• 27.03.2017
      23:05 Uhr
      Nicht dran denken Spielfilm Italien 2007 (Non pensarci) | MDR FERNSEHEN
       

      Rocker Stefano, Mitte 30, lebt in Rom. Seine Karriere stagniert und seine Freundin betrügt ihn. Grund genug, zu Eltern und Geschwistern nach Rimini zu flüchten. So herzlich der Empfang, so wenig stellt sich die erwartete Harmonie ein. Nicht nur, dass das vom Bruder geführte Familienunternehmen vor dem Ruin steht, auch die Schwester hat ihr Studium geschmissen. So wird der große Bruder unversehens zum Retter in der Not - auch für sich selbst.

      Montag, 27.03.17
      23:05 - 00:45 Uhr (100 Min.)
      100 Min.

      Rocker Stefano, Mitte 30, lebt in Rom. Seine Karriere stagniert und seine Freundin betrügt ihn. Grund genug, zu Eltern und Geschwistern nach Rimini zu flüchten. So herzlich der Empfang, so wenig stellt sich die erwartete Harmonie ein. Nicht nur, dass das vom Bruder geführte Familienunternehmen vor dem Ruin steht, auch die Schwester hat ihr Studium geschmissen. So wird der große Bruder unversehens zum Retter in der Not - auch für sich selbst.

       

      Stab und Besetzung

      Stefano Nardini Valerio Mastandrea
      Alberto Nardinin Giuseppe Battiston
      Michela Nardini Anita Caprioli
      Nadine Caterina Murino
      Paolo Guidi Paolo Briguglia
      Walter Nardini Teco Celio
      Guiliana Nardini Gisella Burinato
      Carlo Dino Abbrescia
      Regie Gianni Zanasi
      Musikalische Leitung Matt Messina
      Kamera Giulio Petromarchi
      Drehbuch Gianni Zanasi
      Michele Pellegrini

      Stefano ist Mitte 30 und Punkrocker in Rom. Als der Traum von der eigenen CD platzt und die Freundin ihn betrügt, flüchtet er zu seiner Familie nach Rimini in die norditalienische Provinz. Er sucht Geborgenheit und Harmonie und wird liebevoll von Vater, Mutter, Bruder Alberto und Schwester Michela empfangen. Doch wirkliche Harmonie bleibt aus. Stefano, der lange nicht zu Hause war, erfährt schnell, dass sich dort vieles nicht zum Guten gewandelt hat.

      Vor allem Alberto, der zwei kleine Kinder hat und von seiner Frau getrennt lebt, schlittert auf eine Katastrophe zu, die die ganze Familie mitzureißen droht: Die Kirschkonservenfabrik, die er vom Vater nach dessen Herzinfarkt übernommen hat, steht kurz vor dem Ruin, sämtlicher Besitz, einschließlich des Elternhauses, droht, in die Hände der Banken zu fallen. Stefano und Schwester Michela bemühen sich, neues Geld aufzutreiben.

      Um Alberto aufzumuntern, bringen ihn Freunde mit Nadine zusammen. Dass sie ein Callgirl ist, weiß Alberto anfangs nicht. Stefano, den es eigentlich wegen seiner eigenen Rückschläge nach Hause zog, gerät unvermittelt in die Rolle des Kummerkastens und Retters zugleich, der eher ungewollt dafür sorgt, dass Verdrängtes an die Oberfläche kommt.

      Als die Mutter ihm gesteht, dass sein Vater nicht sein Vater ist, stöhnt Stefano: "Warum wollt ihr alle alles sagen? Ausgerechnet mir? Ging es uns nicht besser, als wir uns angelogen haben? Lügen ist sanfter." Aber es gibt noch mehr von den pikanten, manchmal auch positiven Überraschungen. Mehr oder weniger profitiert ein jeder in der Familie Nardini davon - nicht zuletzt auch Stefano.

      Im Mittelpunkt der ebenso tiefgründigen wie unterhaltsamen Familienkomödie steht die Generation der 30- bis 40-Jährigen, ihre wankenden Lebensentwürfe und ihren Lebensträumen, ihre Ernüchterung und Hoffnung auf positive Veränderung. "Nicht dran denken" wurde als Bester Film der Filmfestspiele Venedig 2007 ausgezeichnet, die Kritiker schwärmten: "Zanasis Film macht extrem gute Laune, er feiert mit Blick auf mehrere Generationen das Menschlich-Allzu menschliche, die kleinen Dinge des Lebens, und vermittelt das tröstliche Gefühl: Du bist nicht allein!" (Süddeutsche Zeitung). "Die Welt" schrieb: "Mit einer feinen Mischung aus Slapstick, Melancholie und einem wunderbar ironischen Hauptdarsteller führt NICHT DRAN DENKEN seinen eigene Titel ad absurdum: An diese Komödie, ihren schönen Humor und ihren verborgenen Ernst, denkt man noch lange!"

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      Montag, 27.03.17
      23:05 - 00:45 Uhr (100 Min.)
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