• 07.04.2017
      18:05 Uhr
      Magische Gärten Die Tschahar-Bagh-Straße | arte
       

      Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten der Welt. Die Dokumentationsreihe lädt dazu ein, die Kunst des Gartenbaus zu entdecken - und die Menschen kennenzulernen, die diese Gärten pflegen, erforschen und gestalten. - Im zentralen Hochland des Irans liegt die Stadt Isfahan. Nach dem Vorbild alter persischer Gärten verwandelte die Dynastie der Safawiden sie im 17. Jahrhundert in eine Gartenstadt. Wegen der hohen Instandhaltungskosten riss man die Anlagen ab dem 18. Jahrhundert ab. Nur die Allee und die Gärten von Hascht-Behescht und Tschehel Sotun erinnern noch an die Herrschaft der Safawiden.

      Freitag, 07.04.17
      18:05 - 18:35 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten der Welt. Die Dokumentationsreihe lädt dazu ein, die Kunst des Gartenbaus zu entdecken - und die Menschen kennenzulernen, die diese Gärten pflegen, erforschen und gestalten. - Im zentralen Hochland des Irans liegt die Stadt Isfahan. Nach dem Vorbild alter persischer Gärten verwandelte die Dynastie der Safawiden sie im 17. Jahrhundert in eine Gartenstadt. Wegen der hohen Instandhaltungskosten riss man die Anlagen ab dem 18. Jahrhundert ab. Nur die Allee und die Gärten von Hascht-Behescht und Tschehel Sotun erinnern noch an die Herrschaft der Safawiden.

       

      Im Zentrum des Irans, am Fuß des Karkasberges, liegt die Stadt Isfahan. Durch ihre bevorzugte geografische Lage hat sie immer wieder Herrscherdynastien angezogen und ist so im Laufe der Zeit zu einem Juwel des Nahen Ostens geworden. Das Zentrum wurde im 17. Jahrhundert von der Dynastie der Safawiden angelegt. Sie machten daraus - im wahrsten Sinne des Wortes - eine blühende Stadt nach dem Vorbild eines traditionellen persischen Modells: Tschahar Bagh.

      Das Modell des Tschahar Bagh geht auf den muslimischen Glauben und der Religionskultur zurück. Tschahar Bagh bedeutet „die vier Gärten“. Die Zahl 4 ist heilig, und der Tschahar Bagh ist ein Symbol, das aus dem Koran stammt. Tatsächlich heißt es dort an vielen Stellen, dass im Paradies wie im imaginären Garten vier Ströme fließen. Sie verliehen auch dem Garten Tschahar Bagh seine Form. Die Viertel von Schah Abbas I. sind wie ein Tschahar Bagh angelegt: Mit zwei Hauptachsen, dem Fluss Sajande und einer riesigen, geradlinigen Prachtstraße. Die Si-o-se-Pol-Brücke verbindet sie miteinander. Im 17. Jahrhundert gab es hier mehr als 30 Paradiesgärten. Heute erinnern nur noch die doppelte Baumreihe entlang der Straße, der Garten des Hascht-Behescht-Palastes und der Garten von Tschehel Sotun an die Herrschaft der Safawiden.

      Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten der Welt. Die Dokumentationsreihe lädt dazu ein, die Kunst des Gartenbaus zu entdecken - und die Menschen kennenzulernen, die diese Gärten pflegen, erforschen und gestalten.

      Dokumentationsreihe Frankreich 2016

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      Freitag, 07.04.17
      18:05 - 18:35 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 24.11.2017