• 21.05.2017
      13:30 Uhr
      Der Duft von Holunder Fernsehfilm Deutschland 2011 | Das Erste
       

      Einst verließ Sofie Möller ihren idyllischen Heimatort mit dem Ziel, in der Großstadt Karriere zu machen. Nun kehrt sie gemeinsam mit ihrer Mutter Agnes zurück, um an der Beerdigung ihrer Oma teilzunehmen und deren leer stehendes Haus für den Verkauf auf Vordermann zu bringen. Es dauert nicht lange, bis Sofie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird, die neben der großmütterlichen Liebe aus vielen persönlichen Verletzungen bestand. Als sie dann auch noch ihren ehemaligen Jugendfreund Tom Sommer wiedertrifft, ist für Sofie der Zeitpunkt gekommen, das eigene Gefühlsleben neu zu überdenken.

      Sonntag, 21.05.17
      13:30 - 15:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Einst verließ Sofie Möller ihren idyllischen Heimatort mit dem Ziel, in der Großstadt Karriere zu machen. Nun kehrt sie gemeinsam mit ihrer Mutter Agnes zurück, um an der Beerdigung ihrer Oma teilzunehmen und deren leer stehendes Haus für den Verkauf auf Vordermann zu bringen. Es dauert nicht lange, bis Sofie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird, die neben der großmütterlichen Liebe aus vielen persönlichen Verletzungen bestand. Als sie dann auch noch ihren ehemaligen Jugendfreund Tom Sommer wiedertrifft, ist für Sofie der Zeitpunkt gekommen, das eigene Gefühlsleben neu zu überdenken.

       

      Stab und Besetzung

      Sofie Möller Melika Foroutan
      Tom Sommer Matthias Schloo
      Agnes Möller Franziska Walser
      Pastor Sevenig Uwe Friedrichsen
      Fräulein Schröder Gisela Trowe
      Matze   Clemens Deindl
      Thea   Julia Schmidt
      Ute   Anja Nejarri
      Torte   Marc Zwinz
      Alex   Udo Thies
      Sofie (7 Jahre) Lilli Love West
      Tom (7 Jahre) Joshua Barotas
      Sofie (13 Jahre) Laura Gonzo
      Tom (13 Jahre) Manuel Wagner
      Ute (14 Jahre) Fiona Klarmann
      Franke   Harald Burmeister
      Regie Petra K. Wagner
      Musik Helmut Zerlett
      Kamera Peter Polsak
      Buch Edda Leesch

      In der Hamburger Edelgastronomie ist Sofie Möller (Melika Foroutan) als strenge Restaurantkritikerin gefürchtet. Doch den Erfolg im Job kann die attraktive, unnahbar wirkende junge Frau nicht auf ihr Privatleben übertragen. Gerade von ihrem Freund verlassen, erfährt Sofie, dass ihre geliebte Großmutter Helene gestorben ist. Sofie ist bei Helene aufgewachsen, derweil ihre Mutter Agnes (Franziska Walser) als Ärztin in fernen Ländern unterwegs war.

      Von ihrer Mutter hat sich Sofie immer im Stich gelassen gefühlt, eine Tatsache, die die beiden noch immer trennt. Trotzdem fahren sie gemeinsam zur Beerdigung in ihre Heimatgemeinde Brunsdorf, der Sofie einst den Rücken kehrte, um in der Stadt Kariere zu machen. Kaum in dem idyllischen Dorf angekommen, kehren auch schon die - nicht immer positiven - Geister der Vergangenheit zurück.

      Während Sofie auf Agnes' Wunsch das Haus der Großmutter zum baldigen Verkauf herrichtet, trifft sie auf ihre ehemalige Clique, die sich noch immer jeden Freitag in der lokalen Kneipe zum Kegelabend versammelt. Dazu gehört auch Sofies bester Jugendfreund Tom Sommer (Matthias Schloo). Einst waren die beiden unzertrennlich, bis ein kindischer Streit dazwischen kam. Jetzt betreibt Tom den örtlichen Bioladen und lebt mit spartanischem Mobiliar auf einem Dachboden. Dass er seine erfolgreiche Managerkarriere freiwillig gegen das einfache Landleben eingetauscht hat, ahnt Sofie jedoch nicht.

      Um ihm ein wenig unter die Arme zu greifen, bietet sie ihm an, ihr gegen entsprechendes Honorar beim Renovieren von Helenes altem Haus zu helfen. Es dauert nicht lange, bis zwischen den früheren Freunden eine Anziehungskraft entsteht, die weit über platonische Gefühle hinausgeht. Sofies ohnehin strapazierter Emotionshaushalt wird zudem durch die Aufdeckung eines Familiengeheimnisses auf die Probe gestellt, bei dem der freundliche Dorfpastor Sevenig (Uwe Friedrichsen) eine entscheidende Rolle spielt.

      Dem Holunder wird eine heilende, reinigende Wirkung zugesprochen. Diese widerfährt auch der ebenso verletzlichen wie unnahbaren Protagonistin, die im Laufe des romantischen Dramas eine innere Wandlung durchlebt - und lernt, ihren Schutzpanzer fallen zu lassen. Regisseurin Petra K. Wagner setzt bei ihrer einfühlsamen Schilderung dieses unterhaltsamen Erkenntnisgewinns auf leise Töne, unaufdringlichen Humor und originelle Inszenierungsideen. Zur sympathischen, unverbrauchten Darstellerriege um Melika Foroutan, Matthias Schloo und Franziska Walser, der ältesten Tochter des Schriftstellers Martin Walser, gesellen sich gestandene Schauspielveteranen wie Uwe Friedrichsen und Gisela Trowe.

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      Sonntag, 21.05.17
      13:30 - 15:00 Uhr (90 Min.)
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