• 26.02.2018
      20:15 Uhr
      Elser - Er hätte die Welt verändert Spielfilm Deutschland 2014 - Filmreihe: Die Bären sind los | arte Tipp
       

      Georg Elser hätte beinahe die Welt verändert: 1939 wagt er einen Bombenanschlag auf Adolf Hitler, der nur knapp misslingt. Beim Versuch, in die Schweiz zu fliehen, wird Elser festgenommen. Es folgen tagelange Verhöre und schwere Folter. Nach fünf Jahren Haft in den KZs Sachsenhausen und Dachau wird Elser hingerichtet. In Rückblenden behandelt der Film das frühere Leben Elsers, seine Liebe zu Elsa, seine Sprachlosigkeit angesichts der Verhaftung seines Freundes und der öffentlichen Demütigung einer Frau, die mit einem Juden eine Beziehung hat. Die Einsicht, dass er etwas tun muss. Minuziös plant Elser den Anschlag auf die NS-Führung.

      Montag, 26.02.18
      20:15 - 21:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Georg Elser hätte beinahe die Welt verändert: 1939 wagt er einen Bombenanschlag auf Adolf Hitler, der nur knapp misslingt. Beim Versuch, in die Schweiz zu fliehen, wird Elser festgenommen. Es folgen tagelange Verhöre und schwere Folter. Nach fünf Jahren Haft in den KZs Sachsenhausen und Dachau wird Elser hingerichtet. In Rückblenden behandelt der Film das frühere Leben Elsers, seine Liebe zu Elsa, seine Sprachlosigkeit angesichts der Verhaftung seines Freundes und der öffentlichen Demütigung einer Frau, die mit einem Juden eine Beziehung hat. Die Einsicht, dass er etwas tun muss. Minuziös plant Elser den Anschlag auf die NS-Führung.

       

      1932: Georg Elser ist Schreiner und lebt in Konstanz ein unbeschwertes Leben. Um den Vater beim Betrieb des Bauernhofs zu unterstützen, muss er in sein Heimatdorf Königsbronn zurückkehren. Hier spitzt sich die politische Lage merklich zu. Die Meldepflicht wird verschärft und die Bewohner sind bereit, sich gegenseitig zu denunzieren. In der Dorfkneipe kommt es zu Prügeleien zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten. An einem solchen Abend lernt er die schöne Elsa kennen. Die beiden verlieben sich sofort ineinander. Elsa ist jedoch mit dem Säufer Erich verheiratet, der sie schlägt und vergewaltigt. Heimlich treffen sie sich und planen ein gemeinsames Leben. Doch dazu kommt es nicht …

      Die politischen Ereignisse überschlagen sich und lassen kaum mehr Raum für die Träume von privatem Glück. Elsers Freund Schurr, Mitglied der KPD, wird von den Nazis verhaftet und zum Zwangsarbeiter gemacht. Auf dem Dorfplatz wird Lore öffentlich dafür gedemütigt, einen Juden zum Freund zu haben. Dem Nationalsozialismus kann man sich im Dorf bald nicht mehr entziehen und Elser wird immer klarer, dass er etwas tun muss.

      Und zwar etwas Radikales. Er baut einen Sprengsatz, den er im Münchner Bürgerbräukeller platziert und der während einer Rede Hitlers explodieren soll. Leider ist Hitlers Rede an diesem Abend kürzer als gewöhnlich und die Bombe verfehlt ihn um einige Minuten. Elser versucht in die Schweiz zu gelangen und wird festgenommen. In tagelangen Verhören unter schwerster Folter bleibt er bei seiner Aussage, die Bombe alleine gebaut zu haben. Elser wird die letzten Jahre bis zu seiner Hinrichtung im KZ verbringen.

      "Elser - Er hätte die Welt verändert" feierte auf der Berlinale 2015 Premiere. Der Kinostart erfolgte zum 70. Todestag von Georg Elser, am 9. April 2015. Der Film erhielt überaus positive Kritiken und von der Deutschen Film- und Medienbewertung das Prädikat "besonders wertvoll". Beim Bayerischen Filmpreis wurde "Elser - Er hätte die Welt verändert" als beste Produktion ausgezeichnet. Regisseur Oliver Hirschbiegel erhielt den "Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke". Beim Deutschen Filmpreis wurde der Film mehrfach nominiert. Das Dritte Reich als Stoff ist für Hirschbiegel kein Neuland. Zuvor realisierte er "Der Untergang" (2004).

      Georg Elser: Christian Friedel
      Elsa: Katharina Schüttler
      Arthur Nebe: Burghart Klaußner
      Josef Schurr: David Zimmerschied
      Hans Eberle: Felix Eitner
      Heinrich Müller: Johann von Bülow
      Erich: Rüdiger Klink
      Maria Elser: Cornelia Köndgen
      Ludwig Elser: Martin Maria Abram
      Finkbeiner: Thomas Gräßle
      SS-Obergruppenführer: Simon Licht
      Protokollführerin: Lissy Pernthaler
      Hitler: Udo Schenk
      Franz Xaver Lechner: Michael Kranz
      Lore: Gerti Drassl

      Darsteller: Christian Friedel
      Darsteller: Katharina Schüttler
      Darsteller: Burghart Klaußner
      Darsteller: David Zimmerschied
      Darsteller: Felix Eitner
      Darsteller: Johann von Bülow
      Darsteller: Rüdiger Klink
      Darsteller: Cornelia Köndgen
      Darsteller: Martin Maria Abram
      Darsteller: Thomas Gräßle
      Darsteller: Simon Licht
      Darsteller: Lissy Pernthaler
      Darsteller: Udo Schenk
      Darsteller: Michael Kranz
      Darsteller: Gerti Drassl
      Sonstige Mitwirkung: David Holmes
      Sonstige Mitwirkung: Alexander Dittner
      Regie: Oliver Hirschbiegel
      Drehbuch: Fred Breinersdorfer
      Drehbuch: Léonie-Claire Breinersdorfer
      Sonstige Mitwirkung: Lucky Bird Pictures
      Sonstige Mitwirkung: Delphi Medien
      Sonstige Mitwirkung: Philipp Filmproduction
      Sonstige Mitwirkung: ARD Degeto

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