• 25.02.2018
      00:45 Uhr
      Kurzschluss - Das Magazin Sondersendung Berlinale - Filmreihe: Die Bären sind los | arte
       
      • "Kleine Stadt": Kurzfilm von Diogo Costa Amarante, Portugal 2016
      • Zoom – Seeing Things Different: Zeitgenössisches afrikanisches Kino erlebt eine Renaissance.
      • "Kwaku Ananse": Kurzfilm von Akosua Adoma Owusu, USA 2013
      • Zoom – "Living Archive": Das Arsenal Institut für Film und Videokunst veranstaltet seit 1971 das Internationale Forum des Jungen Films zur Berlinale. Viele dieser Filme sind im Arsenal geblieben. So ist bis heute in Berlin ein Archiv mit über 10.000 Kopien gewachsen.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 25.02.18
      00:45 - 01:45 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV
      • "Kleine Stadt": Kurzfilm von Diogo Costa Amarante, Portugal 2016
      • Zoom – Seeing Things Different: Zeitgenössisches afrikanisches Kino erlebt eine Renaissance.
      • "Kwaku Ananse": Kurzfilm von Akosua Adoma Owusu, USA 2013
      • Zoom – "Living Archive": Das Arsenal Institut für Film und Videokunst veranstaltet seit 1971 das Internationale Forum des Jungen Films zur Berlinale. Viele dieser Filme sind im Arsenal geblieben. So ist bis heute in Berlin ein Archiv mit über 10.000 Kopien gewachsen.

       
      • "Kleine Stadt"

      Kurzfilm von Diogo Costa Amarante, Portugal 2016

      Nachdem der sechsjährige Frederico in der Schule gelernt hat, dass die Menschen sterben, wenn das Herz aufhört zu schlagen, kann er nachts nicht schlafen. Am nächsten Tag geht seine Mutter zum Lehrer, um noch einmal nachzufragen: Muss man Kindern unbedingt die Wahrheit sagen? Muss man das?

      In großen, farbigen Tableaux zeigt Diogo Costa Amarante die Gefühlswelt von Frederico und seiner Mutter. Die Bildkompositionen erinnern in ihrer Detailgenauigkeit an die Malerei der italienischen Renaissance.

      Diogo Costa Amarante wurde 1982 im portugiesischen Porto geboren. Zunächst schloss er ein Jurastudium ab. Sein Regiedebüt, der Kurzdokumentarfilm „Jumate/Jumate“ (2007), wurde auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und ausgezeichnet. 2009 nahm er bei den Berlinale Talents teil. Sein Film „As Rosas Brancas“ lief 2014 im Programm der Berlinale Shorts. Der Fulbright-Stipendiat schloss kürzlich sein Filmstudium an der Tisch School of the Arts in New York ab. Für „Kleine Stadt“ gewann er 2017 auf der Berlinale den Goldenen Bären für den besten Kurzfilm.

      • Zoom – Seeing Things Different

      Zeitgenössisches afrikanisches Kino erlebt eine Renaissance. Die Berlinale unterstützt mit verschiedenen Initiativen seine Sichtbarmachung. Eingebettet in das Durban International Filmfestival in Südafrika, veranstalten die Berlinale Talents auch dort seit über zehn Jahren ein jährliches Treffen afrikanischer Filmemacher und schaffen so die Möglichkeit, Themen zu vertiefen, sich zu vernetzen, Teil einer internationalen Filmemachergemeinschaft zu werden.

      "Kurzschluss - Das Magazin" trifft Laza, selbst Regisseur und Produzent, der seit 13 Jahren das einzige Kurzfilmfestival in Subsahara-Afrika leitet: die „Rencontres du Film Court" auf Madagaskar. Dank des Festivals hat sich eine panafrikanische Generation von Filmemachern formiert, die selbstbewusst ihre eigenen Geschichten erzählt und nach außen trägt. Was ist der Unterschied im Sehen, und was macht ihn aus, diesen Blick?

      • "Kwaku Ananse"

      Kurzfilm von Akosua Adoma Owusu, USA 2013

      Zur Beerdigung ihres Vaters Kwaku Ananse reist Nyan Koronhwea in dessen Heimat Ghana. Beide hatten seit Jahren nicht mehr miteinander gesprochen. Doch sie steht dem Doppelleben ihres Vaters, mit einer Familie in Ghana und einer Familie in den Vereinigten Staaten, nicht nur ablehnend gegenüber. Tief berührt von seiner Beerdigung, will sie in der spirituellen Welt nach Kwaku Ananse suchen. Sie nimmt ihre gemischten Gefühle mit in den Wald, wo sie eine letzte Wahrheit über zwischenmenschliche Beziehungen erfährt.

      Akosua Adoma Owusu wurde am 1. Januar 1984 als Tochter ghanaischer Einwanderer in Alexandria in den USA geboren. Sie studierte Medienwissenschaften an der Universität von Virginia, wo sie ihren Bachelor machte. Im Anschluss machte sie ihren Master in Kunst, Film und Video am California Institute of the Arts.

      Ihr Film „Kwaku Ananse“ kombiniert persönliche Erlebnisse mit mündlich überlieferten Traditionen aus Afrika. Es ist die westafrikanische Fabel von dem Spinnenmännchen, das über Jahre die Weisheit der Welt in einem hölzernen Gefäß gesammelt hat. Der Film lief unter anderem auf der Berlinale 2013. Im gleichen Jahr gewann er die Auszeichnung als bester Kurzfilm bei den African Movie Academy Awards.

      • Zoom – "Living Archive"

      Das Arsenal Institut für Film und Videokunst veranstaltet seit 1971 das Internationale Forum des Jungen Films zur Berlinale. Das Forum setzt seit 1971 Maßstäbe im filmischen Denken, zeigt Kinematographie, die jenseits einer kommerziellen Vorgabe das Kino von den Rändern denkt und damit immer wieder Impulse für eine Erneuerung der Erzählung und des Blicks gesetzt hat.

      Viele dieser Filme sind im Arsenal geblieben. So ist bis heute in Berlin ein Archiv mit über 10.000 Kopien gewachsen. Was bedeutet es für das Arsenal, ein kulturelles Filmerbe zu besitzen, und wie kann ein Umgang damit aussehen? Das Filmerbe, das sich im Arsenal befindet, unterscheidet sich maßgeblich von den Archiven anderer Kinematheken – denn es ist kein nationales, sondern ein internationales, politisches, unabhängiges Filmerbe.

      „Kurzschluss - Das Magazin“ zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 25.02.18
      00:45 - 01:45 Uhr (60 Min.)
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      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.05.2018