• 20.05.2017
      01:00 Uhr
      Kunstraum Andreas Wiehl: "Kleines Forum Romanum" | ARD-alpha
       

      Der Bildhauer Andreas Wiehl beschäftigt sich in der Arbeit "Kleines Forum Romanum" mit der Darstellung menschlicher Köpfe. Im Forum Romanum, einem Ausstellungsteil der Glyptothek in München, sind römische Köpfe aus dem ersten und zweiten Jahrhundert n. Chr. zu sehen. Sie sind so angeordnet, als würden sie miteinander in geheimer Beziehung stehen. "Dies ist für mich Anlass, in einer Figur etwas ganz selbständiges zu sehen, und ich entwickle daraus dann eine eigenständige Arbeit". Andreas Wiehl stellt "Köpfchen" her, kleine Miniaturen mit großer Ausstrahlung. Er hat immer etwas Ton dabei sowie ein Sortiment an Utensilien.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.05.17
      01:00 - 01:15 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Der Bildhauer Andreas Wiehl beschäftigt sich in der Arbeit "Kleines Forum Romanum" mit der Darstellung menschlicher Köpfe. Im Forum Romanum, einem Ausstellungsteil der Glyptothek in München, sind römische Köpfe aus dem ersten und zweiten Jahrhundert n. Chr. zu sehen. Sie sind so angeordnet, als würden sie miteinander in geheimer Beziehung stehen. "Dies ist für mich Anlass, in einer Figur etwas ganz selbständiges zu sehen, und ich entwickle daraus dann eine eigenständige Arbeit". Andreas Wiehl stellt "Köpfchen" her, kleine Miniaturen mit großer Ausstrahlung. Er hat immer etwas Ton dabei sowie ein Sortiment an Utensilien.

       

      Der Bildhauer Andreas Wiehl beschäftigt sich in der Arbeit "Kleines Forum Romanum" mit der Darstellung menschlicher Köpfe. Im Forum Romanum, einem Ausstellungsteil der Glyptothek in München, sind römische Köpfe aus dem ersten und zweiten Jahrhundert n. Chr. zu sehen. Sie sind so angeordnet, als würden sie miteinander in geheimer Beziehung stehen. "Dies ist für mich Anlass, in einer Figur etwas ganz selbständiges zu sehen, und ich entwickle daraus dann eine eigenständige Arbeit".
      Andreas Wiehl stellt "Köpfchen" her, kleine Miniaturen mit großer Ausstrahlung. Er hat immer etwas Ton dabei, sowie ein Sortiment aus Zahnstochern und ähnlichen Utensilien. Wie ein Fotograf macht er sich an die Arbeit, sobald er sich dazu angeregt fühlt. Seine Köpfchen sind in etwa so groß wie ein Golfball und werden nach dem Brennen systematisch zueinander in Beziehung gesetzt.

      "Der Bildhauer spiegelt den Bild-Gehauerten wider. Diese Abbildungen sind dann immer eine Mischung zwischen dem, der der andere war, und dem, den der Bildhauer jetzt sieht", so Andras Wiehl. Das 1Stein 26 - das Atelier, in dem Andreas Wiehl zusammen mit anderen Künstlern sechs Jahre lang gearbeitet hat, musste zum Ende des Jahres 2012 geräumt werden, es wird abgerissen. Für Andreas Wiehl Grund für ein einmaliges Experiment: Er meißelt in die Fassade des ehemaligen Ateliers einen kleinen Schrein, eine Miniaturgruft, in der einige seiner Köpfchen ausgestellt werden sollen. "Eine Hausfassade ist immer öffentlich. Kunst am Bau mit minimalem Eingriff finde ich interessant. Möglichst alles lassen wie es ist, nur ein kleines Rädchen verdrehen, das fasziniert mich. Und auch die Tatsache, dass das Haus jetzt abgerissen wird, und ich jetzt noch ein Kunstwerk erstelle. Mit derartigen Absurditäten werden wir Künstler oft konfrontiert, damit müssen wir leben".

      Von der Idee zum Kunstwerk ist es nicht immer ein leichter Weg - Kunstraum macht diesen Weg transparenter.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.05.17
      01:00 - 01:15 Uhr (15 Min.)
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      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.08.2017