21.05.2012

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14:51 Uhr

Diese Sendung ist ein TV-Tipp!

Die tödliche Liebe der Ingrid van Bergen

Ein Film von Ulrike Brincker und Rüdiger Liedtke

16 zu 9 Format Stereo

Einsfestival

Mittwoch, 20.10.10 | 14:15 - 15:00 (45 Min.)

Information

Dieser Sendetermin liegt in der Vergangenheit

Inhalt der Sendung

Die Personen sind prominent, die Umstände nahezu bühnenreif: die Täterin, eine Schauspielerin, die ehemals als blondes Kurvenwunder glänzte. Das Opfer, ein zwölf Jahre jüngerer Mann, der sterbend im verschneiten Rosenbeet gefunden wird.

20. Juli 1977. Bereits neun Stunden vor Prozessbeginn warten Hunderte Schaulustige vor dem Münchner Justizpalast. Das Sicherheitspersonal kann die Menschenmenge nur mühsam unter Kontrolle halten. Es müssen Barrieren errichtet werden, eine Glastür geht zu Bruch. Um 9.00 Uhr wird die Angeklagte Ingrid van Bergen durch einen Seiteneingang ins Gerichtsgebäude geführt. Sie soll ihren Geliebten Klaus Knaths erschossen haben: aus Eifersucht. Auf den ersten Blick ein "einfaches" Beziehungsdelikt, wie es nahezu täglich in Deutschland begangen wird. Doch "der Fall Ingrid van Bergen" wird zu einem Sensationsprozess. Ein Fall, der von Beginn an von Theatralik begleitet wird. Eine Handvoll mehr oder weniger prominenter Zeuginnen unterhielten ebenfalls Verhältnisse zum Opfer. Dazu Rolf Bossi als Staranwalt auf großer Bühne. Und schließlich die Mutter des Opfers, die die Tat am Telefon "live" mitverfolgte. Im Vorfeld hatten die Medien monatelang über den Fall berichtet, jedes noch so intime Detail über Opfer und Angeklagte verbreitet. In der medialen Aufbereitung wurde aus dem Tötungsdelikt ein Boulevardstück im Milieu der Münchner Schickeria. Auch vor Gericht entsteht der Eindruck einer großen Inszenierung. Die Angeklagte erscheint ganz in schwarz, mit mädchenhafter Gretchenfrisur, spricht druckreif und ohne größere Gefühlsäußerungen. Ist alles nur gespielt? Macht sie das aus Selbstschutz? Aus Berechnung? Oder kann sie gar nicht anders, als in immer neuen Rollen aufzutreten? In der Tatnacht hat sie stundenlang auf den Geliebten gewartet. Er trieb sich in Bars herum, wie so oft. "Das Ganze hat sich aufgebaut", sagt Ingrid van Bergen heute. "Ich war immer bereit, ihm zu verzeihen. Das ist doch klar. Wenn ein Mann zu mir sagt: 'Ich liebe Dich, es gibt außer Dir keine Frau und nichts anderes', glaubt man das doch allzu gerne." Doch als Klaus Knaths endlich nach Hause kommt, gibt es Streit. Tödlichen Streit. Sie habe gedacht, dies alles sei nur ein Spiel gewesen und der Revolver nicht geladen, erklärte Ingrid van Bergen den Polizisten, die in der Nacht vom 2. auf den 3. Februar 1977 als erste in der Starnberger Villa erschienen. Trotzdem feuerte sie drei Schüsse aus einer Smith Wesson, Kaliber 38. Der erste ging durch ein Fenster, die beiden anderen trafen das Opfer. Und doch wollte sie bis zuletzt geglaubt haben, ihr Geliebter spiele nur, sei nur leicht verletzt. An den genauen Tathergang, so versicherte sie immer wieder, könne sie sich nicht erinnern: "Ich weiß nicht einmal, dass ich geschossen habe. Ich weiß gar nichts."

Der Film von Ulrike Brincker und Rüdiger Liedtke rekonstruiert die Tatnacht und wirft einen Blick hinter die Kulissen der Münchner Schickeria. Die Dokumentation entwickelt das Psychogramm einer Täterin, die nach Liebe und Enttäuschung aus Eifersucht tötet. Den Autoren ist es gelungen, Ingrid van Bergen und deren Anwalt Rolf Bossi vor die Kamera zu bekommen und das "Liebesdrama aus Eifersucht" nach über 30 Jahren mit ihnen gemeinsam noch einmal Revue passieren zu lassen.

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Ingrid van Bergen gab in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 1977 tödliche Schüsse auf ihren Geliebten Klaus Knaths ab. Der Fall "Ingrid van Bergen" wird zu einem Sensationsprozess. Ein Fall, der von Beginn an von Theatralik begleitet wird. 30 Jahre nach der Tatnacht entwickelt die Dokumentation das Psychogramm einer Täterin, die nach Liebe und Enttäuschung aus Eifersucht tötete. Den Autoren ist es gelungen, Ingrid van Bregen und deren Anwalt Rolf Bossi vor die Kamera zu bekommen und das "Liebesdrama aus Eifersucht" mit ihnen gemeinsam noch einmal Revue passieren zu lassen. (Indrid van Bergen, 2009 zu Gast in der Talkshow "Menschen bei Maischberger")
Die Schauspielerin Ingrid van Bergen gab in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 1977 tödliche Schüsse auf ihren Geliebten Klaus Knaths ab. Der Fall "Ingrid van Bergen" wird zu einem Sensationsprozess. Ein Fall, der von Beginn an von Theatralik begleitet wird. 30 Jahre nach der Tatnacht entwickelt die Dokumentation das Psychogramm einer Täterin, die nach Liebe und Enttäuschung aus Eifersucht tötete. Den Autoren ist es gelungen, Ingrid van Bregen und deren Anwalt Rolf Bossi vor die Kamera zu bekommen und das "Liebesdrama aus Eifersucht" mit ihnen gemeinsam noch einmal Revue passieren zu lassen. (Ingrid van Bergen mit ihrem Verteidiger Rolf Bossi bei Prozessbeginn am 20.07.1977)
Die Schauspielerin Ingrid van Bergen gab in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 1977 tödliche Schüsse auf ihren Geliebten Klaus Knaths ab. Der Fall "Ingrid van Bergen" wird zu einem Sensationsprozess. Ein Fall, der von Beginn an von Theatralik begleitet wird. 30 Jahre nach der Tatnacht entwickelt die Dokumentation das Psychogramm einer Täterin, die nach Liebe und Enttäuschung aus Eifersucht tötete. Den Autoren ist es gelungen, Ingrid van Bregen und deren Anwalt Rolf Bossi vor die Kamera zu bekommen und das "Liebesdrama aus Eifersucht" mit ihnen gemeinsam noch einmal Revue passieren zu lassen. (Ingrid van Bergen vor der Urteilsverkündung am 27. Juli 1977 umlagert von Fotografen)

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