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Spielfilm GB/D/USA 2007 (Death at a Funeral) - SommerKino im Ersten
Donnerstag, 22.07.10
23:00 - 00:25 (85 Min.)
Darsteller
Daniel:
Howard:
Justin:
Martha:
Simon:
Robert:
Onkel Alfie:
Peter:
Sandra:
Jane:
Troy:
Pfarrer:
Victor:
Stab
Regie:
Drehbuch:
Kamera:
Musik:
Eine britische Upper-Class-Familie versammelt sich zur feierlichen Beisetzung ihres Patriarchen. Während Sohn Daniel sich angespannt auf die Trauerrede vorbereitet, geht rund um die Beerdigung einiges schief.
Manche Tage streicht man besser aus dem Kalender. Ausgerechnet an einem solchen muss Daniel (Matthew Macfadyen) seinen Vater zu Grabe tragen. Während er verkrampft an der Trauerrede feilt, muss er entsetzt feststellen, dass der Leichnam im Sarg der falsche ist. Diese Panne bleibt nicht der letzte peinliche Zwischenfall: Onkel Alfie (Peter Vaughan), ein meckernder Rollstuhlgreis, wartet stundenlang vor dem Altersheim darauf, abgeholt zu werden, und Daniels Bruder Robert (Rupert Graves), ein Starautor, von dem alle Anwesenden die Trauerrede erwarten, weigert sich, die Hälfte der Beerdigungskosten zu übernehmen. Turbulent wird es, als Daniels Cousine Martha (Daisy Donovan) um ihren Verlobten Simon (Alan Tudyk) bangen muss: Nach versehentlicher Einnahme eines Halluzinogens, das Marthas chaotischer Bruder Troy (Kris Marshall) in Eigenregie zusammengebraut hat, hört Simon plötzlich Stimmen aus dem Sarg und spaziert nackt übers Dach. Zu allem Überfluss taucht ein unbekannter Gast (Peter Dinklage) auf, der pikante Sexfotos des Verstorbenen publik zu machen droht, sollte er nicht eine ansehnliche Summe erhalten. Um seinem Vater einen würdevollen Abschied zu ermöglichen, muss Daniel offenbar über Leichen gehen.
Trotz ernster Ausgangssituation bietet dieser Film keinen Anlass zur Traurigkeit. Regisseur Frank Oz, der Kassenschlager wie "In & Out" mit Kevin Kline und "Bowfingers große Nummer" mit Steve Martin inszenierte, strapaziert in dieser rabenschwarzen Komödie die Lachmuskeln. In den Hauptrollen trauern Matthew Macfadyen, Rupert Graves, Alan Tudyk, Kris Marshall und Peter Dinklage - am Donnerstagabend im "SommerKino im Ersten". Die hochtourige Farce "Sterben für Anfänger" bietet pietätlosen Filmspaß, dessen frenetischer Slapstick, perfektes Timing und bissige Dialoge einen Meister verraten. Mühelos arbeiten der renommierte amerikanisch-britische Komödienregisseur Frank Oz und sein britischer Drehbuchautor Dean Craig eine humoristische Bandbreite ab, die von absurden über tiefschwarze bis zu brachialen Gags reicht. Dabei schrecken die beiden nicht davor zurück, auch mal tief in die Toilettenschüssel zu greifen. Der Miterfinder der "Muppet Show" lässt auch hier die Puppen bis zur hoffnungslosen Verstrickung tanzen - dank einem Ensemble britischer Charaktermimen, die sich mit spürbarer Spielfreude zum Narren machen. Bis der leidgeprüfte Daniel am Ende erkennt, dass der Anfang seiner Trauerrede - "Mein Vater war ein außergewöhnlicher Mann" - buchstäblich der Wahrheit entspricht, haben wir uns fast in den Sarg gelacht. Ein köstlicher Leichenschmaus aus dem Mutterland der schwarzen Komödie. Philip Seymour Hoffman, Ethan Hawke, Albert Finney und Marisa Tomei spielen die Hauptrollen in Sidney Lumets "Tödliche Entscheidung", mit dem Das Erste das SommerKino am 29. Juli fortsetzt.
Große Stars in großen Filmen - Das Erste zeigt jeden Donnerstag bis Ende August erfolgreiche und preisgekrönte neue Kinofilme. Darunter spannende Actionfilme, große Dramen und schräge Komödien. Heute zeigt das Erste die rabenschwarze Farce "Sterben für Anfänger", die pietätlosen Filmspaß, frenetischen Slapstick, perfektes Timing und bissige Dialoge bestens vereint
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