• 28.05.2017
      00:35 Uhr
      Der Aufenthalt Spielfilm DDR 1982 | rbb Fernsehen
       

      In seinem 1977 erschienenen Buch "Der Aufenthalt" verarbeitet der Schriftsteller Hermann Kant seine eigenen Erlebnisse während der polnischen Kriegsgefangenschaft zwischen 1945 und 1949. Kant war in einem Arbeitslager in Warschau inhaftiert. Der Roman erzählt die Geschichte des im Film von Sylvester Groth gespielten Mark Niebuhr.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 28.05.17
      00:35 - 02:10 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      HD-TV

      In seinem 1977 erschienenen Buch "Der Aufenthalt" verarbeitet der Schriftsteller Hermann Kant seine eigenen Erlebnisse während der polnischen Kriegsgefangenschaft zwischen 1945 und 1949. Kant war in einem Arbeitslager in Warschau inhaftiert. Der Roman erzählt die Geschichte des im Film von Sylvester Groth gespielten Mark Niebuhr.

       

      Stab und Besetzung

      Mark Niebuhr Sylvester Groth
      General Eisensteck Fred Düren
      Hauptsturmführer Matthias Günther
      Major Lundenbroich Klaus Piontek
      Chef Krzysztof Chamiec
      Gestapokommissar Rodloff Günter Junghans
      Jan Beveren Alexander van Heteren
      Obergefreiter Fenske Hans-Uwe Bauer
      Szybko Gustaw Lutkiewicz
      Regie Frank Beyer
      Musik Günther Fischer
      Kamera Eberhard Geick
      Drehbuch Wolfgang Kohlhaase
      Autor Hermann Kant

      Warschau - Oktober 1945. Mitten aus einem Transport von Kriegsgefangenenwird der 19jährige Mark Niebuhr herausgeholt und in Einzelhaft gebracht. Eine Polin glaubt in ihm den SS-Mann wiedererkannt zu haben, der während einer Razzia ihre Tochter ermordet hat. Verhöre mit einem gleichaltrigen polnischen Leutnant folgen, in denen Niebuhr immer wieder seine Unschuld beteuert. Als er in eine Gemeinschaftszelle kommt, erfährt er den Hass der polnischen Gefangenen, lebt mit Verachtung und nicht selten mit Todesangst. Doch die Hölle erlebt er erst, als er zu den deutschen Mithäftlingen verlegt wird, viele von ihnen fanatische Kriegsverbrecher. Als einer der Ihrigen aufgenommen, kann sich Niebuhr erst langsam von deren Denken distanzieren. Nach acht Monaten ist seine Unschuld im Mordfall bewiesen und doch hat der junge Deutsche seine Mitschuld an der verbrecherischen Vergangenheit erkannt.

      Die Geschichte geht auf den gleichnamigen Roman von Hermann Kant zurück und
      basiert auf biographischen Erlebnissen. So beurteilte der Autor seine eigene Geschichte nach drei Jahrzehnten: „Mir ist ... klargeworden, dass ich mit der Gefangennahme eine Chance bekommen hatte, weil sie mich aus einer viel tieferen Gefangenschaft befreite.“

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 18.08.2017