Fernsehserie Deutschland 2013
09:05 - 09:55 Uhr (noch 43 min.)
09:12 Uhr
09:55 Uhr Sturm der Liebe (1780)
09:45 Uhr nano
09:40 Uhr Expedition Weltall (2/2)
09:15 Uhr Giraffe, Erdmännchen & Co
09:25 Uhr maintower
09:45 Uhr Mach dich ran
09:30 Uhr Hamburg Journal
09:30 Uhr Hamburg Journal
10:00 Uhr Brandenburg aktuell
09:25 Uhr aktueller bericht
09:25 Uhr SWR Landesschau Rheinlan...
09:25 Uhr SWR Landesschau Rheinlan...
Hessens schönster Wanderfluss
08:30 - 10:00 Uhr (noch 48 min.)
10:00 Uhr Regionalprogramm
09:15 Uhr GRIPS Deutsch
Nachrichten im Viertelstundentakt
09:00 - 20:00 Uhr (noch 648 min.)
20:00 Uhr Tagesschau
09:30 Uhr Der Isemarkt - Basar der...
09:15 Uhr LEAS KochLUST
75-teilige britische Puppentrickserie 2003-2006
08:50 - 09:25 Uhr (noch 13 min.)
09:25 Uhr Feuerwehrmann Sam
09:45 Uhr THEMA: Obama kommt
Dieser Sendetermin liegt in der Vergangenheit
Am 19.12.1960 nahm die Vollversammlung der UN einen von 23 afrikanisch- und asiatischen Staaten eingebrachten Resolutionsentwurf an, in dem das "Recht des algerischen Volkes auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit" bekräftigt wurde. Zu dieser Abstimmung kam es nach einer Reihe von Ereignissen in Algerien.
Anfang Dezember 1960 kam es zu Massendemonstrationen der Ultras unter dem Slogan "Algérie Française" gegen die Politik der Kapitulation Charles de Gaulles und Massendemonstrationen algerischer Jugendlicher unter dem Slogan "Algérie Algérienne". Das Aufeinandertreffen dieser beiden Parteien führte zu bürgerkriegsähnlichen Szenen in Algier. Hinzu kam, dass viele afrikanische Staaten in den Jahren zuvor und gerade in 1960 zu nationaler Unabhängigkeit gekommen waren. Der französische Imperialismus konzentrierte sich nun auf die Erhaltung seiner wertvollsten und lukrativsten Besitzung: Algerien.
Es kam verstärkt zu Friedensdemonstrationen, Streiks und aktiver Kooperation mit der FLN. Namhafte Künstler und Schriftsteller, unter ihnen Simone de Beauvoir, Marguerite Duras, André Masson und Jean-Paul Sartre unterzeichneten am 6. September 1960 die "Erklärung der 121", in der nach Algerien kommandierte französische Soldaten zum bürgerlichen Ungehorsam aufgefordert wurden.
Am 22. April 1961 kam es in Algier zu einem regierungsfeindlichen Putsch der im Januar 1961 gegründeten ultrakolonialistischen terroristischen Organisation der Geheimarmee (Organisation de l'Armée Secrète, OAS) und fünf französischen Generälen. Sie verhängten den Belagerungszustand über das Land. Eine parallele Aktion in der Hauptstadt Paris konnte gerade noch durch die Verhaftung der Anführer vereitelt werden. Die "Generalrevolte" von Algier brach jedoch nach drei Tagen zusammen, da ihr die Mehrheit der Armee die Gefolgschaft verweigerte. Die sozusagen letzte Aktion der Ultras, um genauer zu sein der OAS, die schon fast als Verzweiflungstat bezeichnet werden kann, ereignete sich am Abend des 9. Septembers 1961. Die OAS verübte einen Bombenanschlag auf General de Gaulle, der nur durch einen technischen Defekt an der zwanzig-pfündigen Plastikbombe verschont wurde.
Ein Film von Philip Nugus und Jonathan Martin
© programm.ARD.de, 2011