• 26.01.2018
      14:00 Uhr
      Kleine tapfere Jo Spielfilm USA 1949 (Little Women) | arte
       

      USA, im 19. Jahrhundert: Während der Vater im amerikanischen Bürgerkrieg kämpft, bleiben die vier Töchter mit ihrer Mutter zurück. Das Geld ist knapp, doch nach außen soll der Anschein von Wohlstand gewahrt werden. Die vier Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein und bilden doch eine eingeschworene Gemeinschaft. Die ungestüme Jo ist sehr darauf bedacht, ihre eigene Freiheit und die ihrer Schwestern zu verteidigen. Mit Leidenschaft verfasst sie Kurzgeschichten und träumt davon, nach Europa zu reisen. Doch das Werben der Männer stellt die jungen Frauen vor neue Herausforderungen.

      Freitag, 26.01.18
      14:00 - 16:00 Uhr (120 Min.)
      120 Min.

      USA, im 19. Jahrhundert: Während der Vater im amerikanischen Bürgerkrieg kämpft, bleiben die vier Töchter mit ihrer Mutter zurück. Das Geld ist knapp, doch nach außen soll der Anschein von Wohlstand gewahrt werden. Die vier Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein und bilden doch eine eingeschworene Gemeinschaft. Die ungestüme Jo ist sehr darauf bedacht, ihre eigene Freiheit und die ihrer Schwestern zu verteidigen. Mit Leidenschaft verfasst sie Kurzgeschichten und träumt davon, nach Europa zu reisen. Doch das Werben der Männer stellt die jungen Frauen vor neue Herausforderungen.

       

      Für die einst wohlhabende Familie March sind die Zeiten nicht rosig. Der Vater kämpft im amerikanischen Bürgerkrieg, und das Geld ist knapp. Die Schwestern Jo, Amy, Meg und Beth müssen einige Abstriche machen, achten jedoch darauf, den Anschein von Wohlstand zu wahren. Die vier könnten unterschiedlicher nicht sein. Das Nesthäkchen Beth ist schüchtern, dafür aber eine hervorragende Pianistin. Amy legt viel Wert auf ihr soziales Ansehen. Jo sticht durch ihr „jungenhaftes“ Benehmen hervor. Auf ungenierte Weise zeigt sie sich dem neuen Nachbarn Laurie am Fenster und spricht diesen bei einem Spaziergang an, ohne ihm zuvor „anständig“ vorgestellt worden zu sein. Laurie ist von der unverfrorenen Art Jos sofort begeistert und lädt sie und ihre Schwestern auf einen Ball ein. Auch Meg zieht das Interesse eines Mannes auf sich.

      Die Reaktionen der beiden Schwestern fallen unterschiedlich aus. Meg scheint den Avancen ihres Verehrers nicht abgeneigt. Jo bedauert, Lauries Liebe nicht erwidern zu können, und befürchtet, eine Beziehung zu ihm könnte sie am Schreiben hindern. Sie sagt, sie wolle niemals heiraten. Und doch scheint es eine gewisse Spannung zwischen den beiden zu geben. Der Film illustriert die damaligen sozialen Zwänge bei der Partnerwahl. Die Töchter fürchten, die Mutter könnte sie aus wirtschaftlichen Gründen an einen wohlhabenden Mann verheiraten. Doch manchmal hilft die Tatsache, dass ein Mann außer seiner Liebe nichts zu geben hat, sich seiner eigenen Gefühle bewusst zu werden. Die Liebe bahnt sich in „Kleine tapfere Jo“ ihren Weg.

      „Kleine tapfere Jo“ ist eine Adaption des 1868 erschienenen Romans von Louisa May Alcott. Der zweiteilige, autobiografisch inspirierte Roman war ein Riesenerfolg. Auf Drängen ihres Verlegers schrieb Alcott mehrere Fortsetzungen. Der Text wurde vielfach adaptiert. Neben Mervyn LeRoys Version von 1949 gibt es fünf weitere, teilweise auch frühere Verfilmungen. Alcotts March-Schwestern waren außerdem Vorlage für drei BBC-Fernsehserien und zwei Anime-Serien. LeRoy gilt als sehr vielseitiger Filmemacher. Zahlreiche seiner Filme wurden für den Oscar nominiert, 1946 und 1976 erhielt er einen Ehrenoscar.

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      Freitag, 26.01.18
      14:00 - 16:00 Uhr (120 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.04.2018