• 17.01.2018
      00:10 Uhr
      Für Elise Spielfilm Deutschland 2011 | MDR FERNSEHEN
       

      Seit dem Tod ihres Vaters lebt die 15-jährige Elise allein mit ihrer Mutter Betty. Elise muss jeden Tag auf ihre Mutter aufpassen, denn Betty ist Alkoholikerin. Die Mutter bezahlt die Rechnungen nicht und kommt nicht zum Elternabend, und dennoch liebt sie ihre Tochter zärtlich. Als nach unzähligen verkorksten Beziehungen ein gestandener Mann in Bettys Leben tritt, der alleinerziehende Vater Ludwig, scheint sich das Blatt zu wenden. Bis sich auch Elise in Ludwig verliebt …

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 17.01.18
      00:10 - 01:38 Uhr (88 Min.)
      88 Min.

      Seit dem Tod ihres Vaters lebt die 15-jährige Elise allein mit ihrer Mutter Betty. Elise muss jeden Tag auf ihre Mutter aufpassen, denn Betty ist Alkoholikerin. Die Mutter bezahlt die Rechnungen nicht und kommt nicht zum Elternabend, und dennoch liebt sie ihre Tochter zärtlich. Als nach unzähligen verkorksten Beziehungen ein gestandener Mann in Bettys Leben tritt, der alleinerziehende Vater Ludwig, scheint sich das Blatt zu wenden. Bis sich auch Elise in Ludwig verliebt …

       

      Elise ist 15 und lebt nach dem tödlichen Unfall ihres Vaters mit ihrer Mutter Betty in einer trostlosen Plattenbausiedlung in Jena. Betty ist Alkoholikerin, bezahlt keine Rechnungen und kommt fast jede Nacht betrunken aus der Disco nach Hause. Seit dem Tod ihres Mannes hat sie viele Männer kennengelernt, die sie aber alle schnell wieder verließen.
      Im Zuge der unglücklichen Beziehungen und ihrer schlechten finanziellen Lage wurde sie alkoholabhängig. Wenn Betty wieder einmal morgens um drei Uhr betrunken nach Hause kommt, lässt sie sich neben der Tochter ins Bett fallen und schließt das Kind in die Arme. Auch wenn sie sich der mütterlichen Verantwortung entzieht, mit der Miete hoffnungslos im Rückstand ist und für jeden Elternabend eine andere Ausrede bereithält, liebt sie ihre Tochter voller Zärtlichkeit.
      Elise dagegen kann das Leben an der Seite ihrer Mutter kaum mehr ertragen. Das nächtliche Alleinsein, die Versöhnungsrituale am Morgen, die Saufgelage, die Betty mit ihren Freunden in der Wohnung veranstaltet, während Elise für eine Mathematikarbeit zu lernen versucht. Manchmal packt Elise die Wut, dann wirft sie die Bierflaschen vom Balkon und die Partygäste aus der Wohnung.
      Als Betty Ludwig trifft, einen geschiedenen Mann, scheint sich das Blatt zu wenden. Ludwig ist Redakteur, hat eine schicke Altbauwohnung und zwei Kinder, die bei ihm leben, bis die Sorgerechtsfrage geklärt ist. Widerwillig begleitet Elise Betty zu Ludwig, der sofort von ihr fasziniert ist und sich nun mehr für die Tochter als für die Mutter zu interessieren scheint. Auch hält der alleinerziehende Vater Elises strengem Urteil stand. Betty setzt alle Hoffnungen auf Ludwig und klammert sich an ihn, als sei er ihre letzte Rettung. Als Elise sich auch in Ludwig verliebt, nimmt das Drama seinen Lauf.

      Schauspieler und Regisseur Wolfgang Dinslage gab im Jahr 2010 sein Fernsehdebüt mit "Zurück zum Glück". "Für Elise" (2011) ist sein erster Kinofilm, der 2012 beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen mit dem Filmkunstpreis und dem Drehbuchpreis ausgezeichnet wurde. Jasna Fritzi Bauer, die Elise verkörpert, spielte die Hauptrolle in Andi Rogenhagens "Ein Tick anders" (2011) und in Bettina Blümners "Scherbenpark" (2013). In Christian Petzolds "Barbara" (2012) füllte sie eine tragende Nebenrolle aus. Nach "Für Elise" spielte sie in einigen deutschen Fernsehserien und -filmen mit. Diesen Sommer ist sie in der Hauptrolle in Helene Hegemanns "Axolotl Overkill" im Kino zu sehen. Die Schauspielerin Christina Große studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg. Im Kino war sie unter anderem in Robert Thalheims "Netto" (2005) und in Axel Ranischs "Ich fühl mich Disco" (2013) zu sehen. Im deutschen Fernsehen spielte sie unter anderem in "Der Kriminalist" (2007, 2015) und "Tatort - Waldlust" (2017) sowie in zahlreichen weiteren Produktionen.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.04.2018