26.05.2013

Jetzt im TV

05:10 Uhr

Die Entdeckungen großer Forscher

(10/16) Heinrich Hertz - Moderation: Ernst Peter Fischer

16 zu 9 Format Stereo Untertitel für Gehörgeschädigte

BR-alpha

Sonntag, 02.12.12 | 19:15 - 19:30 (15 Min.)

Kultur

Dieser Sendetermin liegt in der Vergangenheit

Inhalt der Sendung

Heinrich Hertz - Bei ihm sprang der Funke über. Ursprünglich wollte er Ingenieur werden, dann entschied er sich doch für die Physik. Davon profitieren wir noch heute: Heinrich Hertz entdeckte die elektromagnetischen Wellen, die die Entwicklung von Radio, Fernseher und Handy erst möglich machten.

Schon als Kind zeigte Heinrich Hertz eine außergewöhnliche mathematische Begabung - und großes handwerkliches Geschick: Mit zwölf Jahren tischlerte "Heins" kleine Möbelstücke, gegen Ende seiner Schulzeit bastelte er dann die ersten physikalischen Apparaturen. Sein Ingenieurstudium brach er bald wieder ab, um auf Mathematik und Physik umzusatteln. Seinen Eltern schrieb er zu der Zeit, er fühle sich schwach, unbedeutend und unbrauchbar. Das sollte sich noch ändern.

Angeregt von Hermann von Helmholtz entdeckte Hertz die elektromagnetischen Wellen: Von 1885 bis 1889 forschte er als Professor an der Technischen Hochschule Karlsruhe und konnte dort nachweisen, dass sich die Wellen wie Licht verhalten und ausbreiten. Es gelang ihm bereits, sie über eine kurze Strecke auszusenden und zu empfangen. Dass sich aus seinen Ideen die drahtlose Telegrafie, das Telefon, Radio, Fernsehen und die Satellitenkommunikation entwickelten, hat er jedoch nicht mehr erlebt: Mit 36 Jahren starb er an einer Blutvergiftung. Ihm zu Ehren wurde die Einheit der Frequenz nach ihm benannt: Beim Radio Hören erinnern uns "kHz" und "MHz" daran, auf wessen Ideen der Rundfunk zurückgeht.

"Wissenschaft wird von Menschen gemacht." Nach diesem Satz von Werner Heisenberg widmet sich die Sendereihe berühmten Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Forschungsbereichen. Porträtiert werden Menschen, die mit ihren Entdeckungen die Welt verändert haben. Darunter Albert Einstein, Max Planck oder Carl Friedrich Gauß, aber auch Universalgelehrte aus früheren Jahrhunderten wie Gottfried Wilhelm Leibniz oder Johannes Kepler. Ihre Erkenntnisse bilden noch heute die Grundlage vieler Wissenschaften. Ernst Peter Fischer stellt diese herausragenden Forscherpersönlichkeiten, ihre Lebensgeschichte und Entdeckungen auf spannende Weise vor.

Sie haben akribisch gemessen, eifrig gerechnet, durch Fernrohre und Mikroskope gelinst, kleinste Lebewesen und die schier unendlichen Weiten des Universums erkundet: Forscher haben oft die Welt auf den Kopf gestellt. Die Sendereihe "Die Entdeckungen großer Forscher" stattet 16 berühmten deutschen Wissenschaftlern einen Besuch ab. Der Bestsellerautor und Wissenschaftshistoriker Prof. Dr. Ernst Peter Fischer blickt in ihre Notizbücher und hinter die Kulissen und geht den ganz großen Erkenntnissen in der Welt der Wissenschaft auf die Spur.

wird geladen ...

wird geladen ...

Moderator Ernst Peter Fischer.Honorarfrei lediglich f r Ank ndigungen und Ver ffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: "Bild: BR". Andere Verwendungen nur nach entsprechender vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildarchiv, Tel. 089 / 5900 10580, Fax: 089 / 5900 10585, Mail: Pressestelle.Foto@br.de

Die Landesrundfunkanstalten der ARD:

Weitere Einrichtungen und Kooperationen:

Zum Internet-Angebot des Bayerischen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Hessischen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Mitteldeutschen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Norddeutschen Rundfunks Zum Internet-Angebot von Radio Bremen Zum Internet-Angebot vom Rundfunk Berlin-Brandenburg Zum Internet-Angebot des Saarländischen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Südwestrundfunks Zum Internet-Angebot des Westdeutschen Rundfunks Zum Internet-Angebot von ARD Digital Zum Internet-Angebot von ARTE Zum Internet-Angebot von PHOENIX Zum Internet-Angebot von 3sat Zum Internet-Angebot des Kinderkanals von ARD und ZDF Zum Internet-Angebot von Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur Zum Internet-Angebot der Deutschen Welle