• 25.06.2011
      22:45 Uhr
      Schwerkraft Spielfilm Deutschland 2009 | arte
       

      Das Leben des jungen Bankangestellten Feinermann verläuft ganz normal, bis er in der Bankenkrise einem Kunden den Kredit kündigt. Als der sich daraufhin vor seinen Augen erschießt, gerät Feinermanns Leben völlig aus den Fugen.

      Samstag, 25.06.11
      22:45 - 00:25 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo HD-TV

      Das Leben des jungen Bankangestellten Feinermann verläuft ganz normal, bis er in der Bankenkrise einem Kunden den Kredit kündigt. Als der sich daraufhin vor seinen Augen erschießt, gerät Feinermanns Leben völlig aus den Fugen.

       

      Frederik Feinermann ist ein aufstrebender junger Bankangestellter, dessen Leben in geordneten Bahnen verläuft. Als sich ein Bankkunde, dem Frederik im Zuge der Bankenkrise fachmännisch-kühl den Kredit kündigt, vor seinen Augen erschießt, knallt in Frederik eine Sicherung durch. Er beschließt, kurzfristig bei seinem alten Kumpel und Ex-Knacki Vince Holland eine Ausbildung der besonderen Art zu absolvieren: zum Gangster.

      Er will endlich seine dunkle Seite ausleben, die er seit Jahren mit aller Macht unterdrückt hat. Der anfängliche Spaß an der Grenzüberschreitung entwickelt sich zu einer Sucht nach Gewalt und Kriminalität. Dadurch scheint Frederik so etwas wie "sich selbst" wieder zu finden.

      Aus dem Spaß wird Ernst. Und so versucht er verzweifelt, seine alte Jugendliebe Nadine zurückzugewinnen. Er klammert sich an den Gedanken, mit ihr einen Ausweg zu finden ...

      Maximilian Erlenwein wurde in Berlin geboren und arbeitet als Autor, Regisseur, Kameramann und Produzent in Berlin. Er studierte Soziologie und Medienwissenschaften in Marburg und Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. 2005 gründete Maximilian Erlenwein die Fat Lady Filmproduktion, die sich auf Dokumentarfilme, Musikvideos und Konzertfilme spezialisiert hat. Für sein Langfilmdebüt "Schwerkraft", für das er auch das Drehbuch geschrieben hat, wurde er auf den First Steps Awards 2009 mit dem Preis für den besten "Abendfüllenden Spielfilm" ausgezeichnet. Ferner erhielt der Film vier Ophüls-Filmpreise in Saarbrücken 2010: Hauptpreis für den besten Film, Sonderpreis Schauspiel für Fabian Hinrichs, beste Nachwuchsdarstellerin Nora von Waldstätten, sowie SR/ZDF Drehbuchpreis.

      Fabian Hinrichs studierte an der Schauspielschule Bochum, spielte an der Volksbühne in Berlin und arbeitete in Theaterprojekten mit Regisseuren wie Leander Haußmann, Frank Castorf, Christoph Schlingensief und René Pollesch. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seine Rolle des Hans Scholl in "Sophie Scholl - Die letzten Tage" (2005), für die er mit dem "new faces award" ausgezeichnet wurde. Fabian Hinrichs war in Serien wie "Der Kriminalist" (2006) und "Tatort" (2009) zu sehen. Im Jahr 2000 erhielt er den Förderpreis für Nachwuchsdarsteller und "Theater heute" nominierte ihn zum Nachwuchsschauspieler des Jahres.

      Jürgen Vogel wurde 1968 in Hamburg geboren. Seinen ersten großen Leinwanderfolg feierte er 1989 in Egon Günthers "Rosamunde". Für seine Darstellung erhielt er den Bayerischen Filmpreis als "Bester Nachwuchsdarsteller". Mit Sönke Wortmanns "Kleine Haie" (1991) gelang Jürgen Vogel sein endgültiger Durchbruch, und er wurde mit dem Bayerischen Filmpreis als "Bester Darsteller" geehrt. In den Folgejahren stellte der Wahlberliner immer wieder seine schauspielerische Vielseitigkeit unter Beweis, wie in Dani Levys "Stille Nacht" (1995) und Matthias Glasners "Sexy Sadie" (1996), den er mitproduzierte. Für Wolfgang Beckers "Das Leben ist eine Baustelle" (1996) erhielt Vogel 1997 den "Bundesfilmpreis" in Gold. Im Jahr 2005 gab er in "Keine Lieder über Liebe" (2004) sein Debüt als Sänger. In Anno Sauls "Wo ist Fred?" (2005) und Sebastian Schippers "Ein Freund von Mir" (2004), für den er mit dem "Ernst-Lubitsch-Preis" geehrt wurde, überzeugte Vogel das Publikum von seinem komödiantischen Talent, wie auch in Til Schweigers "Keinohrhasen" (2007). Für seine herausragende künstlerische Gesamtleistung als Schauspieler, Koautor und Koproduzent von "Der Freie Wille" (2004) erhielt er 2006 den Silbernen Bären, den Preis der Gilde Deutscher Filmkunsttheater, den Silver Hugo Award als bester Darsteller auf dem Chicago Filmfestival sowie eine weitere Auszeichnung als bester Darsteller auf dem Tribeca Filmfestival. Für seine Darstellung in "Emmas Glück" (2005) bekam Vogel 2007 erneut den Bayerischen Filmpreis als bester Darsteller. Für seine Verdienste um den deutschen Film wurde Jürgen Vogel 2008 mit dem Herbert-Strate-Preis ausgezeichnet. Seit Ende 2008 tritt Jürgen Vogel als Hauptmieter in der Sat1-Impro-Comedy "Schillerstraße" auf. 2008 drehte er mit Matti Geschonneck "Duell in der Nacht" und mit Dennis Gansel "Die Welle", 2010 folgte dann "Die kommenden Tage" mit Lars Kraume. Zusammen mit ihm und Matthias Glasner gründete er die Produktionsfirma Badlands.

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