• 16.03.2019
      20:15 Uhr
      Der Freischütz Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber | 3sat
       

      Nach 19 Jahren stand 2018 erstmals wieder eine Neuproduktion von Webers Oper "Der Freischütz" auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper. 3sat zeigt die Inszenierung von Christian Räth. Die musikalische Leitung hat Tomás Netopil. Für die Bildregie zeichnet Agnes Méth verantwortlich, die insgesamt neun Kameras dirigiert. Unter den Solisten sind Camilla Nylund, Daniela Fally und Shooting-Star Andreas Schager. Durch den Abend führt Barbara Rett.

      Samstag, 16.03.19
      20:15 - 22:40 Uhr (145 Min.)
      145 Min.

      Nach 19 Jahren stand 2018 erstmals wieder eine Neuproduktion von Webers Oper "Der Freischütz" auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper. 3sat zeigt die Inszenierung von Christian Räth. Die musikalische Leitung hat Tomás Netopil. Für die Bildregie zeichnet Agnes Méth verantwortlich, die insgesamt neun Kameras dirigiert. Unter den Solisten sind Camilla Nylund, Daniela Fally und Shooting-Star Andreas Schager. Durch den Abend führt Barbara Rett.

       

      Nach 19 Jahren stand 2018 erstmals wieder eine Neuproduktion von Webers Oper "Der Freischütz" auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper. 3sat zeigt die Inszenierung von Christian Räth.

      Die musikalische Leitung hat Tomás Netopil. Für die Bildregie zeichnet Agnes Méth verantwortlich, die insgesamt neun Kameras dirigiert. Unter den Solisten sind Camilla Nylund, Daniela Fally und Shooting-Star Andreas Schager. Durch den Abend führt Barbara Rett.

      Wenige Stücke der Opernliteratur waren in ihrer Rezeptionsgeschichte einem derart häufigen Paradigmenwechsel unterworfen wie Webers romantisches Werk "Der Freischütz". Einmal verlieh man dem Gespenstischen die Hauptrolle, ein anderes Mal wieder galten das Schicksal oder gar die Natur und der Wald als zentrale Handlungselemente. Selbst bei der Einschätzung des Komponisten war man sich nicht sicher und betrachtete ihn sowohl als Schöpfer des "natürlichen Volkstons" und den "deutschesten" aller Komponisten, aber auch als Nachfolger der französischen Revolutionsoper.

      "'Der Freischütz' hat ins Schwarze getroffen", schrieb Carl Maria von Weber 1821 nach der glanzvollen Berliner Uraufführung der "romantischen Oper in drei Aufzügen" an seinen Textdichter Johann Friedrich Kind. Er sollte recht behalten, denn das Werk entwickelte sich schon bald zum Serienerfolg. Unmittelbar nach den napoleonischen Kriegen entstanden, setzt der Stoff um Versagensangst, brüchige Konventionen und Wald-Spuk bildmächtig eine Fantasiewelt frei, deren Aufgebot an gespenstischen Erscheinungen schlicht beeindruckend ist.

      Am Wiener Haus am Ring gab es bisher zehn "Freischütz"-Produktionen. Die erste Premiere fand schon wenige Monate nach der Eröffnung der Hofoper am 1. Januar 1870 statt, weitere acht Inszenierungen, davon eine im Volksoperngebäude, folgten bis zur Neuinszenierung 1995 in der Regie von Alfred Kirchner und unter der musikalischen Leitung von Leopold Hager. Insgesamt 477 mal wurde die Oper bisher aufgeführt, zuletzt stand das Werk im April 1999 auf dem Staatsopernspielplan.

      Die Ausstattung der elften Produktion stammt aus der Feder des irischen Bühnen- und Kostümbildners Gary McCann, der an der Staatsoper bereits für "Macbeth" mit Christian Räth zusammenarbeitete. Für das Lichtdesign zeichnet Thomas Hase verantwortlich, für die Videoeffekte Nina Dunn und für die Choreografie Vesna Orlic.

      Wiener Staatsoper 2018

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