02.12.2012
15:00 Uhr
Offen gesagt Mein Sohn lebt - mit meiner Niere | Radio Bremen TV

Immer mehr Menschen entschließen sich, einem nahen Angehörigen im Rahmen einer Lebendtransplantation ein Organ zu spenden, um sein Leben zu retten. Vor allem mit Nieren-Verpflanzungen haben Mediziner und Betroffene gute Erfahrungen gemacht. Doch ein Restrisiko bleibt. Was es bedeutet, diesen Schritt zu gehen, welche Ängste Spender und Empfänger durchmachen, aber auch wie sehr ein solches Erlebnis zusammen schweißt, darüber spricht Pastor Jan Dieckmann mit Betroffenen und einem Experten.

Menschen, die auf ein Spenderorgan warten, befinden sich oft in tiefer Verzweiflung. Denn nur das ersehnte Organ eines fremden Verstorbenen kann ihre Lebensqualität verbessern, oder gar ihr Überleben sichern. Doch die Wartelisten sind lang: viele Erkrankte sterben, bevor sie ein Spenderorgan erhalten. Eine Belastung für die ganze Familie. Immer mehr Menschen entschließen sich deshalb, einem nahen Angehörigen im Rahmen einer Lebendtransplantation ein Organ zu spenden, um sein Leben zu retten oder seinen Zustand zu verbessern. Vor allem mit Nieren-Verpflanzungen haben Mediziner und Betroffene gute Erfahrungen gemacht. Doch ein Restrisiko bleibt.

Was es bedeutet, diesen Schritt zu gehen, welche Ängste Spender und Empfänger durchmachen, aber auch wie sehr ein solches Erlebnis zusammen schweißt, darüber spricht Pastor Jan Dieckmann mit Betroffenen und einem Experten. Es geht um die Risiken und großen Chancen, die eine Lebendtransplantation mit sich bringt. Um Selbstlosigkeit und Dankbarkeit. Aber auch darum, ob und wie ein Missbrauch vermieden werden kann.

Sonntag, 02.12.12
15:00 - 15:30 (30 Min.)
Stereo