• 24.05.2017
      18:15 Uhr
      Wie geht das? Wie aus Scherben Flaschen werden Film von Stefan Radüg und Jennifer Kopka | NDR Fernsehen
       

      Glasrecycling ist ein umweltfreundlicher Prozess, aber nur dann sinnvoll, wenn er exakten Abläufen folgt. Ungenaues Trennen von Altglas kann ganze Produktionsabläufe stoppen. In der Glashütte in Nienburg werden 2.000 Flaschen produziert: pro Minute! Eine Flasche besteht heute aus bis zu 90 Prozent Altglas, das in sogenannten Glasiglus am Straßenrand gesammelt wird. Die Reportage erklärt, wie aus Sand und Scherben neue Flaschen werden, und gibt Einblick in den erfolgreichsten Kreislauf seit es Recycling gibt.

      Mittwoch, 24.05.17
      18:15 - 18:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Glasrecycling ist ein umweltfreundlicher Prozess, aber nur dann sinnvoll, wenn er exakten Abläufen folgt. Ungenaues Trennen von Altglas kann ganze Produktionsabläufe stoppen. In der Glashütte in Nienburg werden 2.000 Flaschen produziert: pro Minute! Eine Flasche besteht heute aus bis zu 90 Prozent Altglas, das in sogenannten Glasiglus am Straßenrand gesammelt wird. Die Reportage erklärt, wie aus Sand und Scherben neue Flaschen werden, und gibt Einblick in den erfolgreichsten Kreislauf seit es Recycling gibt.

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Frederik Keunecke
      Autor Stefan Radüg
      Jennifer Kopka
      Redaktionelle Leitung Susanne Wachhaus
      Redaktion Thomas Fischer

      Glasrecycling ist ein umweltfreundlicher Prozess, aber nur dann sinnvoll, wenn er exakten Abläufen folgt. Kommt beispielsweise nur ein kleiner Henkel einer Espressotasse aus Porzellan dazu, kann die ganze Glasproduktion lahmgelegt werden. Auch Buntglas, das fälschlicherweise in den Container für Weißglas eingeworfen wurde, kann die Weißglasproduktion stoppen. Das gesamte Glas muss dann wieder eingeschmolzen werden.

      In der Glashütte in Nienburg werden 2.000 Flaschen produziert: pro Minute! Eine Flasche besteht heute aus bis zu 90 Prozent Altglas, das in sogenannten Glasiglus am Straßenrand gesammelt wird. Befinden sich in einer Tonne Glas auch nur 20 Gramm Fremdstoffe, muss die ganze Charge noch einmal gereinigt werden. Eine Maschine saugt millimetergroße Fremdkörper aus den Glashaufen. Das geschieht in Nanosekunden, für das menschliche Auge nicht sichtbar. Nur eine Spezialkamera verrät die Abläufe.

      Scherben, Sand und ein geheimer Mix aus anderen Stoffen werden in der Glashütte schließlich in großen Wannen bei 1.600 Grad verschmolzen. Die Arbeiter am Glasofen schwitzen bei fast 50 Grad Raumtemperatur. Deshalb müssen sie täglich mindestens zwei Liter Wasser trinken, darauf besteht der Arbeitgeber.

      Die Reportage aus der Reihe "Wie geht das?" erklärt, wie aus Sand und Scherben neue Flaschen werden, und gibt Einblick in den erfolgreichsten Kreislauf seit es Recycling gibt.

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      Mittwoch, 24.05.17
      18:15 - 18:45 Uhr (30 Min.)
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