• 13.09.2017
      05:00 Uhr
      Riccardo Chailly dirigert Tschaikowsky: Manfred Lucerne Festival 2017 | arte
       

      In seinem zweiten Jahr mit dem Lucerne Festival Orchestra widmet sich Riccardo Chailly Komponisten, die ihn im Laufe seiner Dirigentenlaufbahn sehr geprägt haben. Darunter Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Auf dem Programm steht Tschaikowskys großes programmatisch angelegtes symphonisches Werk, die „Manfred-Symphonie“ nach Lord Byron, die er selbst als eine seiner besten bezeichnete.

      Mittwoch, 13.09.17
      05:00 - 06:05 Uhr (65 Min.)
      65 Min.
      Stereo HD-TV

      In seinem zweiten Jahr mit dem Lucerne Festival Orchestra widmet sich Riccardo Chailly Komponisten, die ihn im Laufe seiner Dirigentenlaufbahn sehr geprägt haben. Darunter Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Auf dem Programm steht Tschaikowskys großes programmatisch angelegtes symphonisches Werk, die „Manfred-Symphonie“ nach Lord Byron, die er selbst als eine seiner besten bezeichnete.

       

      „Was für ein Abend. Was für ein Aufbruch. Die Zukunft des Lucerne Festival Orchestra - jetzt hat sie begonnen“, so beschrieb Peter Hagmann von der „Neuen Zürcher Zeitung“ im vergangenen Jahr Riccardo Chaillys fulminantes Debüt als neuer künstlerischer Leiter des Lucerne Festival Orchestras. Und die „Badische Zeitung“ sprach vom „Beginn einer wunderbaren Freundschaft“ zwischen dem Maestro und „seinem“ neuen Orchester.
      Nach seiner grandiosen Aufführung von Mahlers „Symphonie der Tausend“ im Jahr 2016, widmet sich Chailly in seinem zweiten Jahr in Luzern Komponisten, die ihn im Laufe seiner Dirigentenlaufbahn sehr geprägt haben. Darunter Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Auf dem Programm steht Tschaikowskys großes programmatisch angelegtes symphonisches Werk, die „Manfred-Symphonie“ nach Lord Byron, die er selbst als eine seiner besten bezeichnete.
      „Sei dir selbst die Hölle du!“, martert sich Manfred, der Byron'sche Held, der vor seiner schuldhaften Vergangenheit auf der Flucht ist, vor dem Inzest mit der Schwester und deren nachfolgendem Tod. Rastlos irrt er durch die Wildnis, quer durch die Alpen - und findet doch keinen Frieden. Das Hadern mit der eigenen Identität, mit der verbotenen Sexualität war Tschaikowsky nur allzu vertraut. Kein Zufall also, dass er Byrons dramatisches Gedicht einer opulenten Tondichtung zugrunde legte.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 24.09.2017