• 19.02.2018
      23:05 Uhr
      Für Mord kein Beweis Spielfilm DDR 1978 | MDR FERNSEHEN
       

      Berlin, Ende der 1970er-Jahre. Nach einem heftigen Streit mit seiner deutlich jüngeren Ehefrau Stefanie übernachtet Carl Zinn auswärts. Als er am nächsten Morgen nach Hause kommt, ist sie verschwunden. Nach vergeblichem Suchen gibt er schließlich auf der Polizeistation eine Vermisstenanzeige auf - und bricht wenig später voll Sorge auf der Straße zusammen. Eine Woche später wird im Langen See bei Berlin eine unbekleidete Frauenleiche entdeckt. Kriminalpolizei-Hauptmann Herbert Lohm und seine Kollegen Oberleutnant Werner Gallig und Unterleutnant Gerrit Reiß werden zum Fundort gerufen. War es ein Unfall, Selbstmord oder Mord?

      Montag, 19.02.18
      23:05 - 00:35 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Berlin, Ende der 1970er-Jahre. Nach einem heftigen Streit mit seiner deutlich jüngeren Ehefrau Stefanie übernachtet Carl Zinn auswärts. Als er am nächsten Morgen nach Hause kommt, ist sie verschwunden. Nach vergeblichem Suchen gibt er schließlich auf der Polizeistation eine Vermisstenanzeige auf - und bricht wenig später voll Sorge auf der Straße zusammen. Eine Woche später wird im Langen See bei Berlin eine unbekleidete Frauenleiche entdeckt. Kriminalpolizei-Hauptmann Herbert Lohm und seine Kollegen Oberleutnant Werner Gallig und Unterleutnant Gerrit Reiß werden zum Fundort gerufen. War es ein Unfall, Selbstmord oder Mord?

       

      Stab und Besetzung

      Hauptmann Herbert Lohm Winfried Glatzeder
      Carl Zinn Horst Schulze
      Oberleutnant Werner Gallig Peter Bause
      Unterleutnant Gerrit Reiß Wolfgang Penz
      Hermann Josef Lorras Wolf Goette
      Zumseil, Wirt der "Bierstube" Hans-Joachim Hanisch
      Stefanie Zinn Micaëla Kreißler
      Vera Lohm Birgit Edenharter
      Frau Zoll Marianne Wünscher
      Frau Lemke Agnes Kraus
      Dr. Saltz Wolfgang Bathke
      Adelheid Puhlke Susann Anacker
      Sascha, Adelheids Freund Harald Wandel
      VP-Leutnant Berndt Udo Schenk
      Pfarrer Rinten Friedrich Richter
      Regie Konrad Petzold
      Musik Karl-Ernst Sasse
      Kamera Siegfried Hönicke
      Buch Konrad Petzold
      Sonstige Mitwirkung Nach Motiven des Romans "Der Mann
      der über den Hügel steigt" von Rudolf Bartsch

      Berlin, Ende der 1970er-Jahre. Nach einem heftigen Streit mit seiner deutlich jüngeren Ehefrau Stefanie (Micaëla Kreißler) übernachtet Carl Zinn (Horst Schulze) auswärts. Als er am nächsten Morgen nach Hause kommt, ist sie verschwunden. Nach vergeblichem Suchen gibt er schließlich auf der Polizeistation eine Vermisstenanzeige auf - und bricht wenig später voll Sorge auf der Straße zusammen. Eine Woche später wird im Langen See bei Berlin eine unbekleidete Frauenleiche entdeckt. Kriminalpolizei-Hauptmann Herbert Lohm (Winfried Glatzeder) und seine Kollegen Oberleutnant Werner Gallig (Peter Bause) und Unterleutnant Gerrit Reiß (Wolfgang Penz) werden zum Fundort gerufen. War es ein Unfall, Selbstmord oder Mord? Die abgebrochenen Fingernägel der Toten und ein Baumwollfaden lassen die Kriminalisten vermuten, dass es sich um ein vorsätzliches Tötungsdelikt handelt. Doch es gibt weder einen Tatverdächtigen noch ein Mordmotiv. Eifersucht kann ausgeschlossen werden, da die Zinns eine lange und enge Beziehung führten. Die beiden hatten sich im Krieg auf der Flucht aus Ostpreußen kennengelernt. Stefanie war damals noch ein Kind und Zinn überführte die Vollwaise zu ihrer Großmutter nach Berlin. 1958 heirateten sie und lebten seitdem gut situiert und sozial zurückgezogen. Eine überraschende Wendung bekommt der Fall, als unverhofft ein schriftliches Geständnis auftaucht. Ein älterer Mann, ein gewisser Hermann Josef Lorras (Wolf Goette) wurde tot in seinem Vororthäuschen aufgefunden. In seinem Abschiedsbrief gesteht er den Mord an Stefanie Zinn. Damit scheint der Fall gelöst. Doch die Frage nach dem Motiv bleibt und lässt Hauptmann Herbert Lohm keine Ruhe. Woher kannte der Mörder sein Opfer? Erst eine weitere Befragung in der Nachbarschaft der Zinns bringt Lohm auf eine neue Spur, die in eine dunkle NS-Vergangenheit von Lorras führt.

      Nach Motiven des Romans "Der Mann, der über den Hügel steigt" von Rudolf Bartsch

      Kriminalfilme gehörten auch in der DDR zu den beliebtesten Filmgenres, wurden aber zum größten Teil durch Importe gedeckt - auch aus dem Westen. Der landeseigene Beitrag fiel gering aus, denn nach der offiziellen Doktrin war die Kriminalität durch den Sozialismus ausgeschaltet worden. Mit "Für Mord kein Beweis" wollte Regisseur Konrad Petzold Ende der 1970er-Jahre einen Gegenwartsfilm schaffen, der die alltägliche Ermittlungsarbeit von Kriminalisten in der DDR aufzeigt. Die Hauptrolle in dem Kriminalfilm mit politischer Brisanz besetzte er prominent mit Winfried Glatzeder, dem "Belmondo des Ostens".
      Mit diesem Spielfilm startet das MDR FERNSEHEN eine Reihe mit Kriminalfilmen der DEFA. Freuen Sie sich auf weitere spannende Unterhaltung mit: "Leichensache Zernik" am 26. Februar 2018, "Seilergasse 8" am 12. März 2018, "Tanz am Sonnabend - Mord?"am 19. März 2018 und "Vernehmung der Zeugen am 26. März 2018.

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      Montag, 19.02.18
      23:05 - 00:35 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

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