• 21.05.2017
      12:45 Uhr
      Kunstraum Franziska Wolff: Lorena | ARD-alpha
       

      „Das Portrait ist eigentlich das sensibelste Sujet, das es in der bildenden Kunst gibt“, meint Franziska Wolff. Seit Jahren beschäftigt sie sich damit, und ihre Arbeiten zeichnen sich durch raffinierte Reduktion von Farbe und Form aus. Zu Kinder-Portraits angeregt wurde die Künstlerin durch ihre museumspädagogischen Führungen und Kurse mit Kindern. „ Ich finde die Kreativität und die Offenheit von Kindern sehr spannend. Vor allen Dingen fasziniert mich nicht nur ihr Interesse, sondern auch ihr spontanes Herangehen und die konsequente Durchführung ihrer Ideen“, resümiert Franziska Wolf.

      Sonntag, 21.05.17
      12:45 - 13:00 Uhr (15 Min.)
      15 Min.

      „Das Portrait ist eigentlich das sensibelste Sujet, das es in der bildenden Kunst gibt“, meint Franziska Wolff. Seit Jahren beschäftigt sie sich damit, und ihre Arbeiten zeichnen sich durch raffinierte Reduktion von Farbe und Form aus. Zu Kinder-Portraits angeregt wurde die Künstlerin durch ihre museumspädagogischen Führungen und Kurse mit Kindern. „ Ich finde die Kreativität und die Offenheit von Kindern sehr spannend. Vor allen Dingen fasziniert mich nicht nur ihr Interesse, sondern auch ihr spontanes Herangehen und die konsequente Durchführung ihrer Ideen“, resümiert Franziska Wolf.

       

      „Das Portrait ist eigentlich das sensibelste Sujet, das es in der bildenden Kunst gibt“, meint Franziska Wolff. Seit Jahren beschäftigt sie sich damit, und ihre Arbeiten zeichnen sich durch raffinierte Reduktion von Farbe und Form aus.

      Zu Kinder-Portraits angeregt wurde die Künstlerin durch ihre museumspädagogischen Führungen und Kurse mit Kindern. „ Ich finde die Kreativität und die Offenheit von Kindern sehr spannend. Vor allen Dingen fasziniert mich nicht nur ihr Interesse, sondern auch ihr spontanes Herangehen und die konsequente Durchführung ihrer Ideen“, resümiert Franziska Wolf, während sie Kinder beim Malen im Brandhorst Museum München fotografiert.

      Aus den entstandenen Fotos entscheidet sich die Künstlerin für Lorena. Nach deren Portrait-Foto soll eine großflächige Kunststoff-Skulptur hergestellt werden, eine Art Vorhang oder Teppich, geknüpft mit Kunststoff-Streifen. Dieses unkonventionelle Vorgehen ist recht aufwändig, erfordert viel Geschick und Erfahrung macht aber das Kunstwerk wetterfest und leicht transportierbar.

      „Das Netz ist für mich einerseits bezeichnend für die moderne Digitaltechnik mit ihren Pixels, andererseits aber auch ein uralter Träger von Bild-Inhalten, die durch Sticken entstanden sind. Besonders der Kreuz-Stich hat mich inspiriert. Was ich mache, nenne ich malerisches Sticken. Meine Arbeiten wirken wie Gardinen, beide Seiten der Arbeit sollen betrachtet werden“, erläutert die Künstlerin.

      Damit das Portrait von Lorena auch wirklich zur Geltung kommt, wird die Arbeit am Ufer eines Sees aufgestellt. „Hier erst kann ich sehen, wie die Arbeit wirkt, und lasse mich von den örtlichen Gegebenheiten, von den Lichtstimmungen, den Passanten und Radfahrern oder den vorbeifliegenden Vögeln inspirieren“, stellt Franziska Wolff fest.

      Von der Idee zum Kunstwerk ist es nicht immer ein leichter Weg - Kunstraum macht diesen Weg transparenter.

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      Sonntag, 21.05.17
      12:45 - 13:00 Uhr (15 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.10.2017