• 16.01.2017
      01:05 Uhr
      Das Sichtbare und das Unsichtbare Spielfilm Deutschland 2006 | Das Erste
       

      Der angesehene Maler Marquard von Polheim verliert nach der Verleihung eines renommierten Kunstpreises plötzlich jegliche Inspiration. Der gebrochene Rebell wird vom Verlust seiner Kreativität aus der Bahn geworfen.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 16.01.17
      01:05 - 03:03 Uhr (118 Min.)
      118 Min.
      Dolby

      Der angesehene Maler Marquard von Polheim verliert nach der Verleihung eines renommierten Kunstpreises plötzlich jegliche Inspiration. Der gebrochene Rebell wird vom Verlust seiner Kreativität aus der Bahn geworfen.

       

      Stab und Besetzung

      Maria Döbereiner Hannelore Elsner
      Marquard von Polheim Guntram Brattia
      Lucia Anna Kubin
      Gregor Hansa Czypionka
      Angela Angler Stefanie Roße
      Elenore Anne Lebinsky
      Leo Rufus Beck
      Sonja Rebecca Rudolph
      Erster Wachschutzmann Michael Dorn
      Zweiter Wachschutzmann Dennis Elias
      Katharina Simonesco Katia Tchemberdji
      Pedro Oliver Elias
      Hotelier Henk Göbel
      Regie Rudolf Thome
      Musik Wolfgang Böhmer
      Kamera Fred Kelemen
      Buch Rudolf Thome

      Marquard von Polheim, ein unangepasster Querkopf, hat sich gleichwohl als Maler in der Kulturszene etabliert. Der mit 100.000 Euro dotierte Paul-Gauguin-Preis, mit dem der Künstler nun bedacht wird, kommt seiner Meinung nach „20 Jahre zu spät". Aus Protest erscheint er betrunken und in schwarzer Motorradkluft zur Preisverleihung und stößt damit auch seine Lebensgefährtin Maria Döbereiner, ebenfalls Malerin, vor den Kopf. Außerdem ist sie eifersüchtig auf die deutlich jüngere Blondine Angie, die bei Marquard nicht nur Modell steht. Maria sucht Trost bei ihrem Exfreund, dem Philosophen Gregor. Allmählich löst sie sich emotional von Marquard und tritt mit dem ambitionierten Gemälde „Das Sichtbare und das Unsichtbare" auch künstlerisch aus seinem Schatten. Marquard hingegen trinkt immer mehr und gerät tiefer in die Krise. Hilfesuchend steht er schließlich vor der Tür seiner Tochter Lucia. Die beiden unternehmen eine spontane Reise ans Meer und kommen sich sehr nahe, es entsteht ein geradezu magisches Verständnis zwischen ihnen. Doch auch die Reise hilft Marquard nicht aus seiner Verzweiflung. Er trifft einen tödlichen Entschluss.

      Mit der Hauptfigur des Malers Marquard von Polheim erinnert Rudolf Thome in seinem 25. Film an den 2006 verstorbenen Schauspieler Marquard Bohm, mit dem er häufig zusammenarbeitete, unter anderem in seinem Meisterwerk „Rote Sonne". Guntram Brattia, ebenfalls bewährter Thome-Darsteller, verkörpert diesen Maler als gebrochenen Rebellen, der vom Verlust seiner Kreativität aus der Bahn geworfen wird. Als Malerin, die sich künstlerisch und emotional von ihrem langjährigen Lebensgefährten emanzipiert, gibt Hannelore Elsner in ihrem fünften Thome-Film erneut eine beeindruckende Darstellung.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 16.01.17
      01:05 - 03:03 Uhr (118 Min.)
      118 Min.
      Dolby

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 18.10.2017