01:20 - 01:25 Uhr (noch -0 min.)
01:25 Uhr
01:25 Uhr Der Fluch der zwei Schwe...
Schockdiagnose Alzheimer: Unheimlich und unheilbar?
01:00 - 02:15 Uhr (noch 50 min.)
02:15 Uhr Die Spielerin
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Spielfilm Großbritannien 2009 (Fish Tank)
23:50 - 01:45 Uhr (noch 20 min.)
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02:20 Uhr Der Fahnder (86)
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00:00 - 01:30 Uhr (noch 5 min.)
01:30 Uhr SACHSENSPIEGEL kompakt
01:55 Uhr extra 3
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Die Rateshow um geheimnisvolle Gegenstände
01:05 - 01:50 Uhr (noch 25 min.)
01:50 Uhr SAARTEXT
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02:00 Uhr Nichts als die Wahrheit
Soul Survivors auf der 35. Internationale Jazzwoche Burghausen 2004
00:40 - 02:05 Uhr (noch 40 min.)
02:05 Uhr Bahnorama
02:00 Uhr Tagesschau
Spielfilm Großbritannien / USA / Irland 2000 (Ordinary Decent Criminal)
01:10 - 02:40 Uhr (noch 75 min.)
02:40 Uhr Clipster
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Vor 60 Jahren: Erstbesteigung des Mount Everest (29.05.1953)
00:00 - 03:00 Uhr (noch 95 min.)
03:00 Uhr Die Botschaft der versun...
Dieser Sendetermin liegt in der Vergangenheit
1967 bekommt die in Ost-Berlin lebende Familie Elstermann Besuch aus New York: "Tante" Gerda. Sie ist eine ehemalige Nachbarin der Elstermanns, eine Jüdin, die im Berlin der Nazi-Zeit aufgewachsen und nach dem Krieg nach Amerika ausgewandert ist. Der damals siebenjährige Knut Elstermann fragt Gerda nach ihrem Kind - und erntet das entsetzte Schweigen aller Anwesenden. Knut ist verwirrt und beschämt. Diesen Sonntagnachmittag wird er nie vergessen. Dreißig Jahre später besucht Knut Elstermann, heute ein bekannter Journalist, Gerda in New York und stellt ihr diese Frage erneut.
Sie berichtet von engen Familien- und Freundschaftsbanden der Vorkriegszeit, vom Überleben jüdischer Freunde und Bekannter, aber auch von Deportation und Tod. Es ist die Geschichte einer Suche nach Wahrheit in Akten und Zeitzeugenberichten sowie in der eigenen Erinnerung. Die Filmemacherin Britta Wauer ist Gerdas Geschichte nachgegangen und begleitet die Begegnungen und Gespräche Elstermanns mit Gerda, die als Jüdin in Nazi-Deutschland Grauenvolles erleben musste. Ausgehend von Gerdas Begegnung mit Knut, seinen hartnäckigen Fragen, die schließlich eine Antwort bekommen, zeichnet sie mit großem Respekt und unverkennbarer Liebe zu ihrer Protagonistin das filmische Porträt einer faszinierenden Frau, die sich mit trotzigem Lebensmut ein Leben nach Auschwitz aufgebaut hat. Der Ausgangspunkt dieses neuen Lebens war ein Schweigen über den Endpunkt des alten - ein Schweigen, das Gerda bis zu ihren Gesprächen mit Knut Elstermann auch gegenüber ihrem Sohn Steven nicht brach.
Ein Film von Britta Wauer.
© programm.ARD.de, 2011