• 25.03.2017
      18:00 Uhr
      Augenblicke der Weltgeschichte Jean Sarda - Eine Jugend unter Marschall Pétain | arte
       

      Das 20. Jahrhundert stand ganz im Zeichen der Fotografie. Dank der neuen Technik konnte jedermann Erinnerungen an sein Leben in Bildern festhalten. Millionen von Amateurfotografen schufen so unwillkürlich eine Chronik ihrer Zeit. Nach der Niederlage von 1940 wurde der Militärdienst in Frankreich durch die deutsche Besatzungsmacht verboten. Als Alternative dazu etablierte Marschall Pétain im unbesetzten Teil des Landes die "Chantiers de la Jeunesse". Junge Menschen aus dem besetzten Teil Frankreichs konnten sich als Freiwillige für die Teilnahme bewerben. Diese Möglichkeit nutzte auch der junge Amateurfotograf Jean Sarda.

      Samstag, 25.03.17
      18:00 - 18:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Das 20. Jahrhundert stand ganz im Zeichen der Fotografie. Dank der neuen Technik konnte jedermann Erinnerungen an sein Leben in Bildern festhalten. Millionen von Amateurfotografen schufen so unwillkürlich eine Chronik ihrer Zeit. Nach der Niederlage von 1940 wurde der Militärdienst in Frankreich durch die deutsche Besatzungsmacht verboten. Als Alternative dazu etablierte Marschall Pétain im unbesetzten Teil des Landes die "Chantiers de la Jeunesse". Junge Menschen aus dem besetzten Teil Frankreichs konnten sich als Freiwillige für die Teilnahme bewerben. Diese Möglichkeit nutzte auch der junge Amateurfotograf Jean Sarda.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Jean-Marie Barrère

      Nach der Niederlage von 1940 war Frankreich zweigeteilt: Im Norden lag die deutsche Besatzungszone, der Süden wurde von Marschall Pétain und seinem Vichy-Regime verwaltet.
      Als Alternative zum Militärdienst, der von den deutschen Besatzern verboten wurde, etablierte Pétain die "Chantiers de la jeunesse" - einen achtmonatigen Arbeitsdienst, der dem Gemeinwohl dienen sollte und im unbesetzten Teil Frankreichs von allen jungen Männern im Alter von 20 Jahren abgeleistet werden musste. Auch junge Menschen aus dem besetzten Norden konnten daran teilnehmen, wenn sie sich als Freiwillige bewarben.

      Diese Möglichkeit nutzte im Juli 1942 auch der junge Amateurfotograf Jean Sarda. Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren seine Zeit beim Arbeitsdienst.

      Die Reihe "Augenblicke der Weltgeschichte" erzählt anhand fotografischer Zeugnisse Schicksale ganz gewöhnlicher Menschen. Die Aufnahmen werden aus der Sicht der Fotografen subjektiv und in fiktionsähnlichem Stil kommentiert. Ergänzend veranschaulichen Filmpassagen aus dem Archiv den historischen Kontext.

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      Samstag, 25.03.17
      18:00 - 18:30 Uhr (30 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 12.12.2017