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52-teilige indisch-deutsch-französische 3 D-CGI-Animationsserie 2009-2011
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Dieser Sendetermin liegt in der Vergangenheit
Der amerikanische Stepptanz entstand in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts in New York. Afrikanische Rhythmen, die mit den Sklaven ins Land gekommen waren, mischten sich mit europäischen Volkstänzen. In Verbindung mit dem Jazz erlangte der Stepptanz in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts größte Popularität. Die Dokumentation zeigt die Vitalität dieser Kunst.
Beim Stepptanz erzeugen die vorn und hinten an den Schuhen angebrachten Metallplättchen beim Tanzen das typische rhythmische Klacken, das mit dem optischen Eindruck und der Musik harmoniert. Der Tänzer wird zum Percussion-Musiker. Auch die englische und französische Bezeichnung dafür ist lautmalerisch: "Tap Dance" beziehungsweise "Claquettes". Der Tanz entstand im 19. Jahrhundert in den USA als Mischung aus den von afrikanischen Sklaven mitgebrachten Rhythmen und den Volkstänzen der europäischen Einwanderer, wie dem irischen Jig. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts profitierte der Stepptanz vom Aufschwung der Filmfabrik Hollywood. Im Kino und im Fernsehen erlebte er vor allem in den Musicals der Nachkriegszeit sein Goldenes Zeitalter. Bedeutende Vertreter waren die Schauspieler und Tänzer Gene Kelly und Mickey Rooney sowie Fred Astaire und seine Partnerinnen Ginger Rogers, Eleanor Powell, Judy Garland, Paulette Goddard und Cyd Charisse. Ein Zeichen für die auch heute noch internationale und generationenübergreifende Begeisterung am Stepptanz sind die immer zahlreicher werdenden "Tap Sessions". Bei diesen Abendveranstaltungen tanzen beispielsweise in Paris Profis wie Sarah Petronio und ihre Tochter Leela gemeinsam mit Amateuren. Dabei vermischen sich die Stepptanzschritte mit den Rhythmen des Hip-Hops. Das verbindende Element: Metall an den Sohlen! Die Dokumentation zeigt Stepptanz-Ikonen wie Roy Orbison, Bill Robinson und Sammy Davis jr. in Aktion und beweist, dass der Stepptanz alle Krisen und sogar die Rock-'n'-Roll-Lawine überlebt hat.
© programm.ARD.de, 2011