• 03.04.2017
      01:05 Uhr
      h-Moll-Messe Eröffnungskonzert der Internationalen Orgelwoche Nürnberg - Thema: Johann Sebastian Bach | arte
       

      Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe in einer virtuosen und spannend ins Bild gesetzten Interpretation. Peter Dijkstra leitet die Aufführung in der Nürnberger Lorenzkirche mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, dem Originalklang-Ensemble Concerto Köln und den Solisten Christina Landshamer, Anke Vondung, Maximilian Schmitt und Andreas Wolf.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 03.04.17
      01:05 - 02:50 Uhr (105 Min.)
      105 Min.
      Stereo HD-TV

      Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe in einer virtuosen und spannend ins Bild gesetzten Interpretation. Peter Dijkstra leitet die Aufführung in der Nürnberger Lorenzkirche mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, dem Originalklang-Ensemble Concerto Köln und den Solisten Christina Landshamer, Anke Vondung, Maximilian Schmitt und Andreas Wolf.

       

      Obwohl Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe für den lutherischen Gottesdienst nicht vorgesehen war und vom Komponisten aus Werken verschiedener Schaffensperioden zusammengestellt wurde, ist sie doch eines der größten Meisterwerke der Musikgeschichte. Auf besonders berührende Weise drückt sie den ewig menschlichen Zukunftswunsch aus, der in jeder Messe formuliert wird: dass Himmel und Erde, Gott und die Menschen in Einklang kommen.

      Der Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Peter Dijkstra hat die h-Moll-Messe zusammen mit dem Originalklang-Ensemble Concerto Köln in der gotischen Lorenzkirche Nürnberg aufgeführt. Die Solisten sind Christina Landshamer (Sopran), Anke Vondung (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor) und Andreas Wolf (Bass).

      Mit einer differenzierten Lichtregie, der Einbeziehung von Detailaufnahmen markanter Kunstwerke aus der Lorenzkirche sowie einer wechselnden räumlichen Anordnung der Mitwirkenden geht diese Produktion über hergebrachte Konzertdarbietungen weit hinaus. So erstrahlt der Kirchenraum im „Credo“ erstmals in voller Höhe und in vollem Glanz, während das Licht im folgenden Teil nach und nach schwindet: Das „Crucifixus“ wirkt irdisch und schwer. Mit jedem Paukeneinsatz des Schlusschores „Dona nobis pacem“ kehrt das Licht zurück, bis die Kirche am Ende wieder in aller Schönheit und Feierlichkeit erstrahlt. Ein besonderes Werk in einer besonderen, farbenreichen, virtuosen und spannend ins Bild gesetzten Interpretation.

      Thema: Johann Sebastian Bach

      Zur Osterzeit schenkt ARTE seinen Zuschauern neue Einblicke in das über tausendteilige Gesamtwerk von Johann Sebastian Bach. Ein besonderes Highlight: die ausgefallene Inszenierung der Matthäus-Passion von Romeo Castellucci, die Georges Delnon als neuer Intendant der Staatsoper Hamburg in Auftrag gab. Außerdem warten einzigartige Solisten mit virtuosen Bach-Interpretationen auf, zum Beispiel der legendäre Cellist Pablo Casals sowie die Violinisten Midori Goto und Nemanja Radulovic.
      Der französische Countertenor Philippe Jaroussky glänzt mit einem subtilen Mix aus Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann, und die Internationale Orgelwoche Nürnberg 2016 eröffnet mit der h-Moll-Messe, an der Bach mehr als 16 Jahre arbeitete.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 03.04.17
      01:05 - 02:50 Uhr (105 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 26.09.2017