16.05.2012

Jetzt im TV

15:17 Uhr

Diese Sendung ist ein TV-Tipp!

Der letzte schöne Tag

Fernsehfilm Deutschland 2011 - FilmMittwoch im Ersten

16 zu 9 Format Stereo Audiodeskription Untertitel für Gehörgeschädigte HD-TV

Das Erste

Mittwoch, 18.01.12 | 20:15 - 21:45 (90 Min.)

Film

Dieser Sendetermin liegt in der Vergangenheit

Inhalt der Sendung

Sybille Langhoff, zweifache Mutter und Ehefrau, hat sich das Leben genommen. Für ihre Familie muss das Leben aber weiter gehen. Trauer, Selbstvorwürfe und Wut sind die Gefühle, mit der die Familie jetzt umgehen lernen muss.

Es ist das letzte Mal, dass sie Sybilles (Julia Koschitz) Stimme hören, doch das können Lars Langhoff (Wotan Wilke Möhring) und die beiden Kinder Maike (Matilda Merkel) und Piet (Nick Julius Schuck) nicht ahnen. Für sie ist es jeweils nur ein ganz normales Telefonat. Und so reagiert die zwölfjährige Maike mit gewohnt pubertärem Trotz auf den Anruf ihrer Mutter. Auch Lars und der sechsjährige Piet sind nicht ganz bei der Sache, als sie mit Sybille telefonieren. Später werden sie ein schlechtes Gewissen haben, doch was geschehen ist, kann nicht mehr gut gemacht werden. Sybille Langhoff, 40-jährige Anästhesistin, zweifache Mutter und Ehefrau, hat sich das Leben genommen. Für ihre Familie indes muss das Leben weiter gehen, die Schule, der Job, der Haushalt, die ganz profanen Dinge.

Trauer, Selbstvorwürfe, aber auch Wut auf Sybille sorgen für eine emotionale Gemengelage, auf die niemand vorbereitet ist. Hätte er, Lars, nicht merken müssen, dass sich die Depression seiner Frau verschlimmert hat? Hätte sie, Maike, nicht freundlicher zu ihrer Mutter sein müssen? Und wie lange kann man vor Piet geheim halten, dass seine Mutter Selbstmord begangen hat? Lars' Schwester Ruth (Lavinia Wilson) hilft, wo sie nur kann. Sie ist es auch, die am Grab ein ergreifendes Gedicht vorträgt. Erst in diesem Augenblick ist es um die Selbstbeherrschung ihres Bruders geschehen: Er bricht zusammen. Für Maike ist das ein Grund zur Beunruhigung: Hat ihre beste Freundin nicht gesagt, dass die Witwer, die am lautesten weinen, am schnellsten eine Neue haben? Und ist es nicht verdächtig, wie hilfsbereit und mitfühlend sich die Nachbarin ihrem Vater gegenüber verhält?

Beim Beerdigungskaffee zeigen sich Lars' Eltern von ihrer unsensibelsten Seite, so dass Piet erfährt, was wirklich mit seiner Mutter geschehen ist. Es gibt viel zu reden in der Familie Langhoff. Missverständnisse müssen aufgeklärt, Wahrheiten ausgesprochen, neue Verhaltensweisen eingeübt werden. Fest steht: Für Lars und die Kinder wird das Leben nie mehr so sein, wie es einmal war. Weil Sybille es nicht mehr leben wollte.

Stab und Besetzung

Darsteller/Regie 
Lars Langhoff Wotan Wilke Möhring
Maike Matilda Merkel
Piet Nick Julius Schuck
Sybille Langhoff Julia Koschitz
Ruth Lavinia Wilson
Petra Natascha Paulick
Brunos Mutter Katalyn Bohn
Notarzt Martin Horn
Bestatter Jörg Reimers
Lehrerin Regine Schröder
Georg Martin Armknecht
Musik Oli Biehler
Kamera Helmut Pirnat
Drehbuch Dorothee Schön
Regie Johannes Fabrick

wird geladen ...

wird geladen ...

Mehr zu dieser Sendung

Mehr vom Sender

Das Erste

Social Bookmarking

Bei twitter posten ... Bei schülerVZ / studiVZ / meinVZ posten ... Bei facebook posten ... Bei Google Bookmarks posten ... Bei YiGG posten ... Bei Webnews posten ... Bei Mister Wong posten ... Bei delicious posten ...

Die Landesrundfunkanstalten der ARD:

Weitere Einrichtungen und Kooperationen:

Zum Internet-Angebot des Bayerischen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Hessischen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Mitteldeutschen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Norddeutschen Rundfunks Zum Internet-Angebot von Radio Bremen Zum Internet-Angebot vom Rundfunk Berlin-Brandenburg Zum Internet-Angebot des Saarländischen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Südwestrundfunks Zum Internet-Angebot des Westdeutschen Rundfunks Zum Internet-Angebot von ARD Digital Zum Internet-Angebot von ARTE Zum Internet-Angebot von PHOENIX Zum Internet-Angebot von 3sat Zum Internet-Angebot des Kinderkanals von ARD und ZDF Zum Internet-Angebot von Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur Zum Internet-Angebot der Deutschen Welle