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Aus den Ruinen in die Sonne: Eine Apartheids-Geschichte
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Arm bis ans Lebensende: Wie Bankkunden abgezockt werden
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75-teilige britische Puppentrickserie 2003-2006
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Dieser Sendetermin liegt in der Vergangenheit
"In den Portraits, die ich am liebsten mache, geht es mir darum, die Seele des Menschen zu erfassen. Ich schaue den Menschen an, und über seine Augen drückt sich dann etwas aus, das ich seine Seele nennen würde", sagt der Fotograf Hans-Günther Kaufmann über seine Arbeit und fügt hinzu: "Das Fotografieren setzt immer das Sehen voraus, und ein langes ruhiges Sehen führt dann vielleicht auch zu einem nachhaltigen Bild." Neben der Landschaftsfotografie beschäftigt sich Kaufmann seit seinen Anfängen mit dem Portrait.
Im "Kunstraum"-Film werden zwei ganz unterschiedliche Menschen portraitiert: Der bekannte Benediktinermönch und Altabt Odilo Lechner, ein langjähriger Freund von Hans-Günther Kaufmann, und Stephanie Reitmayer, eine Auszubildende aus einem Friseurstudio. Der Film zeigt, wie unterschiedlich Kaufmann vorgeht, wenn er Portrait-Aufnahmen vorbereitet. Kaufmann möchte durch sein Portrait des Benediktinermönchs zum Ausdruck bringen, was Mönchsein heißt. Der Mönch verkörpert die innere Schönheit, die Schönheit des Geistes. "Der Abt hat mich, ohne dass ich es gemerkt habe, auf eine Suche geschickt, auf der ich mich immer noch befinde", meint Kaufmann nach der Arbeit und drückt damit aus, was viele Künstler empfinden, wenn sie ein Werk vollendet haben: sie werden zu neuen Arbeiten angeregt. Das Leben hat für Hans-Günther Kaufmann zwei Gesichter: Zum einen die äußere Schönheit, die magische Schönheit, die immer Gegenstand von Bildern war, ist und sein wird, und die innere Schönheit, die Kaufmann mit dem Portrait des Mönchs zum Ausdruck bringen will. "Viele Menschen haben eine Vorstellung davon, wie sie wirken sollen, und möchten dann, dass mein Portrait diesem Wunsch entspricht. Da sind zum einen die Glamour-Fotografien, aber auch die Wahlkämpfe, Image-Kampagnen, und so weiter. Vieles davon habe ich mitgemacht, aber eigentlich tue ich dies nicht so gerne, denn es geht dabei nicht um den Menschen." Die äußere Schönheit, um die es Kaufmann beim Portraitieren von Stephanie Reitmayer geht, gehört genauso zum Menschsein wie die innere Schönheit, die das Portrait des Mönchs verkörpert. Für ihn ist klar, dass ein Model eine Person ist, die durch die Stylistin und die Visagistin verwandelt wird in eine "magische Gestalt, in eine Fantasiegestalt. Diese verkörpert die Verführung über das Anziehende, die Jugend, aber auch die Vergänglichkeit".
Hans-Güntehr Kaufmannn wurde 1943 in Frankreich geboren. Im Alter von 15 Jahren publiziert er sein erstes Foto in der Jugendzeitschrift twen. Mit 18 Jahren eröffnet Hans-Günther Kaufmann sein erstes Fotostudio in München. Der Arbeit als Werbe- und Modefotograf kehrt Kaufmann im Alter von 30 Jahren den Rücken und beschäftigt sich mit spirituellen Themen. Für seine Arbeiten über den Jakobsweg wird er vom spanischen König Juan Carlos mit dem Verdienstorden ausgezeichnet. Bisher hat Hans-Günther Kaufmann rund 60 Bücher zu den unterschiedlichsten Themen publiziert. Mit seinen Ausstellungen feiert der Fotograf international Erfolge.
Von der Idee zum Kunstwerk ist es nicht immer ein leichter Weg - Kunstraum macht diesen Weg transparenter. Die Sendereihe vermittelt die Visionen, Emotionen und Gedanken von Künstlern.
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