• 25.05.2017
      23:55 Uhr
      OSS 117 - Der Spion, der sich liebte Spielfilm Frankreich 2006 (OSS 117: Le Caire, nid d'Espions) | hr-fernsehen
       

      Ägypten 1955. Die Suezkrise spitzt sich immer weiter zu. Um Frieden zwischen Amerikanern, Europäern und Ägyptern zu stiften, schicken die Franzosen einen Spion nach Kairo, von dem man nicht genau weiß, ob er der beste Mann oder der größte Trottel des französischen Geheimdienstes ist. Getarnt als harmloser Hühnerzüchter, bekommt OSS 117 es mit schönen Frauen und brutalen Killern zu tun, mit größenwahnsinnigen Islamisten und schließlich sogar mit einer Horde von Altnazis. Für den Superspion alles kein Problem - oder vielleicht doch?

      Donnerstag, 25.05.17
      23:55 - 01:25 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Ägypten 1955. Die Suezkrise spitzt sich immer weiter zu. Um Frieden zwischen Amerikanern, Europäern und Ägyptern zu stiften, schicken die Franzosen einen Spion nach Kairo, von dem man nicht genau weiß, ob er der beste Mann oder der größte Trottel des französischen Geheimdienstes ist. Getarnt als harmloser Hühnerzüchter, bekommt OSS 117 es mit schönen Frauen und brutalen Killern zu tun, mit größenwahnsinnigen Islamisten und schließlich sogar mit einer Horde von Altnazis. Für den Superspion alles kein Problem - oder vielleicht doch?

       

      Seine Name ist de La Bath - Hubert Bonisseur de La Bath, Deckname: OSS 117 (Jean Dujardin), Spezialagent der französischen Regierung. Sein neuester Auftrag führt ihn nach Ägypten. Man schreibt das Jahr 1955, die Suezkrise zwischen der westlichen Welt, Israel und Ägypten nähert sich ihrem Höhepunkt.

      Nach dem mysteriösen Verschwinden seines Kollegen OSS 283 (Philippe Lefebvre) entsendet Frankreich OSS 117 nach Kairo, um mal eben den Weltfrieden zu sichern und ganz nebenbei auch sämtliche Probleme der arabischen Welt zu lösen. Getarnt als harmloser Hühnerzüchter, erkundet der leicht vertrottelte de La Bath den Schmelztiegel Kairo. Dabei lässt er mit kolonialistischer Arroganz kein kulturelles Fettnäpfchen aus. Dass er ein französischer Spion ist, bleibt sowieso nicht lange geheim. Alle möglichen Gruppierungen trachten ihm nach dem Leben - und mit aberwitziger Naivität tappt OSS 117 in jede erdenkliche Falle.

      Trotzdem behält er auf wundersame Weise stets die Oberhand und schaltet seine Feinde mit einer Lässigkeit aus, bei der selbst James Bond vor Neid erblassen würde. Auch in Sachen Frauen steht der Franzose seinem britischen Leinwandkollegen in nichts nach: Weder seine abgebrühte Assistentin Larmina (Bérénice Bejo) noch die ägyptische Prinzessin Al Tarouk (Aure Atika) können seinem zweifelhaften Charme lange wiederstehen.

      OSS 117 ahnt noch nicht, dass Tarouks Familie den gestürzten König Faruq wieder an die Macht bringen will. Außerdem plant eine Gruppe religiöser Fanatiker einen heiligen Krieg, während eine Horde von Altnazis von der Weltherrschaft träumt. Wird der Mann aus Frankreich diese Pläne vereiteln können, oder wird er den Nahen Osten vollends ins Chaos stürzen?

      Mit großem Aufwand erweckt „OSS 117 - Der Spion, der sich liebte" die Atmosphäre klassischer Agentenfilme zum Leben - um sich dann mit diabolischer Freude über die Klischees des Genres lustig zu machen. Der Agent mit dem Decknamen OSS 117, in der deutschen Fassung kongenial synchronisiert von Oliver Kalkofe, ist Tölpel und Topspion zugleich. Und genau diese Mischung aus liebevoller Hommage und bissiger Parodie macht den Film, entstanden nach den Bestsellern von Jean Bruce, zu einem so originellen Vergnügen. In Frankreich lockte „OSS 117 - Der Spion, der sich liebte" weit über zwei Millionen Zuschauer in die Kinos, wurde bei der Verleihung des renommierten Filmpreises César unter anderem in den Kategorien Bestes Drehbuch und Bester Darsteller nominiert und erhielt den Preis für die Beste Ausstattung.

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      23:55 - 01:25 Uhr (90 Min.)
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