• 19.02.2018
      00:25 Uhr
      Der Besuch Spielfilm USA / DE / Frankreich / Italien 1964 (The Visit) | MDR FERNSEHEN
       

      Bernhard Wickis eindrucksvolle Verfilmung basiert auf Friedrich Dürrenmatts berühmtem Bühnenstück "Der Besuch der alten Dame", das menschliche Gier und Verführbarkeit thematisiert. Wicki machte aus der grotesken Tragikomödie ein realistisches Drama, änderte das Ende und verjüngte die Helden. In den Hauptrollen brillieren Ingrid Bergman, einer "der leuchtendsten Stars in der Filmgeschichte" (Cinema-Film-Lexikon), und Anthony Quinn, der zu den führenden internationalen Charakterdarstellern der 1950er und 1960er Jahre gehörte.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 19.02.18
      00:25 - 02:00 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Bernhard Wickis eindrucksvolle Verfilmung basiert auf Friedrich Dürrenmatts berühmtem Bühnenstück "Der Besuch der alten Dame", das menschliche Gier und Verführbarkeit thematisiert. Wicki machte aus der grotesken Tragikomödie ein realistisches Drama, änderte das Ende und verjüngte die Helden. In den Hauptrollen brillieren Ingrid Bergman, einer "der leuchtendsten Stars in der Filmgeschichte" (Cinema-Film-Lexikon), und Anthony Quinn, der zu den führenden internationalen Charakterdarstellern der 1950er und 1960er Jahre gehörte.

       

      Stab und Besetzung

      Karla Zachanassian Ingrid Bergman
      Serge Miller Anthony Quinn
      Anya Irina Demick
      Der Arzt Paolo Stoppa
      Polizeihauptmann Dobrik Hans-Christian Blech
      Der Anstreicher Romolo Valli
      Mathilde Miller Valentina Cortese
      Obergerichtsrat Bardick Claude Dauphin
      Der Bürgermeister Ernst Schröder
      Polizist Fisch Jacques Dufilho
      Regie Bernhard Wicki
      Musik Hans-Martin Majewski
      Kamera Nando Nannuzzi
      Buch Ben Barzman

      Die Millionärin Karla Zachanassian (Ingrid Bergman), durch Heirat zu einer der reichsten Frauen der Welt avanciert, hat nach 20 Jahren Abwesenheit ihren Besuch in Güllen, einer Stadt irgendwo auf dem Balkan, angekündigt. Die Bewohner der heruntergekommenen Kleinstadt, allen voran der Bürgermeister (Ernst Schröder), erhoffen sich finanzielle Unterstützung von der früheren Tochter der Stadt, die, so munkelt man, auch noch alte Gefühle für ihren damaligen Schwarm, den Lebensmittelhändler Serge Miller (Anthony Quinn), hegen dürfte. Er vor allem soll Karla umschmeicheln und sie zu einer Spende für die Stadt, in der alle Industriebetriebe nach und nach geschlossen wurden, überreden. Alles lässt sich gut an - bis Karla nach der hymnischen Rede des Bürgermeisters zum abendlichen Empfang ebenso selbstbewusst wie kühl klarstellt, dass keines seiner Worte wahr sei. In ihrer Ansprache kehrt sie von den "edlen Lügen zur Wirklichkeit" zurück. So war ihr Vater kein Architekt, sondern ein alkoholkranker Maurer und der Lehrer habe sie jeden Tag kräftig geschlagen.

      Aber sie weiß, dass Güllen Geld braucht und sei bereit, zwei Millionen zu zahlen - jeweils eine für die Stadtverwaltung, die zweite aufgeteilt für die Bewohner. Allerdings hat sie eine Bedingung: Sie zahlt nur, wenn Serge Miller, der Mann, den sie einst liebte, getötet wird. Er hat gewissenlos ihr Leben zerstört, als er vor 20 Jahren vor Gericht seine Vaterschaft am gemeinsamen Kind verleugnet und sie mit zwei gekauften Zeugen der Hurerei bezichtigt hat. Entehrt und verarmt wurde Karla nach der Geburt das Kind genommen, das wenig später starb, und sie in die Prostitution getrieben. Dank der Heirat mit ihrem Kunden Zachanassian wurde sie zur reichen Frau, aber nie glücklich. Sie hat sich Rache geschworen und all die Jahre damit zugebracht, mit Hilfe ihres Vermögens Vorbereitungen zu treffen, um einst Gerechtigkeit einfordern zu können. Nun ist dieser Zeitpunkt gekommen, und Karla Zachanassian setzt eiskalt, präzise und gnadenlos ihren Plan um. Sie weiß, wie man Menschen mit Geld kaufen kann, wie schnell diese dabei ihre Moral über Bord werfen, wie leicht es geht, dass einer zum alleinigen Sündenbock wird.

      Bernhard Wickis eindrucksvolle Verfilmung basiert auf Friedrich Dürrenmatts berühmtem Bühnenstück "Der Besuch der alten Dame", das menschliche Gier und Verführbarkeit thematisiert. Wicki machte aus der grotesken Tragikomödie ein realistisches Drama, änderte das Ende und verjüngte die Helden. In den Hauptrollen brillieren Ingrid Bergman, einer "der leuchtendsten Stars in der Filmgeschichte" (Cinema-Film-Lexikon), und Anthony Quinn, der zu den führenden internationalen Charakterdarstellern der 1950er und 1960er Jahre gehörte.

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