• 25.07.2017
      21:05 Uhr
      Religion, Macht und Archipele: Indonesien (2/2) Vorwärts, Riese! - Thema: Indonesien, Archipel der Gegensätze | arte
       

      Der zweite Teil zeigt auf, mit welchen Herausforderungen die junge Nation konfrontiert ist, deren Wachstum das weltweite Kräftespiel durchaus verändern könnte.

      Dienstag, 25.07.17
      21:05 - 22:10 Uhr (65 Min.)
      65 Min.
      Stereo HD-TV

      Der zweite Teil zeigt auf, mit welchen Herausforderungen die junge Nation konfrontiert ist, deren Wachstum das weltweite Kräftespiel durchaus verändern könnte.

       

      Erde, Meer, Feuer, Wasser, Tsunamis, die aus dem Ozean schießen, Vulkane und Erdbeben, die den Archipel immer wieder umgestalten: Indonesien. Ein Land, dessen Bewohner immer mit der Vergänglichkeit konfrontiert werden.

      Mit mehr als 240 Millionen Einwohnern gehört Indonesien zu den weltweit bevölkerungsreichsten Ländern der Welt. Der aus über 13.000 Inseln bestehende Archipel ist die größte islamische Nation und nach Indien und den USA die drittgrößte Demokratie. Dank eines jährlichen Wirtschaftswachstums von über sechs Prozent konnte das Land binnen sechs Jahren von Platz 15 auf Rang 10 der größten Weltwirtschaftsmächte aufrücken.

      Angesichts der internationalen Entwicklung ist es vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis es weiter vorrücken wird - zusammen mit Brasilien, Russland, Indien und China. Schon jetzt ist Indonesien Mitglied der elitären G20. Seine Voraussetzungen prädestinieren das Land, zu einer modernen Großmacht aufzusteigen: hohe Einwohnerzahl, unermessliche Naturressourcen und riesige, bislang unerschlossene Gebiete zu Land und zur See.

      Doch die wichtigsten Voraussetzungen für den Aufstieg sind die folgenden beiden Faktoren: zum einen die seit geraumer Zeit relativ entspannte politische Lage im Land. Zum anderen die diversifizierte, nicht allein auf Erdöl und Erdgas beruhende Wirtschaft, die von der weltweit einzigartigen Dynamik der gesamten Region profitiert.

      Indonesien, seit jeher Gewürzlieferant und Handelsmacht an der indisch-chinesischen Seeroute, blickt auf eine jahrhundertelange Tradition des Austauschs zurück. Über Kaufleute und Seefahrer kam der Archipel mit dem Islam und unterschiedlichen Kulturen in Berührung. In den heutigen Turbulenzen sendet der Staat ein starkes Signal an die islamische Welt: Seine Entwicklung zeigt, dass Islam und Demokratie durchaus miteinander vereinbar sind.

      In absehbarer Zukunft wird Indonesien zum asiatischen Riesen aufsteigen - eine Entwicklung, die mit Chancen und Risiken zugleich verbunden ist. Das Land zu verstehen, heißt vor allem, seine Geschichte zu begreifen. Der zweite Teil beschreibt die Herausforderungen, die die junge Nation bewältigen muss, wenn sie künftig noch mehr Einfluss auf das Weltgeschehen haben möchte.

      Indonesien ist der größte Inselstaat, das viertbevölkerungsreichste Land und die größte muslimische Nation der Welt. Dank seines jährlichen Wirtschaftswachstums von über sechs Prozent gehört der Staat seit kurzem zu den zehn wichtigsten Wirtschaftsmächten der Welt. Eine beeindruckende Bilanz für den mehr als 13.000 Inseln umfassenden Archipel, der sich zum Ziel gesetzt hat, zu einem asiatischen Riesen zu werden. Doch wie vollzieht sich dieser rasante Aufstieg, und was sind seine Schattenseiten? Die zweiteilige Dokumentation erkundet das heutige Indonesien und seine Vergangenheit.

      Mehr als 240 Millionen Einwohner, 13.000 Inseln, 700 Sprachen: Indonesien ist weltweit das größte muslimische Land und nach Indien und den USA die drittgrößte Demokratie der Erde. Mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von sechs Prozent nimmt der Archipel mittlerweile eine wichtige Position in Südostasien ein. Wie ist dieser schnelle Aufschwung entstanden? Warum und wie funktioniert die indonesische Demokratie? Worauf beruht der nationale Konsens, der das Zusammenleben einer Vielfalt von Inselbewohnern ermöglicht? Der zweiteilige Dokumentarfilm „Religion, Macht und Archipele: Indonesien“ gibt Antwort auf diese Fragen und blickt zurück auf die wichtigsten historischen Ereignisse der gigantischen Inselgruppe, die vor rund 20 Jahren ihre Demokratie begründete. Der anschließende Dokumentarfilm führt nach Borneo. „The Borneo Case - Das dreckige Geschäft mit dem Regenwald“ enthüllt anhand der Geschichte des Aussteigers Bruno Manser, wie Millionen von Jahren alter Regenwald innerhalb von 30 Jahren auf Schweizer Bankkonten „wanderte“. Gewinner in diesem Geschäft sind nur wenige, darunter Taib Mahmud, ehemaliger Ministerpräsident und heutiger Gouverneur des malaysischen Bundesstaats Sarawak, sowie internationale Banken. Die Leidtragenden sind Umwelt und Ureinwohner.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.09.2017