• 12.10.2017
      22:45 Uhr
      Hauptsache Kultur extra von der Frankfurter Buchmesse Moderation: Cécile Schortmann | hr-fernsehen Mediathek
       

      Es ist soweit: Frankfurt steht wieder Kopf. Stars und Sternchen geben sich die Ehre. Selbst hohe Politiker lassen sich dieses Event nicht entgehen: Die Buchmesse geht los und "Hauptsache Kultur" ist natürlich mittendrin dabei. Diesmal wird Frankreich Ehrengast sein - klar, dass ein zentrales Thema deshalb auch Europas Zukunft ist. Welche Reformen werden dringend gebraucht, um die Union zukunftsfähig zu machen?

      "Hauptsache Kultur" berichtet von der Frankfurter Buchmesse über die Bücher und Fragen unserer Zeit, die es sich genauer anzuschauen lohnt. Und zeigt natürlich die Tops und Flops der Messe.

      Donnerstag, 12.10.17
      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Es ist soweit: Frankfurt steht wieder Kopf. Stars und Sternchen geben sich die Ehre. Selbst hohe Politiker lassen sich dieses Event nicht entgehen: Die Buchmesse geht los und "Hauptsache Kultur" ist natürlich mittendrin dabei. Diesmal wird Frankreich Ehrengast sein - klar, dass ein zentrales Thema deshalb auch Europas Zukunft ist. Welche Reformen werden dringend gebraucht, um die Union zukunftsfähig zu machen?

      "Hauptsache Kultur" berichtet von der Frankfurter Buchmesse über die Bücher und Fragen unserer Zeit, die es sich genauer anzuschauen lohnt. Und zeigt natürlich die Tops und Flops der Messe.

       

      Es ist soweit: Frankfurt steht wieder Kopf. Stars und Sternchen geben sich die Ehre. Selbst hohe Politiker lassen sich dieses Event nicht entgehen: Die Buchmesse geht los und "Hauptsache Kultur" ist natürlich mittendrin dabei. Diesmal wird Frankreich Ehrengast sein - klar, dass ein zentrales Thema deshalb auch Europas Zukunft ist. Welche Reformen werden dringend gebraucht, um die Union zukunftsfähig zu machen? Präsident Emmanuel Macron hat ja bereits in einer vielbeachteten Rede vorgelegt, nun ist es auch an Deutschland, Vorschläge zu machen und aktiv den Prozess zu gestalten. Wie wird das Thema auf der Messe diskutiert, was sagen französische und deutsche Autoren und wie kommt das an in Frankfurt, eine der europäischsten Städte Deutschlands? Wir haben uns umgehört.

      Natürlich wirft das hessische Kulturmagazin aber auch einen Blick auf den Ehrengast und das Literaturland Frankreich selber. An was erinnern wir uns? Was blenden wir aus? Darum geht es in Olivia Rosenthals Roman "On n'est pas là pour disparaître", der jetzt zur Buchmesse auf Deutsch unter dem Titel "Wir sind nicht da, um zu verschwinden" erscheint. Rosenthal beginnt ihre packende Geschichte mit einem realen Fall: 2004 sticht ein Mann fünf Mal mit einem Messer auf seine Frau ein. Beim anschließenden Verhör kann er sich nicht mehr an die Tat erinnern. Er leidet an Alzheimer. Rosenthals Buch ist eine kluge Recherche über das Vergessen und gleichzeitig auch der Ausgangspunkt für die Französin selbst auf Spurensuche nach Ihrer eigenen Familie zu gehen. Ihre Urgroßeltern, polnisch stämmige Juden, lebten in Frankfurt. Die Großmutter floh rechtzeitig vor dem NS-Terror. Aus dieser Zeit ist nur ein Foto geblieben. "Hauptsache Kultur" hat Olivia Rosenthal in Frankfurt getroffen und mit ihr über das Vergessen und die eigene Familiengeschichte gesprochen.

      Außerdem stellen wir die junge, in Groß-Gerau geborene Autorin Julia Wolf vor. Sie pflegt einen außergewöhnlichen, virtuos durchkomponierten Schreibstil. Und sie startete damit durch: Gleich ihr zweiter Roman hat es auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2017 geschafft. Er heißt paradoxer wie amüsanter Weise: "Walter Nowak bleibt liegen". Darin versetzt sich die Mittedreißigerin in den Kopf und Körper eines fast doppelt so alten Rentners, der nach einem Schwimmbad-Unfall im Badezimmer seiner Friedberger Villa auf sein gescheitertes Leben zurückblickt. Wie sehr die eigene Erfahrung tatsächlich ihr Schreiben beeinflusst und wie viel ihr Vater mit der Hauptfigur in ihrem Roman zu tun hat, fragen wir Julia Wolf bei einem Streifzug durch das Rhein-Main-Gebiet.

      "Hauptsache Kultur" berichtet von der Frankfurter Buchmesse über die Bücher und Fragen unserer Zeit, die es sich genauer anzuschauen lohnt. Und zeigt natürlich die Tops und Flops der Messe.

      "Hauptsache Kultur" berichtet über Kulturhighlights in Hessen, über Trends und Tendenzen, über Skandale und Flops. Das aktuelle Kulturmagazin stellt aufregende Macher der hessischen Kulturszene vor, blickt hinter die Kulissen, mischt sich meinungsstark in Debatten ein: aktuell, überraschend, kontrovers.

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      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.10.2017