• 23.01.2018
      05:00 Uhr
      Le Sacre du Printemps von Igor Strawinsky Andris Nelsons und das Gewandhausorchester zu Leipzig | arte
       

      1913 geriet die Weltordnung der Naturwissenschaften und der Künste ins Wanken. Während Albert Einstein seine Relativitätstheorie vorlegte und Pablo Picasso die Gesetze des Raumes in seiner kubistischen Malerei aufhob, geriet die Uraufführung von Igor Strawinskys "Le sacre du printemps" in Paris zu einem Skandal, der der neuen Musik ungeahnte Horizonte jenseits spätromantischer Konventionen öffnete.

      • Dirigent: Andris Nelsons
      • Orchester: Gewandhausorchester Leipzig

      Dienstag, 23.01.18
      05:00 - 05:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      1913 geriet die Weltordnung der Naturwissenschaften und der Künste ins Wanken. Während Albert Einstein seine Relativitätstheorie vorlegte und Pablo Picasso die Gesetze des Raumes in seiner kubistischen Malerei aufhob, geriet die Uraufführung von Igor Strawinskys "Le sacre du printemps" in Paris zu einem Skandal, der der neuen Musik ungeahnte Horizonte jenseits spätromantischer Konventionen öffnete.

      • Dirigent: Andris Nelsons
      • Orchester: Gewandhausorchester Leipzig

       

      Die Uraufführung von Igor Strawinskys "Le sacre du printemps" geriet 1913 in Paris zu einem Skandal, der der neuen Musik ungeahnte Horizonte jenseits spätromantischer Konventionen öffnete. "Das Frühlingsopfer", in dem ein Ritual im heidnischen Russland inszeniert wird und das Igor Strawinsky für die "Ballets Russes" von Sergej Djagilew komponierte, ist mit seinen scharfen Dissonanzen und seinen wuchtig synkopierten Rhythmen eines der Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts. Der Komponist spricht selbst von der "Vision einer großen heidnischen Feier: Alte, angesehene Männer ('Die Weisen') sitzen im Kreis und schauen dem Todestanz eines jungen Mädchens zu, das zufällig ausgewählt wurde und geopfert werden soll, um den Gott des Frühlings günstig zu stimmen," so der Komponist. Andris Nelsons ist der designierte Kapellmeister des Leipziger Gewandhauses. Seit der Spielzeit 2014/15 ist er Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra und wird es voraussichtlich bis 2022 bleiben. Mit beiden Engagements wird der Dirigent, der 1978 im lettischen Riga geboren wurde und als ausgesprochener Schostakowitsch- und Mahler-Spezialist gilt, zum Wanderer zwischen den Welten, was sich durchaus fruchtbringend auf das Repertoire auswirken könnte.

      Regie: Ute Feudel

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      Dienstag, 23.01.18
      05:00 - 05:45 Uhr (45 Min.)
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