23.05.2013

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04:04 Uhr

ARTE Lounge

Micha & Lily Maisky, Lars Vogt, Alliage Quintett, Marteria, Yasha & Miss Platnum - Moderation: Alice Tumler, Yared Dibaba

16 zu 9 Format Stereo

arte

Sonntag, 02.12.12 | 23:40 - 00:45 (65 Min.)

Kultur

Dieser Sendetermin liegt in der Vergangenheit

Inhalt der Sendung

Die erste Folge der neuen Staffel von "ARTE Lounge" fängt so an, wie die letzte aufgehört hat: mit großartiger Musik aller Genres und Stilrichtungen. Alice Tumler und Yared Dibaba begrüßen im Berliner Club den weltberühmten Cellisten Mischa Maisky mit seiner Tochter Lily, den deutschen Pianisten Lars Vogt und das Alliage Quintett. Der Auftritt der drei Lokalmatadoren Marteria, Yasha & Miss Platnum bringt den Saal dann endgültig zum Kochen.

  • Mischa Maisky mit Lily Maisky

Der 1948 in Riga, Lettland, geborene Mischa Maisky ist der einzige Cellist weltweit, der sowohl bei Mstislaw Rostropowitsch als auch bei Gregor Piatigorsky studiert hat. Nach dem Abschluss am Konservatorium in Leningrad gewinnt er beim nationalen sowjetischen Musikwettbewerb den ersten Preis. Bei seinem Debüt mit den Leningrader Philharmonikern erhält er von der Presse den Spitznamen "Rostropowitsch der Zukunft". Stattdessen führt ihn sein Weg zwei Jahre lang in ein sowjetisches Arbeitslager. Später emigriert Maisky zunächst nach Israel und dann nach Brüssel. Heute gilt er als einer der führenden Cellisten unserer Zeit. Seine bevorzugten musikalischen Partner sind Martha Argerich, Radu Lupu und Malcolm Frager. In der "ARTE Lounge" tritt er im Duo mit seiner Tochter Lily Maisky am Piano auf. Die Presse lobt den Auftritt der Beiden unter anderem als "Gipfelpunkt der Kammermusik, eine sanft schillernde Erleuchtung, geboren aus intimer Kenntnis der Musik und der hörbar stimmigen Verständigung darüber." (Süddeutsche Zeitung).

  • Lars Vogt

Sir Simon Rattle beschrieb ihn als "einen der außerordentlichsten Musiker, mit denen ich das Glück hatte, zusammenzuarbeiten". Der deutsche Pianist Lars Vogt, 1970 in Düren geboren, hat sich schnell als einer der führenden Pianisten weltweit einen Namen gemacht. Bereits 1990 legte der zweite Preis beim internationalen Klavierwettbewerb in Leeds den Grundstein für eine beachtliche Karriere, die Lars Vogt als Solist sowie als Partner der renommiertesten Orchester und Dirigenten durch Europa, die USA und den Fernen Osten geführt hat. Unter anderem gastierte er bei den New Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem NHK Symphony, dem London Symphony Orchestra, den Wiener Philharmonikern, beim Orchestre de Paris, den Münchner Philharmonikern, dem Orchester Santa Cecilia in Rom und der Staatskapelle Dresden. Während der Salzburger Osterfestspiele 2003 gibt Lars Vogt sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle und wird dort gleich danach, als erster Pianist, zum "Pianist of Residence" ernannt. Im September 2012 präsentierte er sein Schulprojekt "Rhapsody in School", das sich zu einem der renommiertesten Projekte in Deutschland entwickelt hat, mit zwei Konzerten im Konzerthaus Berlin.

  • Marteria, Yasha & Miss Platnum

Mit der "Lila Wolken"-EP laden die drei Künstler Marteria, Yasha und Miss Platnum jetzt zu einer musikalischen Ménage à trois. Marteria, der charmante Alleskönner, hat mit "Zum Glück in die Zukunft" deutschen Hip-Hop wieder cool gemacht. Yasha machte Marterias "Verstrahlt" mit seiner einzigartigen Stimme erst zu dem Hit, der er bis heute ist. Komplettiert wird das Trio Infernale durch Miss Platnum, der Grande Dame des Balkanbeats, die übrigens bereits zu Gast in der "ARTE Lounge" war. Sie hat auf unzähligen Tourneen - allein oder mit Seeed, Peter Fox und Marteria - unter Beweis gestellt, dass ihr in Sachen Power und Bühnenpräsenz keiner, auch nur im Ansatz, das Wasser reichen kann. Auf diese Party kann man gespannt sein.

  • Alliage Quintett

Verschmelzung vielfältiger Stilrichtungen und farbenprächtige Klangfülle sind Markenzeichen und Programm des Alliage Quintetts. Vier Saxofone gehen mit dem Klavier eine Verbindung ein und lassen durch eine perfekt aufeinander abgestimmte Spielkultur die Illusion eines großen Orchesters Wirklichkeit werden. Der Name "Alliage", französisch für "Legierung", bezieht sich dabei nicht nur auf das aus Kupfer und Zink bestehende Saxofon, es verkörpert vielmehr das musikalische Idealbild der fünf Musiker. Gründer des Ensembles ist Daniel Gauthier, Primarius am Sopransaxofon.

Stab und Besetzung

Darsteller/Regie 
Regie Axel Ludewig

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Zur ARTE-Sendung.ARTE Lounge: Marteria, Yasha, Miss Platnum.5: Mischa Maisky (Cello) mit seiner Tochter Lily Maisky (Piano).© Antje Dittmann.Foto: ZDF/ARTE .Honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit genannter Sendung und bei folgender Nennung "Bild: Sendeanstalt/Copyright". Andere Verwendungen nur nach vorheriger Absprache: ARTE-Bildredaktion, Silke Wölk Tel.: +33 3 881 422 25, E-Mail: bildredaktion@arte.tv

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