• 04.02.2018
      22:55 Uhr
      Vom Westen in die DDR Vier Übersiedlergeschichten | rbb Fernsehen
       

      Etwa eine halbe Million Menschen überquerten in den Zeiten des Kalten Krieges die innerdeutsche Grenze vom Westen in den Osten, um zu bleiben. Die Mehrzahl der "Übersiedler" waren Rückkehrer, die zuvor die DDR verlassen hatten. Hans Sparschuh und Rainer Burmeister erzählen vier spannende Übersiedlergeschichten "Vom Westen in die DDR". Da ist Maik Hamburger, der Sohn der sowjetischen Spionin und Schriftstellerin Ruth Werner. Oder Pierre Boom. Er ist der Sohn des Stasi-Agentenehepaars Guillaume. Der Film erzählt auch von Silke Maier-Witt. Die ehemalige RAF-Terroristin lebte In der DDR bis 1990 unter falscher Identität.

      Sonntag, 04.02.18
      22:55 - 23:40 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Etwa eine halbe Million Menschen überquerten in den Zeiten des Kalten Krieges die innerdeutsche Grenze vom Westen in den Osten, um zu bleiben. Die Mehrzahl der "Übersiedler" waren Rückkehrer, die zuvor die DDR verlassen hatten. Hans Sparschuh und Rainer Burmeister erzählen vier spannende Übersiedlergeschichten "Vom Westen in die DDR". Da ist Maik Hamburger, der Sohn der sowjetischen Spionin und Schriftstellerin Ruth Werner. Oder Pierre Boom. Er ist der Sohn des Stasi-Agentenehepaars Guillaume. Der Film erzählt auch von Silke Maier-Witt. Die ehemalige RAF-Terroristin lebte In der DDR bis 1990 unter falscher Identität.

       

      Ein Drittel der Ost- Migranten aber waren sogenannte "Erstzuziehende", wie es im Amtsdeutsch hieß. Die Motive, ein neues Leben im ostdeutschen Staat zu beginnen, waren durchaus unterschiedlich: Flucht vor der Arbeitslosigkeit im Westen, die Sehnsucht nach der Familie oder einfach nur Überschuldung. Aber auch aus Liebe oder wegen ihrer politischen Überzeugungen wechselten viele Bundesbürger in die DDR. Im Osten angekommen, schlug ihnen vor allem Misstrauen des Staates entgegen; könnte doch jeder von ihnen potentieller Agent oder Spion des "Klassenfeindes" sein.

      Da ist Maik Hamburger, der Sohn der sowjetischen Spionin und Schriftstellerin Ruth Werner. Er kam schon Anfang der 50er Jahre als "Westemigrant" nach Ost-Berlin. Pierre Boom ist der Sohn des Stasi-Agentenehepaars Guillaume und lebte 10 Jahre in der DDR. Silke Maier-Witt gehörte in den 70er Jahren zu den RAF-Terroristen in der Bundesrepublik. In der DDR lebte sie bis zu ihrer Enttarnung im Juni 1990 unter falscher Identität. Frauke Naumann wollte nach ihrer Lehre in Göttingen ihre große Liebe in Güstrow heiraten. Ihr anschließendes Leben in der DDR blieb nicht ohne Konflikte und Demütigungen. Ihre Erlebnisse haben ihr Leben verändert, aber dennoch ist sie geblieben.

      Film von Hans Sparschuh und Reiner Burmeister

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      Sonntag, 04.02.18
      22:55 - 23:40 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.05.2018