• 20.05.2017
      01:30 Uhr
      Ja uff erstmal! - Making of... Winnetou unter Comedy-Geiern | WDR Fernsehen
       

      Die Idealbesetzung für eine Neuauflage des Hörspiels "Winnetou - nach Karl May frei für den Funk bearbeitet" war rasch gefunden: Jürgen von der Lippe, Rüdiger Hoffmann, Herbert Knebel, Mike Krüger, Hella von Sinnen sowie Dirk Bach, Till & Obel, Frank Zander, Bastian Pastewka und Bernd Stelter - eine illustre Runde. Unter Androhung des Marterpfahls wurden sie in ein idyllisches Tonstudio eingeschlossen. Mit Mel Kutbay wurde zudem ein Geräuschemacher alten Schlags verpflichtet. Und dass die Arbeit an diesem Projekt allen Beteiligten einen mordsmäßigen Spaß bereitet hat, zeigt sich nicht nur im gemeinsamen Musizieren am Lagerfeuer.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.05.17
      01:30 - 02:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 00:00

      Die Idealbesetzung für eine Neuauflage des Hörspiels "Winnetou - nach Karl May frei für den Funk bearbeitet" war rasch gefunden: Jürgen von der Lippe, Rüdiger Hoffmann, Herbert Knebel, Mike Krüger, Hella von Sinnen sowie Dirk Bach, Till & Obel, Frank Zander, Bastian Pastewka und Bernd Stelter - eine illustre Runde. Unter Androhung des Marterpfahls wurden sie in ein idyllisches Tonstudio eingeschlossen. Mit Mel Kutbay wurde zudem ein Geräuschemacher alten Schlags verpflichtet. Und dass die Arbeit an diesem Projekt allen Beteiligten einen mordsmäßigen Spaß bereitet hat, zeigt sich nicht nur im gemeinsamen Musizieren am Lagerfeuer.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Klaudi Fröhlich

      Old Shatterhand trägt neuerdings Bart. Die Nase seines Vaters Intschu-Tschuna scheint irgendwie größer geworden zu sein. Und hat Winnetou eigentlich schon immer so unendlich langsam gesprochen?

      Der bekennende "Karl May"-Fan Jürgen von der Lippe erinnerte sich an ein prägendes Erlebnis seiner Kindheit: 1959 hatte er im WDR "Winnetou - nach Karl May frei für den Funk bearbeitet" gehört: sieben Folgen lang, mit Hans-Jörg Felmy, Kurt Lieck und Kaspar Brüninghaus in den Hauptrollen. Schnell war die Idee geboren, das Hörspiel rund 40 Jahre noch einmal neu aufzunehmen. Die Idealbesetzung war rasch gefunden: Jürgen von der Lippe selbst als Old Shatterhand und Erzähler, Rüdiger Hoffmann als Winnetou, Herbert Knebel als Sam Hawkens, Mike Krüger u.a. als Intschu-Tschuna, Hella von Sinnen in allen weiblichen Rollen sowie Dirk Bach, Till & Obel, Frank Zander, Bastian Pastewka und Bernd Stelter - zweifellos eine illustre Runde.

      Unter Androhung des Marterpfahls wurden die elf Top-Stars in ein idyllisches Tonstudio geschlossen. Und dort verliehen sie dem Werk Karl Mays ganz neue Dimensionen. Bei der erneuten Auseinandersetzung mit "Winnetou" haben die Comedians sowohl die freiwillig als auch die unfreiwillig komischen Seiten des Klassikers entdeckt - ein gefundenes Fressen für Künstler, die Menschen gerne zum Lachen bringen.

      Zudem fassten sie den Beschluss, beim gemeinsamen Indianer-Spielen die Bühnenfiguren, die sie sonst erfolgreich darstellen, keineswegs zu vernachlässigen. Mit anderen Worten: Old Shatterhand könnte durchaus als Sauerländer durchgehen. Und Rüdiger Hoffmanns Winnetou sagt nicht etwa "Uff", er sagt - natürlich! - "Ja uff erst mal...".

      Trotz des eher freien Umgangs mit dem Text: Das Hörspiel ist keine Persiflage auf Karl May. Dafür hat den Akteuren Winnetou in ihrer Kindheit viel zu viel bedeutet. Nostalgische Gefühle weckt auch die Art, wie das Indianer-Spektakel aufgenommen wurde. Wie in alten Zeiten standen die Comedians um ein Mikrofon herum; ein zweites wurde nur dann gebraucht, wenn das Drehbuch nach dem murmelnden Volk verlangte. Mit Mel Kutbay wurde zudem ein Geräuschemacher alten Schlags verpflichtet. Der Fernsehzuschauer kann ihn dabei beobachten, wie er zum Beispiel den Bärentöter knallen lässt oder eifriges Hufgeklapper imitiert. Auch die Techniker sind bei ihrer Arbeit zu sehen.

      Und dass die Arbeit an diesem Projekt allen Beteiligten einen mordsmäßigen Spaß bereitet hat, zeigt sich nicht nur im gemeinsamen Musizieren am Lagerfeuer, wo spontan der "Winnetou-Blues" entstand. So drängte sich der Gedanke eines "Making of...", das die besondere Arbeitsatmosphäre dieser Produktion zeigt, gerade zu auf.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.05.17
      01:30 - 02:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 00:00

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 26.06.2017