• 27.03.2017
      02:30 Uhr
      Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Kanadas Osten - Quebec und Lunenburg | PHOENIX
       

      1603, als französische Seefahrer unter Samuel de Champlain am Mündungstrichter des St. Lorenz-Stromes an Land gingen, befand sich dort nur eine Irokesen-Siedlung. Ursprünglich wollte de Champlain dort eine kleine Handelsniederlassung errichten - 80 Jahre später stand auf dem Handelsplatz die Barockkirche "Notre Dame des Victoires" und die ersten Ansiedlungen des späteren Quebec. Lunenburg ist eine kleine Stadt an der Atlantikküste - und ein Stück kanadischer Geschichte. Gegründet von britischen Kolonialherren, besiedelt von braven deutschen Auswanderern, die es als Fischer und Schiffsbauer zu einigem Wohlstand gebracht hatten.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 27.03.17
      02:30 - 03:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 02:29
      Stereo

      1603, als französische Seefahrer unter Samuel de Champlain am Mündungstrichter des St. Lorenz-Stromes an Land gingen, befand sich dort nur eine Irokesen-Siedlung. Ursprünglich wollte de Champlain dort eine kleine Handelsniederlassung errichten - 80 Jahre später stand auf dem Handelsplatz die Barockkirche "Notre Dame des Victoires" und die ersten Ansiedlungen des späteren Quebec. Lunenburg ist eine kleine Stadt an der Atlantikküste - und ein Stück kanadischer Geschichte. Gegründet von britischen Kolonialherren, besiedelt von braven deutschen Auswanderern, die es als Fischer und Schiffsbauer zu einigem Wohlstand gebracht hatten.

       

      Im Jahr 1603, als französische Seefahrer unter Samuel de Champlain am Mündungstrichter des St. Lorenz-Stromes an Land gingen, befand sich dort nur eine Irokesen-Siedlung. Ursprünglich wollte de Champlain dort lediglich eine kleine Handelsniederlassung errichten - 80 Jahre später stand auf dem Handelsplatz die Barockkirche "Notre Dame des Victoires", die älteste Steinkirche Nordamerikas und die ersten Ansiedlungen des späteren Quebec.

      Quebec wurde zum Kronland Frankreichs unter dem Sonnenkönig, das Land der Indianer hieß Neufrankreich. Mit den Soldaten und Kaufleuten waren auch Missionare an Land gekommen. Franziskaner und Jesuiten brachten das Kreuz nach Quebec. Einer der wertvollsten Kunstschätze der Altstadt: der barocke Hochaltar des Ursulinenklosters, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde.

      Lunenburg ist eine kleine Stadt an der Atlantikküste Kanadas - und ein Stück kanadischer Geschichte. Gegründet von britischen Kolonialherren, besiedelt von braven deutschen Auswanderern, die es als Fischer und Schiffsbauer zu einigem Wohlstand gebracht hatten. Das alles sieht man dem historischen Städtchen noch heute an - aber auch, wie die Geschichte weiter ging: Das überaus erfolgreiche Fischen ließ das Ökosystem vor der Küste Lunenburgs zusammenbrechen. Der Kabeljau, die Lebensgrundlage der Stadt, war plötzlich nicht mehr da. Man stand vor dem Nichts.

      Das war 1990. Lunenburg hat den Schock überlebt. Zwar sind viele Fischer fortgezogen, doch für ihre historischen Häuser fanden sich rasch neue Liebhaber. Lunenburg lebt - auch ohne Kabeljau.

      Film von Wolfgang Katzke und Albrecht Heise

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 30.05.2017