• 30.03.2017
      17:40 Uhr
      China: Die verlorenen Gräber der Unsterblichkeit Dokumentation Großbritannien / China 2015 | arte
       

      Die Kaiser der Han-Dynastie lebten in einer reichen und hoch entwickelten Zivilisation. Es war das goldene Zeitalter Chinas, in dem der Handel auf der Seidenstraße florierte. In ihrem Streben nach Unsterblichkeit ließen die Herrscher großartige Mausoleen errichten, in denen sie in Jadekostümen beigesetzt wurden. Gegenwärtig ergraben Archäologen diese faszinierenden Gräber mit modernsten Geräten. Für die größte Überraschung sorgte eine neue Terrakotta-Armee aus unbekleideten Miniaturfiguren.

      Donnerstag, 30.03.17
      17:40 - 18:35 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Die Kaiser der Han-Dynastie lebten in einer reichen und hoch entwickelten Zivilisation. Es war das goldene Zeitalter Chinas, in dem der Handel auf der Seidenstraße florierte. In ihrem Streben nach Unsterblichkeit ließen die Herrscher großartige Mausoleen errichten, in denen sie in Jadekostümen beigesetzt wurden. Gegenwärtig ergraben Archäologen diese faszinierenden Gräber mit modernsten Geräten. Für die größte Überraschung sorgte eine neue Terrakotta-Armee aus unbekleideten Miniaturfiguren.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Richard Max

      In Xi'an, der alten Hauptstadt des kaiserlichen China, wurden unweit der Fundstätte der berühmten Terrakotta-Armee in einem zweiten Grab Terrakottafiguren gefunden, die den gesamten kaiserlichen Hof repräsentieren - alle nackt. Die Ausgrabungsstätte enthält die sterblichen Überreste des Kaisers Jing, eines der bedeutendsten Herrscher der Han-Dynastie.
      Viele Aspekte der Han-Epoche, die für das goldene Zeitalter Chinas steht, sind bisher ungeklärt. Die Chinesen verstehen sich selbst als das "Volk der Han", ihre Sprache bezeichnen sie als die der Han, das Gleiche gilt für die Schrift. Doch oberhalb des Erdraums gibt es kaum sichtbare Zeugnisse aus ihrer Zeit, die besten Indizien enthalten ihre Gräber.
      Die in der letzten Ruhestätte des Kaisers Jing entdeckten Artefakte liefern neue Erkenntnisse über den Reichtum am Hof und die Regierungsform des Kaisers, der die Grundlagen für ein 2.000 Jahre währendes Reich legte. Auch über die Lebensweise und die besondere Art zu handeln, zu kämpfen und zu sterben geben sie Aufschluss. In Han Yang Ling befinden sich 8.000 Statuen. Sie stellen Personen in allen Situationen des Lebens dar und veranschaulichen die ungeheure Größe von Jings Reich.
      Genauere Untersuchungen ergaben, dass die Figuren ursprünglich in Seide, eines der wertvollsten Materialien der damaligen Zeit, gekleidet waren. Entdeckt wurden diese außergewöhnlichen Kunstwerke aus der Zeit einer der bedeutendsten Dynastien im Jahr 2015. Besonders beeindruckend sind die aus 4.000 Jadesteinen zusammengesetzten und mit Goldfäden zusammengenähten Kleidungsstücke sowie ein Sarg aus Jade, der restauriert werden konnte und in ganz China einzigartig ist.

      Der Zugang zu den laufenden Ausgrabungen war dem Filmteam dank einer Sondergenehmigung ermöglicht worden. Außerdem hatte es während der Dreharbeiten direkten Kontakt zu einem Ausgrabungsteam, das derzeit im nordostchinesischen Xuzhou ein weiteres Grab aus der Han-Dynastie erforscht.

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      Donnerstag, 30.03.17
      17:40 - 18:35 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 28.05.2017