• 23.10.2017
      23:05 Uhr
      Alexis Sorbas Spielfilm Griechenland / USA 1964 (Zorba the Greek) | MDR FERNSEHEN
       

      Ein wunderbarer Film nach dem gleichnamigen Roman von Nikos Kazantzakis, der vom Aufeinanderprallen zweier Kulturen und Lebensauffassungen erzählt. Dass "Alexis Sorbas" schnell zum Kultfilm wurde, hat er neben der hervorragenden Kameraführung sowie der charismatischen Darstellung der Titelrolle durch Anthony Quinn auch der brillanten Filmmusik von Mikis Theodorakis zu verdanken.

      Zum 60. Todestag von Nikos Kazantzakis (26.10.1957)

      Montag, 23.10.17
      23:05 - 01:20 Uhr (135 Min.)
      135 Min.
      HD-TV

      Ein wunderbarer Film nach dem gleichnamigen Roman von Nikos Kazantzakis, der vom Aufeinanderprallen zweier Kulturen und Lebensauffassungen erzählt. Dass "Alexis Sorbas" schnell zum Kultfilm wurde, hat er neben der hervorragenden Kameraführung sowie der charismatischen Darstellung der Titelrolle durch Anthony Quinn auch der brillanten Filmmusik von Mikis Theodorakis zu verdanken.

      Zum 60. Todestag von Nikos Kazantzakis (26.10.1957)

       

      Der junge englische Schriftsteller Basil (Alan Bates) reist nach Kreta, um mit einem verlassenen Braunkohlebergwerk, das er von seinem griechischen Vater geerbt hat, sein Glück zu versuchen. Im Hafen von Piräus lernt er den Mazedonier Alexis Sorbas (Anthony Quinn) kennen. Der britische Intellektuelle, der von Sorbas' Lebensfreude und Unbekümmertheit fasziniert ist, engagiert ihn auf der Stelle als Vorarbeiter. Die beiden so unterschiedlichen Männer finden Gefallen aneinander und werden zu Freunden.

      Sorbas stürzt sich in dem abgeschiedenen kretischen Dorf mit Eifer in die Arbeit und zum Vergnügen umgarnt er die dort ansässige, alternde französische Offiziersmätresse Madame Hortense (Lila Kedrova). Basil gefällt die schöne unnahbare Witwe Surmelina (Irene Papas), die von vielen Männern des Dorfes leidenschaftlich begehrt wird. Als er es endlich wagt, an ihre Tür zu klopfen und die Nacht bei ihr zu verbringen, nimmt sich der mehrfach von ihr abgewiesene Pavlo (Yorgo Voyagis), Sohn des Dorfoberhauptes, das Leben.

      Endlich haben die Dorfbewohner einen Vorwand, sich der stolzen Frau zu entledigen, ihren Hass kann auch Sorbas nicht bändigen. Auch die gemeinsamen Unternehmungen von Basil und Sorbas enden in einer Katastrophe. Erst stürzt das alte Bergwerk ein, dann schlägt der Versuch, eine Seilbahn zur Beförderung von Baumstämmen zu errichten, fehl. Die beiden Männer bleiben allein am Strand zurück und zum Abschied bittet Basil seinen Freund Sorbas, mit ihm den Sirtaki zu tanzen.

      Der Tanz "Sirtaki" wurde extra für Anthony Quinn, der nicht gut tanzen konnte, erfunden. Für den Schauspieler wurde die Rolle des Sorbas der größte Triumph seiner Karriere. Die New York Times schrieb: "Anthony Quinn besitzt in diesem atemberaubenden Film die ganze Kraft und Größe, die Persönlichkeiten der Geschichte und der Mythologie auszeichnen".

      Er war Mexikaner von Geburt, mit aztekischem und irischem Blut in den Adern, am 21. April 2015 jährte sich sein Geburtstag zum 100.Mal. Einen ersten großen Leinwanderfolg feierte Anthony Quinn mit seiner Rolle in "La Strada" (1954) von Federico Fellini. Mit Kino-Klassikern wie "Der Glöckner von Notre Dame" und "Lawrence von Arabien" machte er sich international einen Namen. Quinn war fünfmal verheiratet und hatte 13 Kinder. Er starb 2001 im Alter von 86 Jahren.

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