• 18.05.2017
      23:35 Uhr
      Max Reger: Klavierkonzert f-Moll op. 114 Aufzeichnung aus dem Gewandhaus Leipzig | MDR FERNSEHEN
       

      Max Reger war zeitlebens ein umstrittener Komponist, musikalisch schwer zu verorten zwischen Tradition und Moderne. Obwohl er als Universitätsmusikdirektor und Kompositionsprofessor am Konservatorium eine geachtete Person des Leipziger Musiklebens war - umworben von den Verlegern, geschmäht von den Kritikern, aber regelmäßig aufgeführt im Gewandhaus - wurde die Uraufführung seines Klavierkonzerts am 15. Dezember 1910 von der Kritik radikal verrissen.

      • Es musizieren: Peter Serkin (Klavier), Gewandhausorchester Leipzig, Herbert Blomstedt (Dirigent)
      Donnerstag, 18.05.17
      23:35 - 00:25 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      Max Reger war zeitlebens ein umstrittener Komponist, musikalisch schwer zu verorten zwischen Tradition und Moderne. Obwohl er als Universitätsmusikdirektor und Kompositionsprofessor am Konservatorium eine geachtete Person des Leipziger Musiklebens war - umworben von den Verlegern, geschmäht von den Kritikern, aber regelmäßig aufgeführt im Gewandhaus - wurde die Uraufführung seines Klavierkonzerts am 15. Dezember 1910 von der Kritik radikal verrissen.

      • Es musizieren: Peter Serkin (Klavier), Gewandhausorchester Leipzig, Herbert Blomstedt (Dirigent)
       

      Max Reger war zeitlebens ein umstrittener Komponist, musikalisch schwer zu verorten zwischen Tradition und Moderne. Obwohl er als Universitätsmusikdirektor und Kompositionsprofessor am Konservatorium eine geachtete Person des Leipziger Musiklebens war - umworben von den Verlegern, geschmäht von den Kritikern, aber regelmäßig aufgeführt im Gewandhaus - wurde die Uraufführung seines Klavierkonzerts am 15. Dezember 1910 von der Kritik radikal verrissen. Das Werk wurde von der Pianistin Frieda Kwast-Hodapp unter dem Dirigat von Arthur Nikisch gespielt.
      Auch wenn die Presse das Werk als "Fehlgeburt" verwarf, war Reger selbst begeistert und titulierte die Solistin mit dem ihm eigenen Humor scherzhaft als Frau "Kwast-Hutab". Im Februar 1912 schrieb Reger an Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen: "Mein Klavierconcert wird für Jahre noch unverstanden bleiben; die Tonsprache ist zu herb und zu ernst." Dass dies nicht so ist, haben musterhafte Einspielungen dieses "Klaviergebirges" von Rudolf Serkin und Marc-André Hamelin bewiesen. Peter Serkin, der Sohn des Pianisten Rudolf Serkin, ist bis heute ein unermüdlicher Verbreiter des Reger-Konzerts.
      Es musizieren: Peter Serkin (Klavier), Gewandhausorchester Leipzig, Herbert Blomstedt (Dirigent)

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.09.2017