• 04.04.2017
      05:00 Uhr
      Stars von morgen mit Rolando Villazón Céline Moinet, Andrei Bondarenko, Alexandra Conunova-Dumortier, Alexander Krichel, Barrie Kosky | arte
       

      Vielsprachig, temperamentvoll, mit viel Herz und der souveränen Lockerheit, die ihn in der Klassikwelt zum Publikumsliebling gemacht hat: So präsentiert der mexikanische Tenor Rolando Villazón seine „Stars von morgen“ auf ARTE. In der lockeren Werkstatt-Atmosphäre der Berliner Kulturbrauerei beweisen jeweils vier junge Künstler auf dem Sprung zu einer international erfolgreichen Karriere ihr außergewöhnliches Können als Solisten oder im Zusammenspiel mit dem Orchester.

      Dienstag, 04.04.17
      05:00 - 05:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Vielsprachig, temperamentvoll, mit viel Herz und der souveränen Lockerheit, die ihn in der Klassikwelt zum Publikumsliebling gemacht hat: So präsentiert der mexikanische Tenor Rolando Villazón seine „Stars von morgen“ auf ARTE. In der lockeren Werkstatt-Atmosphäre der Berliner Kulturbrauerei beweisen jeweils vier junge Künstler auf dem Sprung zu einer international erfolgreichen Karriere ihr außergewöhnliches Können als Solisten oder im Zusammenspiel mit dem Orchester.

       

      Céline Moinet wollte etwas anderes als Geige spielen. Ihre vier Geschwister spielten Violine, also mochte sie ein Blasinstrument lernen. Sie suchte sich die Oboe aus und bekam im Alter von sieben Jahren auf Anhieb einen Ton heraus. Keine 20 Jahre später hat sie schon mit Top-Orchestern und -Dirigenten wie dem Gustav Mahler Jugendorchester unter Claudio Abbado, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und den Wiener Philharmonikern gespielt. Seit 2008 ist sie Solo-Oboistin in der Dresdner Staatskapelle.

      Dass Träume nicht immer wahr werden, das müssen junge Musiker oft genug erleben. Andrei Bondarenko zum Beispiel wäre so gerne Jazz-Saxofonist geworden. Immerhin konnte er mit 23 Jahren als Sänger sein Debüt bei den Salzburger Festspielen geben - wahrlich keine schlechte Alternative. Bei den „Stars von morgen“ zeigt sich der junge Bariton von zwei ganz unterschiedlichen Seiten: mit der ebenso schwierigen wie komischen „Stotter-Arie“ aus Mascagnis „Le Maschere“ und dem lyrischen „Tanzlied des Pierrot“ aus Korngolds „Die tote Stadt“.

      Alexandra Conunova-Dumortier wurde 1988 in der Republik Moldau geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Violinspiel. Bereits mit neun Jahren gewann sie ihren ersten Wettbewerb - den ersten von vielen, denn die Liste ihrer Wettbewerbsgewinne ist beeindruckend.

      Auch der Echo-Klassik-Preisträger Alexander Krichel begann bereits im Alter von sechs Jahren Klavier zu spielen. Neun Jahre später wurde er als Jungstudent an der Hochschule für Musik in Hamburg aufgenommen. Doch nicht nur im Bereich der Musik scheinen seine Stärken zu liegen. Das Multitalent gewann neben einer Reihe von Musikwettbewerben auch die Mathematik-Olympiade sowie Wettbewerbe in Fremdsprachen und Biologie.

      Begleitet werden die „Stars von morgen“ bei ihrem Auftritt in der Kulturbrauerei von der Jungen Sinfonie Berlin unter der Leitung von Elias Grandy. Als Gesprächspartner begrüßt Rolando Villazón dieses Mal Barrie Kosky, den Intendanten und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin.

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