• 25.06.2017
      13:40 Uhr
      Was eine Frau im Frühling träumt Spielfilm Bundesrepublik Deutschland 1959 | BR Fernsehen
       

      Seit zwanzig Jahren ist Elisabeth nun schon mit dem Spieldosen-Fabrikanten Johannes Brandt verheiratet, doch bis jetzt hat sie auf ihre Hochzeitsreise warten müssen. Nun macht sich die gut situierte Ehefrau auf den Weg nach Konstanz, um ihren Gatten zu treffen und die Reise endlich nachzuholen. Doch unverhofft begegnet sie dort ihrem alten Jugendfreund Pierre Bonvant wieder. Während bei Elisabeth alte Erinnerungen und Gefühle wach werden, macht ihr Ehemann ebenfalls eine unverhoffte Bekanntschaft, nämlich die der attraktiven Madeleine, die zufällig Pierres Verlobte ist.

      Heute
      13:40 - 15:15 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Seit zwanzig Jahren ist Elisabeth nun schon mit dem Spieldosen-Fabrikanten Johannes Brandt verheiratet, doch bis jetzt hat sie auf ihre Hochzeitsreise warten müssen. Nun macht sich die gut situierte Ehefrau auf den Weg nach Konstanz, um ihren Gatten zu treffen und die Reise endlich nachzuholen. Doch unverhofft begegnet sie dort ihrem alten Jugendfreund Pierre Bonvant wieder. Während bei Elisabeth alte Erinnerungen und Gefühle wach werden, macht ihr Ehemann ebenfalls eine unverhoffte Bekanntschaft, nämlich die der attraktiven Madeleine, die zufällig Pierres Verlobte ist.

       

      Stab und Besetzung

      Johannes Brandt Rudolf Prack
      Elisabeth Brandt Winnie Markus
      Pierre Bonvant Ivan Desny
      Fritz Bergstadt Claus Biederstaedt
      Madeleine Sommer Christine Görner
      Großmutter Brandt Melanie Horeschowsky
      Chariklia Baxevanos
      Regie Erik Ode
      Drehbuch Curth Flatow
      Eckart Hachfeld
      Musik Walter Kollo
      Willi Kollo
      Kamera Karl Löb
      Sonstige Mitwirkung Kurt Zeunert

      Mit seiner Firma für ausgefallene Haushaltserfindungen ist der Fabrikant Johannes Brandt (Rudolf Prack) gut im Geschäft. Allerdings hat seine 20-jährige Ehe mit der attraktiven Elisabeth (Winnie Markus) unter dem beruflichen Erfolgsdruck gelitten. Zwar lässt sich seine Gattin nichts anmerken, doch ist sie es leid, ständig wegen geschäftlicher Verpflichtungen zurückstecken zu müssen.

      Auch als Tochter Helga (Chariklia Baxevanos) zu ihrem 18. Geburtstag nach Hause kommt, ist Johannes nur halbherzig bei der Sache, heckt er doch gerade mit seinem jungen Assistenten Fritz Bergstadt (Claus Biederstaedt) einen lukrativen Japan-Deal aus. Um seine frustrierte Ehefrau friedlich zu stimmen, verspricht der viel beschäftigte Gatte ihr jedoch eine Fahrt an den Bodensee als Ersatz für die einst entfallene Hochzeitsreise.

      Während die Brandts Urlaubsvorbereitungen treffen, lernt Fritz Bergstadt in einer Bibliothek zufällig Helga kennen und gibt sich, um ihr zu imponieren, als bekannter Buchautor aus. Auch die junge Frau, die neuerdings schriftstellerische Ambitionen hegt, erweckt den Anschein, sie sei von der dichterischen Zunft. Man kommt sich schnell näher, doch durch ein Missverständnis entsteht bei Fritz der Eindruck, bei seiner neuen Flamme handele es sich um die Geliebte seines Chefs und nicht um dessen Tochter.

      Währenddessen erhält Johannes die Nachricht, dass er sich mit wichtigen Kunden in Zürich zu treffen hat. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als seine enttäuschte Ehefrau alleine zum Bodensee zu schicken, wo er sich später zu ihr gesellen will. So fährt Elisabeth voraus und trifft ausgerechnet auf der Blumeninsel Mainau einen früheren Liebhaber wieder, den versierten Geiger und notorischen Frauenheld Pierre Bonvant (Ivan Desny). Fortan hat Johannes viel zu tun, sein ungeordnetes Privatleben ein für alle Mal in den Griff zu bekommen, um wieder als verlässlicher Ehepartner zu punkten.

      Mit Schwung, Charme und knallbunten Dekors zettelt die muntere Filmkomödie einen tänzerischen Reigen amouröser Verwicklungen an, der sich heutzutage als leichtes nostalgisches Vergnügen aus der bundesdeutschen Wirtschaftswunder-Zeit goutieren lässt. Vor dem Hintergrund der traumhaften Bodensee-Kulisse lässt Regisseur Erik Ode gekonnt Gute-Laune-Funken sprühen und sorgt dafür, dass seine Besetzung, angeführt von den damaligen Publikumslieblingen Rudolf Prack, Winnie Markus und Claus Biederstaedt, angemessen zum Strahlen kommt.

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