• 07.12.2017
      22:10 Uhr
      Anna Netrebko - Live aus der Mailänder Scala Andrea Chénier | arte Mediathek
       

      Am 7. Dezember überträgt ARTE traditionell die Saisoneröffnung aus der Mailänder Scala. In diesem Jahr steht die Oper "Andrea Chénier" von Umberto Giordano auf dem Eröffnungsprogramm. Titelgeber ist die reale Figur des Dichters Chénier, der im Terror der Französischen Revolution unter der Guillotine endet. Anna Netrebko tritt als Maddalena an der Seite ihres Ehemanns Yusif Eyvazov auf, der den Poeten Andrea Chénier verkörpert. Diese tragische Politik- und Liebesgeschichte wurde 1896 in der Scala uraufgeführt.

      Donnerstag, 07.12.17
      22:10 - 00:35 Uhr (145 Min.)
      145 Min.
      VPS 22:15
      Stereo

      Am 7. Dezember überträgt ARTE traditionell die Saisoneröffnung aus der Mailänder Scala. In diesem Jahr steht die Oper "Andrea Chénier" von Umberto Giordano auf dem Eröffnungsprogramm. Titelgeber ist die reale Figur des Dichters Chénier, der im Terror der Französischen Revolution unter der Guillotine endet. Anna Netrebko tritt als Maddalena an der Seite ihres Ehemanns Yusif Eyvazov auf, der den Poeten Andrea Chénier verkörpert. Diese tragische Politik- und Liebesgeschichte wurde 1896 in der Scala uraufgeführt.

       

      Stab und Besetzung

      La Contessa di Coigny Mariana Pentcheva
      Un incredibile Carlo Bosi
      L'Abate Manuel Pierattelli
      Schmidt Romano Dal Zovo
      Roucher Gabriele Sagona
      Pietro Fléville Costantino Finucci
      Fouquier Tinville Gianluca Breda
      Andrea Chénier Yusif Eyvazov
      Maddalena di Coigny Anna Netrebko
      Carlo Gérard Luca Salsi
      La mulatta Bersi Annalisa Stroppa
      Mathieu Francesco Verna
      Ausstattung Margherita Palli
      Bildregie Pasquale Mari
      Kostueme Ursula Patzak
      Komposition Umberto Giordano
      Dirigent Riccardo Chailly
      Inszenierung Mario Martone

      Die Oper "Andrea Chénier" von Umberto Giordano entstand als nachträgliche Verarbeitung der französischen Revolutionszeit. Die Figur des real existierenden Dichters André Chénier gibt dabei aber nur wenig mehr als den Titel für die Oper. Ihre Handlung ist weitgehend fiktiv und losgelöst von der Biografie des französischen Dichters, der im Jahr 1794 im Alter von 31 Jahren geköpft wurde. Der italienische Komponist Umberto Giordano vollendete 1896 die Oper mit Libretto von Luigi Illica. Es sollte später sein bekanntestes Werk werden. Insbesondere die Arie "La mamma morta" in der Interpretation von Maria Callas erlangte Kultstatus.

      Die politischen Wirren des revolutionären Frankreichs, insbesondere die blutige Schreckensherrschaft der Jakobiner, werden in der Oper geschickt in eine dramatische Liebesgeschichte gekleidet. Der Dichter Andrea Chénier bewegt sich zwischen Adel, revolutionären Garden und am Ende dem Wohlfahrtsausschuss, der ihn zum Tode verurteilt. Obwohl Chénier deutlich aufseiten der Revolution steht, entkommt er nicht dem Terrorregime Robespierres: Die Revolution hat immer recht! Im Angesicht der Guillotine beschwören Chénier und Maddalena ihre Liebe bis in den Tod hinein. Gesangliche Paraderollen für Anna Netrebko und Yusif Eyvazov, die auch im wahren Leben ein Paar sind.

      Anlässlich des 50. Todestags des Dirigenten und Komponisten Victor Sabato würdigt das Mailänder Opernhaus mit "Andrea Chénier" ihren legendären und langjährigen Chefdirigenten. Zur diesjährigen Saisoneröffnung steht Riccardo Chailly am Pult der Scala.

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      Donnerstag, 07.12.17
      22:10 - 00:35 Uhr (145 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 11.12.2017