• 02.11.2016
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      Hauptsache Arbeit Film von Jean Boué - ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ | NDR Fernsehen
       

      René und Uwe wohnen im Osten Deutschlands und arbeiten für Unternehmen im Westen. Seit 25 Jahren verdienen sie ihr Geld als Arbeitsnomaden und schaffen dort, wo ihre Firma sie hinschickt. Sie wollen sich etwas leisten können und nicht "für 'n Appel und 'n Ei" arbeiten. Uwe und René sind zwei von Zigtausenden Facharbeitern, die sich für mehr Geld und weniger Familie entschieden haben. Zu Hause, das sind vor allem große Erwartungen und unerfüllte Pflichten. Das Pendlerleben, ein Spagat, der die Männer an ihre Grenzen bringt.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 02.11.16
      00:00 - 01:05 Uhr (65 Min.)
      65 Min.

      René und Uwe wohnen im Osten Deutschlands und arbeiten für Unternehmen im Westen. Seit 25 Jahren verdienen sie ihr Geld als Arbeitsnomaden und schaffen dort, wo ihre Firma sie hinschickt. Sie wollen sich etwas leisten können und nicht "für 'n Appel und 'n Ei" arbeiten. Uwe und René sind zwei von Zigtausenden Facharbeitern, die sich für mehr Geld und weniger Familie entschieden haben. Zu Hause, das sind vor allem große Erwartungen und unerfüllte Pflichten. Das Pendlerleben, ein Spagat, der die Männer an ihre Grenzen bringt.

       

      Fünf Jahre lang, immer montags und freitags, hat Uwe im Zug gesessen, 1.500 Stunden Lebenszeit. Er ist gependelt, immer hin und her zwischen Wandlitz und Mannheim. Bei jeder Fahrt über 682 Kilometer fliegt Deutschland für ihn am Fenster vorbei. Uwe arbeitet auf Montage. Das macht auch René, der überall arbeitet, nur nicht in der Müritz, wo er zu Hause ist. René setzt Pfähle auf Großbaustellen. Von morgens bis abends rammt er dafür Löcher ins Erdreich.

      René und Uwe wohnen im Osten Deutschlands und arbeiten für Unternehmen im Westen. Seit 25 Jahren verdienen sie ihr Geld als Arbeitsnomaden und schaffen dort, wo ihre Firma sie hinschickt. Sie wollen sich etwas leisten können und nicht "für 'n Appel und 'n Ei" arbeiten.

      Uwe und René sind zwei von Zigtausenden Facharbeitern, die sich für mehr Geld und weniger Familie entschieden haben. Ihnen bleiben die Wochenenden, um sorgende Väter und gute Ehemänner zu sein, um Freunde zu sehen und sich um alles andere zu kümmern. Zu Hause, das sind vor allem große Erwartungen und unerfüllte Pflichten. Die Ehe auf der Kippe, das schlechte Gewissen chronisch im Gepäck.

      Das Pendlerleben, ein Spagat, der die Männer an ihre Grenzen bringt. Aber für die Familie ist das normal, denn sie kennen es nicht anders.

      • ARD-Themenwoche 2016: "Zukunft der Arbeit"

      "Zukunft der Arbeit" ist der Titel der ARD-Themenwoche 2016, die in diesem Jahr vom Hessischen Rundfunks (hr), vom Saarländischen Rundfunk (SR) und von Radio Bremen verantwortet wird. Eine Woche lang, vom Sonntag, 30. Oktober, bis Samstag, 5. November, beleuchten Sendungen im Ersten, in allen dritten Programmen und in den Partnerprogrammen der ARD, im Radio und im Internet die unterschiedlichen Facetten der digitalen Arbeitswelt und wie sich die Menschen heute und morgen über ihre berufliche Tätigkeit definieren.

      Wer sind die Gewinner und Verlierer?
      Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Die Zukunft der Arbeit hat längst begonnen. Digitalisierung und Globalisierung schreiten unaufhaltsam voran. Die klassische Erwerbsarbeit des Industriezeitalters verliert an Bedeutung. "Industrie 4.0", "Sharing-Ökonomie" oder "Cloud-Working" heißen die Schlagworte. Das "Internet der Dinge" wird schon bald Produkte aus dem 3D-Drucker möglich machen, individueller und billiger als heute. Software wird Sachbearbeiter in den Büros ersetzen, Automaten werden sich selbst optimieren. Neue Plattformen und Netzwerke machen bereits jetzt jeden Autobesitzer potentiell zum Billig-Taxi-Anbieter und jeden Wohnungsbesitzer zum Vermieter von Gästezimmern. Aber wer sind bei all diesen Veränderungen eigentlich Gewinner und Verlierer?

      Der Stellenwert von Arbeit
      Und wie verändern sich der gesellschaftliche und der persönliche Stellenwert von Arbeit? Arbeit wird mit Geld entlohnt. Doch entspricht der Lohn auch der Leistung? Das monatliche Einkommen eines Bankers ist weit höher als das einer Altenpflegerin, ein Immobilienmakler verdient mehr als ein Konditor, eine Hausfrau bekommt gar keinen Lohn. Andere wiederum vermehren ihr Vermögen, ohne dafür zu arbeiten. Immer häufiger wird gefragt: Ist das gerecht? Wer und was bestimmen eigentlich heute und in Zukunft den Wert der Arbeit in unserer Gesellschaft?
      Die ARD-Themenwoche 2016 beschreibt die "Zukunft der Arbeit" nicht als technologische Vision, sondern stets mit dem Blick auf den Wert der eigenen Arbeit: Welchen Stellenwert hat meine Arbeit? Was passiert mit meinem Arbeitsplatz? Wie verdiene ich morgen mein Geld? Was müssen unsere Kinder heute lernen, um in der zukünftigen Arbeitswelt zu bestehen? Wer sorgt dafür, dass unsere Arbeitsgesellschaft nicht auseinanderfällt?
      Diesen Fragen gehen die Programme der ARD eine Woche lang aus unterschiedlichen Blickwinkeln nach - in Spielfilmen und Fernseh-Dokumentationen, in aktuellen Radioprogrammen und in Ratgeber-Sendungen und mit einem umfangreichen Dossier im Netz.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 02.11.16
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