• 21.10.2017
      06:55 Uhr
      Klimawandel - Woher kommen die Zahlen? (2/2) arte
       

      Drei Zahlen sind für das Verständnis des Klimawandels wichtig. Erstens: 0,85 Grad Celsius - um so viel Grad hat sich die Erde seit 1880 erwärmt. Zweitens: 95 Prozent - so wahrscheinlich ist es nach Angaben der Klimaforscher, dass der jüngste Temperaturanstieg mindestens zur Hälfte auf menschliche Einflüsse zurückgeht. Drittens: 1.000 Milliarden Tonnen - dies entspricht der Menge an Kohlendioxid, die die gesamte Menschheit bis 2050 maximal ausstoßen darf, wenn der Klimawandel die kritische Schwelle nicht übersteigen soll. Die zweiteilige Dokumentation geht der Berechnung dieser Zahlen auf den Grund.

      Samstag, 21.10.17
      06:55 - 07:45 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Neu im Programm
      Stereo HD-TV

      Drei Zahlen sind für das Verständnis des Klimawandels wichtig. Erstens: 0,85 Grad Celsius - um so viel Grad hat sich die Erde seit 1880 erwärmt. Zweitens: 95 Prozent - so wahrscheinlich ist es nach Angaben der Klimaforscher, dass der jüngste Temperaturanstieg mindestens zur Hälfte auf menschliche Einflüsse zurückgeht. Drittens: 1.000 Milliarden Tonnen - dies entspricht der Menge an Kohlendioxid, die die gesamte Menschheit bis 2050 maximal ausstoßen darf, wenn der Klimawandel die kritische Schwelle nicht übersteigen soll. Die zweiteilige Dokumentation geht der Berechnung dieser Zahlen auf den Grund.

       

      Die drei britischen Mathematiker Hannah Fry, Norman Fenton und David Spiegelhalter beleuchten in der zweiteiligen Dokumentation "Klimawandel - Woher kommen die Zahlen?" die Entwicklung der globalen Erwärmung und gehen den Berechnungsmethoden der Klimaprognosen auf den Grund. Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen sind die riesigen Datenmengen, die seit mehreren Jahrzehnten in der Klimaforschung analysiert und um Ergebnisse aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen ergänzt werden. Doch wie ist es möglich, aus diesem Labyrinth an Daten, deren Genauigkeit über die Jahre hinweg variiert, exakte Prognosen für den Klimawandel abzuleiten?

      Im zweiten Teil der Dokumentation erläutert Norman Fenton, Professor für Risk and Information Management an der Londoner Queen Mary University, woran der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) festmacht, dass die Menschheit zu 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit für den jüngsten Temperaturanstieg verantwortlich ist. Dazu bringt er verschiedene Modelle zur Wettervorhersage und Formeln zur Berechnung verschiedener Einflussfaktoren, wie der abgestrahlten Sonnenenergie und der Umweltverschmutzung, in einen Gesamtzusammenhang.

      Anschließend geht David Spiegelhalter, Professor an der Universität Cambridge, der Frage nach, was mit unserem Klima in Zukunft geschieht. Laut IPCC kann ein Anstieg des Klimas um mehr als zwei Grad Celsius nur verhindert werden, wenn in Zukunft auf der ganzen Welt nicht mehr als eine halbe Billion Tonnen Kohlenstoffdioxid verbrannt wird. Doch wie zuverlässig ist diese Angabe? Die Monte-Carlo-Methode und andere Berechnungen sollen Aufschluss darüber geben.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Samstag, 21.10.17
      06:55 - 07:45 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Neu im Programm
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.10.2017