02.12.2012
18:30 Uhr
Stars von morgen mit Rolando Villazón Caroline Goulding, Jana Kurucová, Pavel Kolgatin, Philippe Tondre | arte

In der lockeren Werkstatt-Atmosphäre der Berliner "Kulturbrauerei" beweisen seine Gäste als Solisten oder im Zusammenspiel mit dem Orchester, dass sie auf dem Sprung zur großen Karriere stehen. Mit der souveränen Lockerheit, die Villazón auf der Bühne auszeichnet, bereitet er auch seinen jungen Gästen ein Podium für ihren großen Auftritt. Die vier neuen Folgen werden nun an den vier Adventssonntagen auf ARTE ausgestrahlt, zum Auftakt sind am 2. Dezember die Geigerin Caroline Goulding, die Mezzosopranistin Jana Kurucová, der Tenor Pavel Kolgatin, und der Oboist Philippe Tondre zu Gast.

Mit knapp 20 Jahren blickt die Geigenvirtuosin Caroline Goulding bereits auf eine erstaunliche Karriere zurück: Als Solistin hat sie mit führenden amerikanischen Orchestern gespielt, ist in der Carnegie Hall aufgetreten und war mit ihrer für den Grammy nominierten Debüt-CD in den Klassikcharts erfolgreich. Prominente Kollegen und Kritiker halten sie für eine der begabtesten Geigerinnen der jungen Generation. Bei den "Stars von morgen" spielt Caroline Goulding auf ihrer Stradivari den ersten Satz aus Mozarts Violinkonzert Nr. 4 in D-Dur.

Die slowakische Mezzospranistin Jana Kurucová spielte Orgel und wurde am Konservatorium in Chorleitung und Komposition ausgebildet, bevor sie ihre Stimme entdeckte und Gesang studierte. Nach ersten Gastverträgen wurde sie Mitglied des Jungen Ensembles an der Bayerischen Staatsoper München unter der Leitung von Zubin Mehta. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist sie festes Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin.

Frisch gebackenes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper ist mit Beginn dieser Spielzeit der junge russische Tenor Pavel Kolgatin. Nach dem Studium in Moskau und dem Gewinn mehrerer Wettbewerbe wurde er 2009 für das "Young Artists Program" am Bolschoi-Theater ausgewählt, das für die besten Nachwuchssänger Russlands ins Leben gerufen wurde. Dass Pavel Kolgatin ein exzellenter Mozart-Tenor ist, stellt er mit einer Arie aus "Così fan tutte" bei den "Stars von morgen" unter Beweis.

Philippe Tondre war gerade 18 Jahre alt, als er 2008 zum Soloboisten des SWR Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart ernannt wurde. Außerdem ist er Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters. Geboren im französischen Mulhouse, bekam er an der dortigen Musikschule im Alter von sechs Jahren seinen ersten Oboenunterricht. Nach dem Studium mit Auszeichnung und der erfolgreichen Teilnahme an bedeutenden Wettbewerben tritt er vermehrt auch als Solist auf. Kritiker loben seinen schönen, präzisen Ton und seine Ausdrucksvielfalt auf dem Instrument.
Wie in den ersten Folgen der "Stars von morgen", ist als Orchester die engagierte "Junge Sinfonie Berlin" mit von der Partie. Geleitet wird sie von Elias Grandy, der vor seinem Dirigierstudium Solo-Cellist an der Komischen Oper Berlin war und zurzeit als Erster Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt engagiert ist.

Als Experten und Gesprächspartner begrüßt Rolando Villazón bei den "Stars von morgen" den Konzertveranstalter Peter Schwenkow.

Sonntag, 02.12.12
18:30 - 19:15 (45 Min.)
Stereo