• 21.05.2017
      01:50 Uhr
      Im Rausch - Eine etwas andere Kulturgeschichte (1/2) Die Suche nach einer anderen Welt | arte
       

      Erhöhen Rauschmittel und Drogen tatsächlich die Kreativität? Die zweiteilige Dokumentation unternimmt einen Streifzug durch die einschlägigen Werke der Weltliteratur, die unter Einfluss bewusstseinserweiternder Substanzen entstanden sind oder die Wirkung gewisser Rauschmittel thematisieren. Jérôme de Missolz enthüllt eine verborgene Seite der Kunstgeschichte und ihrer Protagonisten von Lord Byron bis zu William S. Burroughs. Ohne den Drogenkonsum zu verherrlichen, erzählt er von seiner vermeintlichen Bedeutung für den kreativen Schaffensprozess.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 21.05.17
      01:50 - 02:45 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Erhöhen Rauschmittel und Drogen tatsächlich die Kreativität? Die zweiteilige Dokumentation unternimmt einen Streifzug durch die einschlägigen Werke der Weltliteratur, die unter Einfluss bewusstseinserweiternder Substanzen entstanden sind oder die Wirkung gewisser Rauschmittel thematisieren. Jérôme de Missolz enthüllt eine verborgene Seite der Kunstgeschichte und ihrer Protagonisten von Lord Byron bis zu William S. Burroughs. Ohne den Drogenkonsum zu verherrlichen, erzählt er von seiner vermeintlichen Bedeutung für den kreativen Schaffensprozess.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Jérôme de Missolz

      Erhöhen bewusstseinserweiternde Substanzen tatsächlich die Kreativität? Die Dokumentation geht dieser Frage nach und ergründet, was Drogenkonsum mit Schöpfung und Inspiration, aber auch mit dem sozialen Status des Künstlers zu tun hat. Eine Geschichte des Rauschmittels im literarischen, aber auch im musikalischen und künstlerischen Schaffen in zwei Folgen: vom Beginn der Romantik um 1815 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs und von 1950 bis heute.

      Seit dem Zeitalter der Romantik greifen Künstler zu Rauschmitteln und Drogen, um ihr Bewusstsein zu erweitern und ihre Fantasie anzuregen. Schriftsteller, Musiker und Künstler nutzten dabei Substanzen, die auch in unserer heutigen Gesellschaft noch konsumiert werden. „Im Rausch - Eine kleine Geschichte der Drogenliteratur“ schildert in einer etwas anderen Kunstgeschichte, wie sich das Verhältnis zwischen Kunst und Drogen in den letzten 200 Jahren entwickelt hat.

      Die erste Folge beginnt im Jahr 1815. Für Schriftsteller wie Lord Byron, Oscar Wilde, Percy Shelley und Charles Baudelaire war der Konsum von Drogen ein legitimes Mittel, um die Fantasie zu beflügeln. Andere, wie Alfred de Musset und Théophile Gautier, waren vorsichtiger und beschränkten sich darauf, die berauschende Wirkung gewisser Substanzen in ihren Werken zu thematisieren. Mit ihren Schilderungen des Nahen Ostens und der arabischen Welt trugen die Literaten des 19. Jahrhunderts auch wesentlich zum Orientbild der westlichen Gesellschaften bei, das mit dem Opiumkonsum verbunden war.

      Im frühen 20. Jahrhundert entwickelten Dichter, Schriftsteller und Filmemacher unter Drogeneinfluss schließlich ganz neue, teilweise umstrittene Kunstformen. In der zweiten Folge geht es vor allem um die Schriftsteller und Musiker der psychedelischen Bewegung der 1960er und 1970er Jahre. So entsprangen die verrückten Vorstellungswelten der Avantgardekünstler jener Jahre vor allem der Wirkung verschiedenster Rauschmittel.

      Jérôme de Missolz enthüllt eine verborgene Seite der Kunstgeschichte und ihrer Protagonisten von Lord Byron bis zu William S. Burroughs. Ohne den Drogenkonsum zu verherrlichen, erzählt er von seiner vermeintlichen Bedeutung für den kreativen Schaffensprozess und lädt dazu ein, die Beziehung zwischen dem Künstler und seinem Werk aus neuer Perspektive zu betrachten.

      Beginnend im frühen 19. Jahrhundert mit Lord Byron, Oscar Wilde, Charles Baudelaire bis hin zu William S. Burroughs erzählt dieser Film über die Drogenliteratur hinaus auch die Geschichte des vermeintlichen Einflusses des Drogenkonsums auf das musikalische und künstlerische Schaffen der letzten 200 Jahre und enthüllt somit eine verborgene Seite der Kunstgeschichte.

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 21.05.17
      01:50 - 02:45 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 30.05.2017