viele Konsumenten kalt. Ist die Empathie des Menschen nur in einem begrenzten Maße verfügbar? Sollen Tiere ähnliche Rechte wie Menschen erhalten? Schafft das neue Tierwohl-Label mehr Transparenz? Oder braucht es neue globale Gesetze, um die Mensch-Tier-Beziehungen international zu regeln? Die ethische Beschäftigung mit Tierversuchen und Massentierhaltung hat dazu geführt, dass der Umgang mit Tieren inzwischen auch in öffentlichen Debatten erörtert wird.

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