• 12.02.2018
      02:00 Uhr
      The Messenger - Die letzte Nachricht Spielfilm USA 2009 (The Messenger) | Das Erste
       

      Nach seiner Rückkehr aus dem Irak wird der junge Staff Sergeant Will Montgomery zu einer Einheit versetzt, die eine besonders heikle Aufgabe erfüllen muss: die Angehörigen gefallener Soldaten über den Tod des geliebten Menschen zu informieren. Sein Partner Tony Stone macht den Job bereits sehr lange und überbringt die Benachrichtigungen mit kühler Distanziertheit. Doch angesichts des Leids und der Trauer der Menschen gelingt es Will nicht immer, sich an die eisernen Regeln seines Berufs zu halten. Eines Tages verliebt er sich ungeachtet aller Konsequenzen in eine Soldatenwitwe.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 12.02.18
      02:00 - 03:45 Uhr (105 Min.)
      105 Min.

      Nach seiner Rückkehr aus dem Irak wird der junge Staff Sergeant Will Montgomery zu einer Einheit versetzt, die eine besonders heikle Aufgabe erfüllen muss: die Angehörigen gefallener Soldaten über den Tod des geliebten Menschen zu informieren. Sein Partner Tony Stone macht den Job bereits sehr lange und überbringt die Benachrichtigungen mit kühler Distanziertheit. Doch angesichts des Leids und der Trauer der Menschen gelingt es Will nicht immer, sich an die eisernen Regeln seines Berufs zu halten. Eines Tages verliebt er sich ungeachtet aller Konsequenzen in eine Soldatenwitwe.

       

      Nachdem er im Irak schwer verwundet wurde, wird der junge Staff Sergeant Will Montgomery für die letzten Monate seines Militärdienstes zur Casualty-Notification-Einheit in New Jersey versetzt. Deren Aufgabe besteht darin, den Hinterbliebenen gefallener Soldaten die Todesnachricht zu überbringen.
      Sein Partner Tony Stone, ein erfahrener Berufssoldat, macht den Job schon lange. Er führt die Benachrichtigungen mit professioneller Distanziertheit durch und weist auch Will in die ehernen Regeln des Jobs ein: kein Körperkontakt mit den trauernden Angehörigen, keinerlei Emotionen zeigen, Ruhe bewahren - und nach der Todesmitteilung so schnell wie möglich wieder verschwinden. Für die Seelsorge ist eine andere Dienststelle zuständig.
      Trotzdem fällt Will immer wieder aus der Rolle, kann sein Mitgefühl nicht unterdrücken. Aber auch der vermeintlich knallharte Stone erweist sich als seelisch labil. Das protokollarische Vorgehen dient zwar dem Schutz der Überbringer der Todesnachrichten, dennoch hinterlässt die tägliche Konfrontation mit Tod und Trauer tiefe Spuren. Jedes Mal
      zeigen sich der Schmerz und der hilflose Zorn der Angehörigen auf andere, verstörende Weise.
      Als die beiden Männer der jungen Mutter Olivia Pitterson die Nachricht vom Tod ihres Mannes überbringen, fühlt Will sich sofort zu ihr hingezogen. Nach Dienstschluss sucht er heimlich ihre Nähe und beginnt sogar eine Liebesbeziehung mit der trauernden Frau. Ihm ist klar, dass er damit nicht nur gegen militärische Vorschriften verstößt, sondern sich
      auch in ethischer Hinsicht auf sehr dünnem Eis bewegt.

      Regisseur Oren Movermans Film ist von einem tiefen Respekt gegenüber jenen Soldaten geprägt, die einen der schwierigsten Jobs in der Armee haben. Er inszeniert die bewegende Geschichte zurückgenommen und ohne jeden Anflug von Antikriegs-Pathos: Die Stärke von „The Messenger - Die letzte Nachricht" liegt in der Nüchternheit, mit der er den zermürbenden Alltag seiner beiden Protagonisten schildert. Zugleich enthält der Regisseur, selbst ein Veteran der israelischen Armee, sich eines eindeutigen politischen Statements. Auf der Berlinale 2010 erhielt „The Messenger" einen Silbernen Bären für das Beste Drehbuch sowie den Friedensfilmpreis. Bei den Oscars wurde der Film in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch nominiert; Woody Harrelson erhielt eine Nominierung als Bester Nebendarsteller.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 12.02.18
      02:00 - 03:45 Uhr (105 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 18.02.2018